Markus Wolter

Über mich
Markus Wolter

Referent für Agrarrohstoffe und Tierhaltung beim WWF Deutschland. Landwirtschaft prägt mein Leben. Mich fasziniert dabei, dass es die weltweit einzige Wirtschaftsweise ist, die dank der Photosynthese in der Lage ist mehr zu erzeugen, als sie verbraucht. Und das mit der Natur und nicht gegen sie - das ist wahre Nachhaltigkeit! Ich bin Landwirt, Entwicklungshelfer, landwirtschaftlicher Berater, Einkäufer für Bio-Ölsaaten gewesen und jetzt Projektleiter für nachhaltigere Nutztierfütterung. +++Markus hat den WWF inzwischen verlassen+++

Tierhaltung muss nicht schrecklich sein, nur weil der Hof groß ist. Manchmal wird es auch richtig gemacht. Wie bei der Agrargenossenschaft eG Preschen.

Weniger Fleisch essen – okay! Doch wie schmeckt der Fleischersatz? Ein Selbsttest.

Nicht nur wilde Tiere sterben aus, sondern auch viele alte Nutztierrassen. Eine Gefahr für die Artenvielfalt, dabei sind die alten Rassen ein Kulturgut.

Wie bei Shaun geht es nicht ganz zu, aber Schäfer Kath betreibt in der Uckermark Schafszucht, wie es sein sollte.

Schon gewusst? Die Eier auf unserem Tisch stammen von Hennen, deren Brüder getötet worden sind. Das muss nicht sein, zeigt die Initiative Bruderhahn.

Alle Eierkäufer stehen vor einem ethischen Problem – wenn sie davon wissen. 40 Millionen männliche Küken werden jedes Jahr direkt nach dem Schlüpfen getötet, da sie nicht genügend Muskelfleisch ansetzen. Ihre Schwestern legen die zehn Milliarden Eier, die jedes Jahr in deutschen Einkaufskörben landen. Hochleistungshennen und ihre Brüder Heute werden in Deutschland vor allem Hennen …

„Gutes Fleisch erkennt man am Geschmack“, heißt es im Werbespot. Doch das ist längst nicht alles. Denn was heute Fleisch ist, hat kurz davor noch gelebt.

„Taste the Waste“ von Valentin Thurn fand ich schon sehr gut. Jetzt habe ich den neuen Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt“ im Kino in der Berliner Kulturbrauerei gesehen.

Biolandwirtschaft arbeitet mit der Natur und nicht gegen sie. Aber können damit sieben Milliarden Menschen ernährt werden, gar die prognostizierten neun Milliarden der Weltbevölkerung 2050?