Was Du mit Wes­pen tun kannst (und bes­ser blei­ben lässt)


Wespe in Nahaufnahme. Ab August bis Spätsommer kommen die Raubinsekten verstärkt mit Menschen in Kontakt
Viele geraten bei dem Anblick in Panik © iStock / Getty Images

In die­sem Som­mer 2022 gibt es beson­ders vie­le Wes­pen. Warm und tro­cken, so mögen es die Insek­ten ganz beson­ders. Vie­len Men­schen machen Wes­pen Angst, doch kei­ne Panik: alles halb so wild, wenn man die schwarz-gel­ben Tier­chen ein biss­chen bes­ser kennenlernt.

Nur zwei von 360 Wes­pen­ar­ten wer­den lästig

In Deutsch­land gibt es rund 360 Wes­pen­ar­ten. Auch die Hor­nis­se zählt zu den Wes­pen. Uns Men­schen wer­den jedoch ledig­lich zwei Arten läs­tig: die Gemei­ne Wes­pe und die Deut­sche Wes­pe. Lei­der sind sie auch die häufigsten…

Wespe im Getränk: Trinken kann jetzt gefährlich werden. Aber Wespen und Hornissen sind wichtig für das Ökosystem.
Vor­sicht, Wes­pe im Bier! © iStock / Get­ty Images

Som­mer­zeit, Wespenzeit

Wes­pen leben nur einen Som­mer lang. Ledig­lich die jun­gen Köni­gin­nen über­win­tern, um im Fol­ge­jahr einen neu­en Staat auf­zu­bau­en. Ab Früh­ling bis etwa Mit­te August haben sie es beson­ders auf Insek­ten abge­se­hen. Wenn die Brut gegen August ver­sorgt ist, müs­sen die erwach­se­nen Tie­re sich um ihr eige­nes Über­le­ben bemü­hen: Sie brau­chen Zucker!

Da kom­men wir Men­schen mit unse­ren süßen Ver­lo­ckun­gen genau rich­tig. Wir inter­pre­tie­ren ein aggres­si­ves Ver­hal­ten der Wes­pen, weil es schlicht mehr von ihnen in unse­rer Nähe gibt – und das macht uns nervös.

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Wes­pen und Hor­nis­sen sind wichtig!

Da Insek­ten ihre Haupt­nah­rung sind, regu­lie­ren Wes­pen den Natur­haus­halt. Rau­pen, Blatt­läu­se, aber auch Stech­mü­cken, Brem­sen, Spin­nen und vie­les mehr ste­hen auf ihrem Spei­se­plan. Ein ein­zi­ges Hor­nis­sen­volk schafft etwa 15 Kilo­gramm Insek­ten pro Sai­son! Ein Wes­pen­volk immer­hin die Hälf­te. Zudem hel­fen Wes­pen und Hor­nis­sen den Bie­nen im Früh­jahr bei der Bestäu­bung von Blü­ten und die­nen Vögeln als Nahrung.

Die größ­ten Mythen über die Wespe

Das Gift der Hor­nis­sen ist am gefähr­lichs­ten, drei Sti­che töten einen Men­schen, sie­ben ein Pferd.“

Das ist Unsinn. Das Gift von Hor­nis­sen ist nicht gif­ti­ger als das der Wes­pen oder Bie­nen. Ganz im Gegen­teil: Bie­nen­gift ist sogar vier Mal gif­ti­ger! Allein für All­er­gi­ker ist Fern­hal­ten obers­tes Gebot. Für sie stellt die Wes­pe eine ech­te Gefahr dar. Das Gift der Wes­pe ist für All­er­gi­ker 20 Mal gif­ti­ger als das der Bie­ne. Jedes Jahr füh­ren die Sti­che sogar zu etwa 20 Todesfällen.

Mit Wes­pen­fal­len am Tisch ist das Pro­blem gelöst.“

Kei­ne gute Idee. Die Fal­len aus Bier und Saft sind näm­lich gar nicht so toll. Die Wes­pen ertrin­ken qual­voll dar­in. Außer­dem lockt die­ser ver­meint­li­che Trick noch wei­te­re Insek­ten an.

Wespenkönigin Wespen Sommer 2021
Wes­pen mögen es warm und tro­cken © imago/R.Schmiegelt/Future Image

Wes­pen in mei­nem Garten

Nes­ter die frei hän­gen, gehö­ren nicht zu den läs­ti­gen Arten. Die läs­ti­gen Wes­pen sind Dun­kel­höh­len­nis­ter! Das bedeu­tet, sie bau­en ihre Nes­ter nur in der Erde oder hin­ter dunk­len Ver­scha­lun­gen. Wenn Euch ein frei hän­gen­des Nest nicht stört, könnt Ihr es ein­fach hän­gen lassen.

Not­falls Rat beim Imker

Soll das Nest trotz­dem wei­chen, zieht Ihr am bes­ten einen Spe­zia­lis­ten zu Rate, bei­spiels­wei­se einen Imker. Die­ser kann das Nest mit einem Schutz­an­zug umsie­deln. Dann müs­sen die Tie­re nicht getö­tet wer­den und Ihr bringt Euch selbst nicht in Gefahr. Wes­pen sind am Nest näm­lich immer im Verteidigungsmodus.

Übri­gens: Eure Nach­barn kön­nen grund­sätz­lich kei­nen Anspruch dar­auf erhe­ben, ein Nest zu ent­fer­nen. Das heißt, Ihr wür­det nur für ein Nest und sei­ne Fol­gen haf­ten, wenn Ihr es eigen­stän­dig an dem besag­ten Ort ange­sie­delt hättet.

Was Du mit Wes­pen tun kannst (und bes­ser blei­ben lässt)

  • Hek­ti­sche und schnel­le Bewe­gun­gen ver­mei­den, denn davon füh­len sich die Tie­re bedroht.
  • Auch nicht gut: Wes­pen weg­pus­ten. Das dabei aus­ge­at­me­te CO2 löst bei Wes­pen Flucht- oder Kampf­mo­dus aus. Es steigt also eher die Gefahr, dass sie dich angreifen.
  • Geträn­ke mit Deckeln abde­cken und aus einem dün­nen Stroh­halm trin­ken. Vor jedem Schluck noch­mal tief ins Glas schau­en – vor allem bei Dosen ist Vor­sicht geboten!
  • Essen im Frei­en immer abde­cken. Wes­pen ste­hen neben Süß­kram auch total auf Fleisch.
  • Sich im Park nicht in die Nähe von Müll­ei­mern set­zen und auch zuhau­se die Müll­ton­nen immer ver­schlos­sen halten.
  • Geht nicht bar­fuß über Wiesen!
  • Wer sehr ängst­lich ist, soll­te auf bun­te Klei­dung verzichten.
  • Nach einem Stich: Küh­len hilft und eine rohe hal­be Zwie­bel auf den Stich zu legen, wirkt ent­zün­dungs­hem­mend. Wenn man nichts zur Hand hat — sogar Spu­cke neu­tra­li­siert das Insektengift.
  • Bei Schwin­del, Herz­ra­sen oder Übel­keit nach einem Stich bit­te sofort einen Arzt aufsuchen!
  • Bit­te nie­mals die Ein­stich­stel­le mit dem Mund aus­sau­gen, so gelangt das Gift durch die Schleim­häu­te noch schnel­ler in den Körper.
  • Als All­er­gi­ker ab August immer die Not­fall-Apo­the­ke dabei haben!

Aber das aller­bes­te Mit­tel gegen die Wes­pen bleibt: ein­fach in Ruhe las­sen. Auch wenn es schwer fällt.

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73 Kommentare

  1. Kornelia Pauck
    27. Juli 2016
    Antworten

    Bei uns im Gar­ten haben auch mal Wes­pen ein Nest gebaut. Es war inter­es­sant wie gra­zil die­ses Nest war und die Tie­re ihr Nest immer wie­der bear­bei­tet haben wäh­rend der Bau­zeit. Ich stel­le immer einen Deckel mit Zucker­was­ser (1 mm tief — damit die Wes­pen nicht ertrin­ken) in ein paar Metern von uns in den Gar­ten. Es ist scha­de, dass die inter­es­san­ten Tie­re immer mehr ver­nich­tet werden.

    Vie­le Grüße

    Kor­ne­lia Pauck

    • Kevin Bill
      4. Juli 2021
      Antworten

      Ich fin­de es nicht scha­de das sie Ster­ben weill ein stich tut mir mega weh. Übri­gends ich bin 10.

  2. Herbert
    27. Juli 2016
    Antworten

    Vie­len Dank Johan­na, solch umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen habe ich mir schon lan­ge gewünscht.

    • Liane Ebel
      21. August 2018
      Antworten

      Hal­lo Kor­ne­lia, schön wie Ihr Eure Wes­pen am Leben lasst. Ich sel­ber habe auf mei­nem Bal­kon meh­re­re davon, die rege­mä­ßig zum Fut­tern kom­men ( kein Nest). Und ich fin­de es sehr Inter­es­sant ihnen zuzu­schau­en, es kommt ganz sel­ten vor sie uns beim Früh­stück stö­ren. Wenn der Fut­ter­platz leer ist, kann ich durch dass gan­ze Gewim­mel lau­fen, ohne dass etwas Pas­siert. Auch ich muss sagen es ist mehr als scha­de, dass es immer noch Men­schen gibt die sol­che Geschöp­fe töten.

    • Christa Kilian
      15. August 2020
      Antworten

      Wir hat­ten 2 Jah­re nach­ein­an­der in unse­rem Flur in der Decke ein Wes­pen­nest. Wir haben ein altes Haus mit Lehm­wi­ckeln in der Decke und einer Holz­ver­klei­dung. Die Wes­pen hat­ten sich ca 1m neben der Haus­tür einen eige­nen Ein­gang geschaf­fen. Das waren zwei sehr inter­es­san­te Som­mer. Ich habe einen Stich bekom­men, mein Mann zwei.
      Im Herbst haben wir dann aller­dings den Ein­gang der Wes­pen ver­schlos­sen, da sie sich immer mehr Zugenge zur Woh­nung gebohrt haben. Es war aber eine schö­ne und inter­es­san­te Zeit mit den Wes­pen in unse­rer Holzdecke.

  3. Wolf-Dieter Hohe
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hey Frau Bischoff, 

    Dan­ke im Inter­es­se der Wes­pen — ich dach­te ich wüss­te schon alles — wie gesagt… ich dach­te… W.D. Hohe

  4. 27. Juli 2016
    Antworten

    Hal­lo Frau Bischoff,
    ich hät­te sehr gern wie­der ein Wes­pen­nest im Garten.
    Letz­tes Jahr hat­ten wir in unse­rem klei­nen Grün­be­reich ein Wes­pen­Nest im Erd­reich, das Loch befand sich genau im Ein­gang unse­res Gewächs­hau­ses. Um in das Gewächs­haus zu kom­men, muß­te ich immer über das Wes­pen­Nest­Loch stei­gen, eben­so beim Ver­las­sen des Gewächs­Hau­ses. Da ich niem­an­ben kann­te, der kon­kre­te Erfah­run­gen mit einem Erd­Nest gemacht hat­te, ver­such­te ich über das Inter­net nütz­li­che Infor­ma­tio­nen zu bekom­men. Das war sehr schwie­rig, meist wur­de zu 3 m Abstand gera­ten und oder zur Ver­nich­tung des Nes­tes. So habe ich dann 1 Woche mit mir gerun­gen ob ich hei­ßes Was­ser in das Nest gie­ßen soll­te. Habe ich dann zum Glück nicht getan — ich wur­de nicht gesto­chen und wir hat­ten kaum Mücken. Die­ses Jahr haben wir vie­le Mücken und vie­le Mücken­sti­che und lei­der haben sich kei­ne Wes­pen ange­sie­delt. schö­ne Grü­ße aus Dort­mund Ulri­ke Fischer

    • Miriam Neyses
      13. August 2020
      Antworten

      Hal­lo, der Arti­kel ist super, aller­dings muss ich ein klei­nes Veto ein­le­gen, was das Rufen eines Imkers zum Ent­fer­nen der Nes­ter betrifft, denn das ist lei­der so nicht ganz rich­tig. Die Nes­ter dür­fen nur dann vom Imker ent­fernt wer­den, wenn der eine ent­spre­chen­de Zusatz­aus­bil­dung absol­viert hat, und das trifft lei­der auf die wenigs­ten von uns Imkern zu. Daher macht es meist mehr Sinn zu prü­fen, ob es vor Ort z. B. einen von der Stadt bereit­ge­stell­ten Insek­ten­be­auf­trag­ten gibt, der sich der Sache annimmt, oder einen Kam­mer­jä­ger damit zu beauf­tra­gen, was natür­lich mit Kos­ten ver­bun­den ist (meist um die 150 EUR).
      Und bit­te kei­nes­falls mit irgend­wel­chen Mit­tel­chen aus dem Bau­markt her­um expe­ri­men­tie­ren, das ist ver­bo­ten und kann sowohl schmerz­haft als auch rich­tig teu­er werden… 😉

      • Ursula Höppner
        7. September 2020
        Antworten

        Das Wes­pen unter Natur­schutz ste­hen wuß­te ich nicht, aller­dings ken­ne ich auch nie­mand der es weiß. Die meis­ten haben nur Angst und Panik. Ich habe eher ein
        herz­li­ches Ver­hält­nis zu ihnen. Ich ret­te Sie vorm ertrin­ken, auch aus einem Eis­be­cher, und füt­te­re sie (auch zur Zeit ) auf dem Bal­kon. Sie lie­ben gra­de Rosi­nen, von denen zum Schluß kein Krü­mel übrig bleibt. ( zufäl­lig fest­ge­stellt) Freue mich auch wenn Hum­mel, Bie­ne und Hor­nis­se mal hal­lo sagt.… Mein Umfeld ist ent­setzt. Sie kön­nen auch nicht glau­ben das mir die Tier­chen nichts tun…Selbst wenn sie auf mei­nem Arm parken..

  5. Mareike
    27. Juli 2016
    Antworten

    Wir kau­fen Gewürz­nel­ken — vie­le — und ver­tei­len die­se über den Tisch und haben sie auch in einem Schäl­chen neben dem Essen
    Die Wes­pen mögen den Duft von Gewürz­nel­ken über­haupt nicht und flie­gen, nach­dem sie ein-zwei­mal kon­trol­lie­ren, flugs weg
    Wir haben dann unse­re Ruhe
    Hin­ter­her kom­men die Nel­ken in ein ver­schließ­ba­res Glas und wer­den beim nächs­ten Drau­ßen­es­sen wie­der her­aus­ge­holt. An sich bei unse­ren Wes­pen schon “rum­ge­spro­chen” 😉

    • Mona
      27. Juli 2016
      Antworten

      Ein guter Rat. Dan­ke. Ob wohl auch Kar­da­mom hilft? Ich werds mal probieren.

      • Karen
        6. August 2022
        Antworten

        Wir hat­ten mal ein Wes­pen­nest direkt über der Haus­tür in der Dach­ver­klei­dung. Ich habe dann mit Knob­lauch eine „Bann-Mei­le“ über der Tür gezo­gen, also den Tür­rah­men mit einer Knob­lauch­ze­he ein­ge­rie­ben. So konn­ten wir unse­re Tür wei­ter­hin benut­zen und die Wes­pen hat­ten über der rech­ten Türe­cke ihren Zugang. Durch die Ein­flug­schnei­se sind wir ruhig und lang­sam gegan­gen, um Zusam­men­stö­ße zu ver­mei­den. Hat super geklappt.

    • Daria
      5. August 2017
      Antworten

      Lie­be Mareike,
      das ist ein Super-Tipp!

    • Marlu Hubert
      17. August 2017
      Antworten

      Bei uns im Gar­ten gab es in einem Mäu­se­loch ein Wes­pen­nest, direkt am Ran­de des Haupt­we­ges. Wir konn­ten unge­stört dicht an ihrem Ein-/Aus­flug­loch vor­bei­ge­hen. Ein­mal stand ich unauf­merk­sam mit dem Fuß ganz dicht (3 cm) neben dem Flug­loch — da flo­gen die Tier­chen doch sehr auf­ge­regt um mei­ne nack­ten Bei­ne her­um. Die Erklä­rung, die sich für mich dar­aus ergibt: Sie kann­ten mich! Der Geruchs­sinn ist bei allen Tie­ren einer der wich­tigs­ten Sin­ne — sie kann­ten mei­nen Geruch! Auch Besu­cher hat­ten nie Pro­ble­me, Men­schen waren ihnen ver­traut. Kommt man dage­gen im Wald einem Wes­pen­nest zu nahe, muß man mit Angrif­fen rech­nen. Und wenn wir sie ver­se­hent­lich quet­schen ver­tei­di­gen sie ihr Leben — wer tut das nicht?

  6. Doris Graef
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hal­lo Frau Bischoff,
    bei mir im natur­na­hen Gar­ten mit­ten in einem Gewer­be­ge­biet ist jedes Tier willkommen.
    Wes­pen hat­te ich letz­tes Jahr im Vor­dach über der Haus­tür. Das Ein­flug­loch war seit­lich. Also haben die
    Wes­pen nicht gestört. Bzw. nur ich wuss­te davon 🙂
    Als Dank hat­te ich kei­ne Mücken, obwohl mein Gar­ten halb­schat­tig ist.
    Und als dann im Spät­som­mer der gro­ße Hun­ger auf Süßes kam, habe ich auf mei­nem Gar­ten­re­gal fla­che Scha­len mit Apfel­saft 2 x täg­lich aufgestellt.
    70 — 80 Wes­pen haben sich gefreut.
    Ich wur­de nie gesto­chen. Auch nicht beim Foto­gra­fie­ren in Nahaufnahme.
    Da ich mich ange­mes­sen beneh­me, machen ‘mei­ne Wes­pen’ das auch.
    Vie­le Grü­ße aus Hannover

  7. 30. Juli 2016
    Antworten

    Super Arti­kel ich bin ja wirk­lich kein Freund von Insek­ten , Hab den Arti­kel aber den­noch auf­merk­sam gele­sen. Dan­ke für die­se Infor­ma­ti­on wei­ter …so Olaf

  8. 13. Februar 2017
    Antworten

    Wahn­sinn und neben den gan­zen Nütz­lich­kei­ten und Funk­tio­nen, wel­che die Wes­pe erfüllt, auch höchst fas­zi­nie­rend, ist schon allei­ne die Tat­sa­che, dass nur die Köni­gin­nen über­win­tern und län­ger leben, als alle ande­ren Art­ge­nos­sen. Man möge sich vor­stel­len, dies wäre beim Men­schen das Gleiche.. 

    VG
    Stefan

    • 19. August 2018
      Antworten

      Dann stel­le ich mir gera­de vor, dass die Köni­gin von Eng­land min­des­tens 1000 Jah­re alt wer­den könn­te. Armer Charles!

  9. Daria
    5. August 2017
    Antworten

    Lie­bes Team,
    Frau Bisch­off ist eine Autor-IN!! War­um schwei­gen Sie die Weib­lich­keit tot?

    • Oliver Samson WWF
      23. August 2017
      Antworten

      Hal­lo Daria, du hast natür­lich völ­lig recht. Wir haben das nun auch geän­dert. Vie­len Dank für dei­nen Hin­weis. Lie­be Grü­ße vom WWF

    • 31. Juli 2018
      Antworten

      Lie­be Daria,
      man kann es auch so sehen, dass “Autor” sowohl männ­lich als auch neu­tral ist. Da ein Autor sowohl männ­lich und weib­lich sein kann und eine Autorin nur weiblich.
      Von mei­ner Sei­te aus soll­ten sich die weib­li­chen Per­so­nen dadurch beson­ders füh­len. Es hat sich noch nie ein Mann beschwert, dass es kei­ne extra Form für die männ­li­chen Autoren gibt.
      Grü­ße gehen raus.

    • Gisela
      19. Oktober 2023
      Antworten

      Es stört nie­mand solan­ge 100% Respekt und Gleich­wert bei (W/M/G)und ohne Dis­kri­mi­nie­rung, außer sinn­los erzeug­te Dis­kus­sio­nen die in jet­zi­ger Pro­blem-Welt völ­lig über­flüs­sig sind. Haben Sie nichts wich­ti­ge­res zu tun???
      Sonst müss­ten alle bis­he­ri­gen Bücher welt­weit ver­nich­tet wer­den. Respekt­vol­les Ver­hal­ten jeder­zeit ohne Bevor­mun­dung wäre das bes­se­re Rezept.

  10. Brit
    10. Oktober 2017
    Antworten

    Ich habe mich mal gefragt, war­um Wes­pen so “auf­ge­regt” hin und her flie­gen. Die Tie­re ver­su­chen mit ihren Augen Infor­ma­tio­nen über ein Objekt zu erfas­sen, indem sie es “abscan­nen”. Womög­lich ent­steht beim schnel­len Auf- und Abflug und dem wen­di­gen Hin und Her ein prä­zi­ses Bild von dem Objekt, das Aus­kunft gibt über die Grö­ße, Erstre­ckung in den Raum etc. Mit Aggres­si­on hat das wenig zu tun. Was stimmt, ist, dass für Wes­pen, wie auch manch ande­re Insek­ten oder auch für Spin­nen, das Gas Koh­len­stoff­di­oxid, das wir aus­at­men, ein Warn­si­gnal ist: Vor­sicht Fress­feind! Also bloß nicht anpus­ten, lie­ber mit der Hand oder einem ande­ren Gegen­stand die Wes­pe vor­sich­tig zur Sei­te schie­ben. Wenn man einen klei­nen Tel­ler mit einem Stück Fleisch o. ä. oder einen sehr nied­ri­gen Tel­ler mit etwas Zucker­was­ser auf/neben den Tisch stellt, gehen die Tie­re in der Regel dort her­an, vor allem, so mei­ne Erfah­rung, mer­ken sie recht schnell, dass sie dort in Ruhe gelas­sen wer­den, wäh­rend sie sich ein Stück­chen Fleisch raussäbeln 🙂
    Hor­nis­sen sind außer­halb ihrer Nes­ter unge­fähr so aggres­siv wie Regen­wür­mer. Mit ihnen habe ich schon die ein oder ande­re Nacht in einem Zim­mer ver­bracht und sie haben sich von mei­nem Koh­len­stoff­di­oxid schein­bar nicht gestört gefühlt (: Viel­leicht habe ich auch kei­ne Angst vor den Tie­ren, weil die zwei Wes­pen- oder Bie­nen­sti­che in mei­nem Leben nicht ansatz­wei­se so übel waren, wie die gefühlt zig­tau­send Mücken­sti­che, auf die ich zu 90 % all­er­gisch reagie­re und die ich mit fast nichts ent­zün­dungs­frei bekom­me, nicht mal mit Hit­ze oder Creme…
    Noch eine Fra­ge habe ich:
    Stimmt es eigent­lich, dass, wenn eine Wes­pe getö­tet wur­de, die­se einen Geruch aus­sen­det, der meh­re­re ande­re Wes­pen dazu ver­lei­tet, angriffs­lus­tig zu werden?

  11. Eva
    22. Juli 2018
    Antworten

    Wenn eine Wes­pe getö­tet wur­de, kann ich nicht behaup­ten dass ande­re angriffs­lus­tig wer­den. Aber heu­te haben wir eine wahn­sin­ni­ge Beob­ach­tung gemacht. Die ner­vi­ge tote Wes­pe lag auf mei­nem Kuchen­tel­ler und da flog eine ande­re Wes­pe ran , inspi­zier­te kurz ihre tote Kol­le­gin, pack­te sie mit ihrem Mund und flog rauf einer Stre­be des Gar­ten­pa­vil­li­ons, kur­ze Zeit spä­ter fiel der abge­bis­sen Kopf run­ter , und die Wes­pe flog mit dem Unter­leib der toten Wes­pe weg! Hat jemand jemals so was beob­ach­tet, oder eine Erklä­rung zu so ein Ver­hal­ten was sagen?

    • Sabine
      25. Juli 2018
      Antworten

      Jaaa — sowas hab ich auch mal beob­ach­tet! Beim Spa­zie­ren­ge­hen fiel mir eine Wes­pe auf, die in viel­leicht 20, 30 cm Höhe im Zick­zack­flug die Wie­se abzu­su­chen schien. Hab ich genau­er hin­ge­guckt — was macht die da? — und plötz­lich ZACK! lässt sie sich fal­len wie ein Raub­vo­gel. Bevor ich noch rich­tig begrif­fen hat­te, was pas­siert, flog sie schon mit dem Kör­per der erbeu­te­ten Schna­ke davon — und ich starr­te auf das Häuf­lein abge­bis­se­ner Bei­ne und Flü­gel und war schwer beeindruckt.
      Ich den­ke mal, Dei­ne Kani­ba­lin­nen-Wes­pe war auch auf Fut­ter aus. Ich weis aller­dings nicht, ob die auch ihre Schwes­tern fres­sen, oder das ne Wes­pe aus einem ande­ren Volk war.
      Am auf dem Ter­ras­sen­tisch auf­ge­stell­ten Honig­tel­ler­chen waren schon hef­tigs­te Kämp­fe zwi­schen Arbei­te­rin­nen aus offen­sicht­lich ver­schie­de­nen Völ­kern zu beobachten…

  12. Dani
    31. Juli 2018
    Antworten

    Ich fin­de sol­che Tie­re sind sehr nütz­lich und man soll­te die­se mit Respekt behan­deln. Vor allem die Bie­nen sind sehr wich­tig in unse­rem Öko­sys­tem. Ich glau­be auch, dass die­se uns nichts tun wol­len und sogar mehr Angst haben als wir. Am Bes­ten ein­fach aus dem Weg gehen!

    Grü­ße

  13. Jochen Zahn
    4. August 2018
    Antworten

    Ich habe gehört, dass man Pack­pa­pier zu einer Kugel knaut­schen soll, einen Strick her­um und in der Nähe sei­nes Auf­ent­halts auf­hän­gen soll (an Ecken oder Nischen). Die anflie­gen­den Wes­pen ver­mu­ten dort ein frem­des Nest und hal­ten sich fern. Bis­lang hat das funk­tio­niert. Ich beob­ach­te weiter.

  14. Antje
    5. August 2018
    Antworten

    Als wir noch unse­ren Gar­ten hat­ten, habe ich ein­mal ver­s­ehe­lich beim Son­nen­ba­den den Ein­gang zum Erd­höh­len­nest mit mei­ner Mat­te blo­ckiert. Erst beim Auf­ste­hen habe ich über­haupt bemerkt, dass ich auf einem Wes­pen­nest lag.
    Auch auf mei­nem Bal­kon habe ich nicht die gerings­ten Pro­ble­me. Wenn mein Essen zu heiß umschwärmt wird, bekom­men sie ein Bröck­chen an das ande­re Ende des Tisches gelegt und schon habe ich wie­der Ruhe.
    Das ein­zi­ge Mal, dass ich gesto­chen wur­de war, als sich beim Rad­fah­ren eine Wes­pe in mei­nem Helm ver­fing. Da wir kei­ne Zwie­bel hat­ten, haben wir aus einem Eis­wür­fen und Salz einen Brei gemischt und auf den Stich getan. Das hat auch sehr gut geholfen.

    Aber die Idee mit der Papier­ku­gel behal­te ich im Hin­ter­kopf. Dan­ke für den Tipp.

  15. 6. August 2018
    Antworten

    Den Trick mit dem Pack­pa­pier haben wir auch ausprobiert.
    Er klingt zwar etwas “doof”, hat aber auch bei uns her­vor­ra­gend funktioniert.
    Und vor­al­lem muss man kei­ne Che­mie ver­wen­den, weil das doch sehr nütz­li­che Tie­re sind!

  16. Karin
    6. August 2018
    Antworten

    Schö­ne Sei­te, guter Artikel.
    Ich habe 2 Wes­pen­völ­ker im Abstand von 30 cm, das 1 Volk hat ein frei­hän­gen­des Nest und dane­ben die Höh­len­bau­er — bei­de unter einem Dachüberstand.
    Wir haben über­haupt kei­ne Pro­ble­me, obwohl unser Gar­ten­tisch im Abstand von 2 m steht. Sie umflie­gen uns und den Tisch sehr rück­sich­tis­voll. Anschei­nend bie­tet unser Natur­gar­ten und Natur­teich alles, was für ein Wes­pen­le­ben benö­tigt wird.
    Wir hat­ten auch schon ein Hor­nis­sen­bau direkt über dem Schlaf­stu­ben­fens­ter über Jah­re, es war wun­der­bar, ihre Akti­vi­tä­ten zu beob­ach­ten. Nie ging von ihnen Gefahr aus, ich konn­te den/die Wäch­ter sogar berüh­ren … (lei­der vom Mader im Win­ter zer­stört worden).
    Wir woh­nen im Ber­li­ner Umland — jeg­li­cher Besuch aus der Groß­stadt ändert sehr schnell die Furcht vor den gelb-schwarz Gestreif­ten und ach­tet mehr auf die “Natur”. Vor allem, wenn Kin­der dabei sind.
    Natur­lich mit Ihren o.g. Hin­wei­sen, was man beach­ten muss — es ist noch nie­mand gestro­chen worden.

  17. Wolfgang Weber
    6. August 2018
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    Es sind wun­der­ba­re Tie­re die auf mei­nem Bal­kon mit Apfel­saft in sehr fla­chen Schäl­chen ver­sorgt wer­den. Ich habe mit mei­nen schwarz gel­ben Nach­barn über­haupt kei­ne Pro­blem son­dern erfreue mich an Ihrer Labsal.
    Natur funk­tio­niert nur Miteinander..

  18. Liese
    6. August 2018
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    Bei uns ist es seit eini­gen Tagen wirk­lich extrem mit den Wes­pen. Heu­te habe ich Pfef­fer­minz­öl ver­dampft, das soll angeb­lich hel­fen, aber einen Effekt habe ich noch nicht fest­stel­len können.

  19. Jana Ullmann
    12. August 2018
    Antworten

    Hal­lo, ich möch­te die Wes­pen unter­stüt­zen . Wie etwas zu trin­ken oder etwas zur Ernäh­rung bei­zu­tra­gen. Es ist sehr heiß und ich weiß nicht genau, wie ich eine Trän­ke für die Bie­nen und Wes­pen gestal­ten kann. Was ist gesund für die Bie­nen und Wes­pen, Obst oder Mar­me­la­de? Ich weiß nicht so rich­tig, mit was ich hel­fen kann, wür­de mich sehr über Ideen freuen.

  20. Mina
    18. August 2018
    Antworten

    Hal­lo, bei mir waren mal eine gan­ze Zeit Apfel­si­nen lie­gen geblie­ben, die ich eigent­lich trock­nen las­sen woll­te, um aus ihnen spä­ter Weih­nachts­de­ko zu machen. Habe mich dann dage­gen ent­schie­den, die Oran­gen in Schei­ben geschnit­ten und drau­ßen im Gar­ten auf eine Mau­er gelegt. Damit habe ich nicht nur den Wes­pen son­dern auch den Flie­gen und Amei­sen eine rie­sen Freu­de bereitet.

  21. Angela Raven
    18. August 2018
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    Hal­lo ihr Lie­ben, ich erfreue mich unglaub­lich an euren Berich­ten ♡♡ herz­er­wär­mend und schön, denn ich bin gera­de auf der Suche nach etwas Hil­fe und Unter­stüt­zung. Ich woh­ne in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus im 2. Stock unter dem Dach mit 98 Kat­zen und 2 Hun­den. Im Som­mer genie­ßen wir zur Sei­te geöff­ne­te Fens­ter die ledig­lich mit einem Kat­zen­netz gesi­chert sind. Die­ser Som­mer war nun wirk­lich heiss und sicher anstren­gend für Insek­ten, ich merk­te schnell dass sich ver­mehrt Wes­pen für das Fut­ter mei­ner Tie­re inter­es­sier­ten und sehr auf­ge­regt waren wenn sie es erspäh­ten. Die­se Auf­ge­regt­heit set­zen schein­bar vie­le mit Aggres­si­on gleich, ich asso­zi­ie­re damit eigent­lich nur unbän­di­gen Hun­ger und Durst und so fing ich an, sie auf mei­ner Fens­ter­bank in der Küche zu füt­tern und mei­ne Tie­re dar­auf zu trai­nie­ren, sie in Ruhe zu las­sen. Ich bie­te Ihnen Fleisch (rohes Hähn­chen oder Pute), Wurst und Mar­me­la­de, Was­ser und fri­sches Obst. Teil­wei­se kom­men um die 60 Wes­pen und fut­tern bzw. säbeln sich ihre Stü­cke her­aus und flie­gen von dan­nen. Seit­dem habe ich in der Woh­nung kei­ner­lei Pro­ble­me mehr, es wur­de noch nie­mand gesto­chen, weder Mensch noch Tier, ich kann hin fas­sen und Tel­ler wech­seln, sie sind ein­fach nur fried­lich ♡ lei­der habe ich eine nicht so freund­li­che Haus­ver­wal­tung und ges­tern lief unten jemand her­um und foto­gra­fier­te. Wenn der­je­ni­ge das nun mel­det, kön­nen mir da Nach­tei­le ent­ste­hen? Ich habe beim NaBu gele­sen dass man auf jeden Fall füt­tern soll und Ablen­kungs­füt­tern sogar sinn­voll sei ♡ Hat da jemand Ahnung? Lie­be Grüße 🙂

  22. 19. August 2018
    Antworten

    Vor vie­len Jah­ren habe ich durch einen beson­de­ren Umstand mei­ne Angst vor Wes­pen völ­lig ver­lo­ren. Seit­dem gehe ich mit denen sehr unbe­schwert um. Wenn sie auf irgend etwas her­um­krab­beln, hal­te ich ihnen ein­fach mei­ne Hand, bzw. einen Fin­ger so hin, dass die Wes­pe hin­auf­k­ri­chen kann. Ich bewe­ge die Hand vor­sich­tig von der Fut­ter­quel­le weg. Dann war­te ich ruhig und ent­spannt, bis sie weg­fliegt. Jedes­mal ein schö­nes Erleb­nis für mich — und viel­leicht auch für die Wes­pe, wenn sie kei­ne Aggres­si­on spürt. Wenn ande­re Leu­te mit mir am Tisch sit­zen, dann wun­dern sie sich gele­gent­lich über mein unge­wöhn­li­ches Ver­hält­nis zu die­sen eigent­lich ja sehr fried­li­chen Tie­ren. Und dann erklä­re ich, dass alle Wes­pen bei mir Asyl genie­ßen. Das ent­spannt auch die ande­ren Leu­te, denn die meis­ten lächeln dann einfach.

  23. Cornelia Dehn
    19. August 2018
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    Ich habe auf dem Dach­bo­den 2 frei hän­gen­de Wes­pen­nes­ter und lebe schon seit 5 Jah­ren gut damit. Da mei­ne Papa­gei­en im Som­mer an der offe­nen Bal­kon­tür ste­hen, lege ich immer Obst­res­te und fast lee­re Mar­me­la­den­glä­ser in die Blu­men­töp­fe in der Bal­kon­ecke, damit sie vom Obst der Papa­gei­en im Käfig abge­lenkt sind. Ein oder zwei krusch­teln dann doch in den Käfi­gen her­um und wer­den von den Vögeln dann wie­der raus gejagt.Wenn ich Obst brin­ge, flie­gen mich die Wes­pen fast an und lan­den zuwei­len auf mir, krab­beln her­um und flie­gen dann zum Obst- habe auch den Ein­druck, sie ken­nen mich irgend­wie… jeden­falls kann ich ohne Pro­ble­me auf dem Bal­kon dane­ben sit­zen und Zei­tung lesen, wur­de bis­her noch kein ein­zi­ges Mal gesto­chen. die wol­len ein­fach auch nur essen und leben.

  24. Paul S.
    19. August 2018
    Antworten

    Ich lege mei­ne Apfel­put­zen aufs Fens­ter­brett, offen­bar eine Köst­lich­keit für die Wes­pen, ein paar Stun­den spä­ter ist nur noch das Kern­ge­häu­se übrig.

  25. KW 34:
    21. August 2018
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    […] in unse­rem Atem löst bei Wes­pen ein Alarm­si­gnal aus und lässt sie panisch wer­den. blog.wwf.de (Tipps für den Umgang); zeit.de (Inter­view Bio­lo­gin Mela­nie von […]