Was Du mit Wes­pen tun kannst (und bes­ser blei­ben lässt)


Wespe in Nahaufnahme. Ab August bis Spätsommer kommen die Raubinsekten verstärkt mit Menschen in Kontakt
Viele geraten bei dem Anblick in Panik © iStock / Getty Images

Beim Pick­nick, beim Spa­zier­gang mit Eis oder beim Gril­len im Gar­ten: Riecht es nach lecke­rem Essen, süßen Geträn­ken oder ver­füh­re­ri­schem Par­füm, füh­len Wes­pen sich ein­ge­la­den. Die Auf­re­gung ist stets groß, vie­le gera­ten in Panik. Dabei ist das alles halb so wild, wenn man die schwarz-gel­ben Tier­chen mal ein biss­chen bes­ser ken­nen­lernt.

Nur zwei von 360 Wes­pen­ar­ten wer­den läs­tig

In Deutsch­land gibt es rund 360 Wes­pen­ar­ten. Auch die Hor­nis­se zählt zu den Wes­pen. Uns Men­schen wer­den jedoch ledig­lich zwei Arten läs­tig: die Gemei­ne Wes­pe und die Deut­sche Wes­pe. Lei­der sind sie auch die häu­figs­ten…

Wespe im Getränk: Trinken kann jetzt gefährlich werden. Aber Wespen und Hornissen sind wichtig für das Ökosystem.
Vor­sicht, Wes­pe im Bier! © iStock / Get­ty Images

Som­mer­zeit, Wes­pen­zeit

Wes­pen leben nur einen Som­mer lang. Nur die jun­gen Köni­gin­nen über­win­tern, um im Fol­ge­jahr einen neu­en Staat auf­zu­bau­en. Ab Früh­ling bis etwa Mit­te August ernäh­ren sie sich haupt­säch­lich von Eiweiß, um die Lar­ven zu ver­sor­gen. Zu die­ser Zeit haben sie es beson­ders auf Insek­ten abge­se­hen. Wenn die Brut gegen August ver­sorgt ist, müs­sen die erwach­se­nen Tie­re sich um ihr eige­nes Über­le­ben bemü­hen: Sie brau­chen Zucker!

Da kom­men wir Men­schen mit unse­ren süßen Ver­lo­ckun­gen genau rich­tig. Wir inter­pre­tie­ren ein aggres­si­ves Ver­hal­ten der Wes­pen, weil es schlicht mehr von ihnen in unse­rer Nähe gibt – und das macht uns ner­vös.

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Wes­pen und Hor­nis­sen sind wich­tig!

Da Insek­ten ihre Haupt­nah­rung sind, regu­lie­ren Wes­pen den Natur­haus­halt. Rau­pen, Blatt­läu­se, aber auch Stech­mü­cken, Brem­sen, Spin­nen und vie­les mehr ste­hen auf ihrem Spei­se­plan. Ein ein­zi­ges Hor­nis­sen­volk schafft etwa 15 Kilo­gramm Insek­ten pro Sai­son! Ein Wes­pen­volk immer­hin die Hälf­te. Zudem hel­fen Wes­pen und Hor­nis­sen den Bie­nen im Früh­jahr bei der Bestäu­bung von Blü­ten und die­nen Vögeln als Nah­rung.

Die größ­ten Mythen über die Wes­pe

Das Gift der Hor­nis­sen ist am gefähr­lichs­ten, drei Sti­che töten einen Men­schen, sie­ben ein Pferd.“

Das ist Unsinn. Das Gift von Hor­nis­sen ist nicht gif­ti­ger als das der Wes­pen oder Bie­nen. Ganz im Gegen­teil: Bie­nen­gift ist sogar vier Mal gif­ti­ger! Allein für All­er­gi­ker ist Fern­hal­ten obers­tes Gebot. Für sie stellt die Wes­pe eine ech­te Gefahr dar. Das Gift der Wes­pe ist für All­er­gi­ker 20 Mal gif­ti­ger als das der Bie­ne. Jedes Jahr füh­ren die Sti­che sogar zu etwa 20 Todes­fäl­len.

Man soll Wes­pen nicht schla­gen, son­dern weg­pus­ten!“

Falsch! Bei­des ist nicht gut. Denn das Koh­len­stoff­di­oxid in unse­rem Atem löst bei Wes­pen ein Alarm­si­gnal aus und lässt sie panisch wer­den.

Mit Wes­pen­fal­len am Tisch ist das Pro­blem gelöst.“

Kei­ne gute Idee. Die Fal­len aus Bier und Saft sind näm­lich gar nicht so toll. Die Wes­pen (manch­mal auch Bie­nen) ertrin­ken qual­voll dar­in. Außer­dem lockt die­ser ver­meint­li­che Trick noch wei­te­re Insek­ten an.

Wes­pen in mei­nem Gar­ten

Nes­ter die frei hän­gen, gehö­ren nicht zu den läs­ti­gen Arten. Die läs­ti­gen Wes­pen sind Dun­kel­höh­len­nis­ter! Das bedeu­tet, sie bau­en ihre Nes­ter nur in der Erde oder hin­ter dunk­len Ver­scha­lun­gen. Wenn Euch ein frei hän­gen­des Nest nicht stört, könnt Ihr es ein­fach hän­gen las­sen.

Not­falls Rat beim Imker

Soll das Nest trotz­dem wei­chen, zieht Ihr am bes­ten einen Spe­zia­lis­ten zu Rate, bei­spiels­wei­se einen Imker. Die­ser kann das Nest mit einem Schutz­an­zug umsie­deln. Dann müs­sen die Tie­re nicht getö­tet wer­den und Ihr bringt Euch selbst nicht in Gefahr. Wes­pen sind am Nest näm­lich immer im Ver­tei­di­gungs­mo­dus.

Übri­gens: Eure Nach­barn kön­nen grund­sätz­lich kei­nen Anspruch dar­auf erhe­ben, ein Nest zu ent­fer­nen. Das heißt, Ihr wür­det nur für ein Nest und sei­ne Fol­gen haf­ten, wenn Ihr es eigen­stän­dig an dem besag­ten Ort ange­sie­delt hät­tet.

Was Du mit Wes­pen tun kannst (und bes­ser blei­ben lässt)

  • Hek­ti­sche und schnel­le Bewe­gun­gen ver­mei­den, denn davon füh­len sich die Tie­re bedroht.
  • Geträn­ke mit Deckeln abde­cken und aus einem dün­nen Stroh­halm trin­ken. Vor jedem Schluck noch­mal tief ins Glas schau­en – vor allem bei Dosen ist Vor­sicht gebo­ten!
  • Auch Essen im Frei­en immer abde­cken. (Wes­pen ste­hen neben Süß­kram auch total auf Fleisch.)
  • Sich im Park nicht in die Nähe von Müll­ei­mern set­zen und auch zuhau­se die Müll­ton­nen immer ver­schlos­sen hal­ten.
  • Geht nicht bar­fuß über Wie­sen!
  • Wer sehr ängst­lich ist, soll­te auf bun­te Klei­dung ver­zich­ten.
  • Nach einem Stich: Küh­len hilft und eine rohe hal­be Zwie­bel auf den Stich zu legen, wirkt ent­zün­dungs­hem­mend. Wenn man nichts zur Hand hat — sogar Spu­cke neu­tra­li­siert das Insek­ten­gift.
  • Bei Schwin­del, Herz­ra­sen oder Übel­keit nach einem Stich bit­te sofort einen Arzt auf­su­chen!
  • Bit­te nie­mals die Ein­stich­stel­le mit dem Mund aus­sau­gen, so gelangt das Gift durch die Schleim­häu­te noch schnel­ler in den Kör­per. Kor­rek­te Tips zum Umgang mit Sti­chen hier von der Feu­er­wehr.
  • Als All­er­gi­ker ab August immer die Not­fall-Apo­the­ke dabei haben!

Aber das aller­bes­te Mit­tel gegen die Wes­pen bleibt: ein­fach in Ruhe las­sen. Auch wenn es schwer fällt.

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Über mich
Johanna Bischoff

Ich studiere zurzeit Kommunikationsmanagement und arbeite als Freie für die Zeitung. Die vielen Umweltthemen finde ich super spannend und freue mich total, so viel dazuzulernen. Von der Welt möchte ich noch viel sehen, aber am glücklichsten bin ich immer am Meer.

43 Kommentare

  1. Avatar
    Kornelia Pauck
    27. Juli 2016
    Antworten

    Bei uns im Gar­ten haben auch mal Wes­pen ein Nest gebaut. Es war inter­es­sant wie gra­zil die­ses Nest war und die Tie­re ihr Nest immer wie­der bear­bei­tet haben wäh­rend der Bau­zeit. Ich stel­le immer einen Deckel mit Zucker­was­ser (1 mm tief — damit die Wes­pen nicht ertrin­ken) in ein paar Metern von uns in den Gar­ten. Es ist scha­de, dass die inter­es­san­ten Tie­re immer mehr ver­nich­tet wer­den.

    Vie­le Grü­ße

    Kor­ne­lia Pauck

  2. Avatar
    Herbert
    27. Juli 2016
    Antworten

    Vie­len Dank Johan­na, solch umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen habe ich mir schon lan­ge gewünscht.

    • Avatar
      Liane Ebel
      21. August 2018
      Antworten

      Hal­lo Kor­ne­lia, schön wie Ihr Eure Wes­pen am Leben lasst. Ich sel­ber habe auf mei­nem Bal­kon meh­re­re davon, die rege­mä­ßig zum Fut­tern kom­men ( kein Nest). Und ich fin­de es sehr Inter­es­sant ihnen zuzu­schau­en, es kommt ganz sel­ten vor sie uns beim Früh­stück stö­ren. Wenn der Fut­ter­platz leer ist, kann ich durch dass gan­ze Gewim­mel lau­fen, ohne dass etwas Pas­siert. Auch ich muss sagen es ist mehr als scha­de, dass es immer noch Men­schen gibt die sol­che Geschöp­fe töten.

  3. Avatar
    Wolf-Dieter Hohe
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hey Frau Bisch­off,

    Dan­ke im Inter­es­se der Wes­pen — ich dach­te ich wüss­te schon alles — wie gesagt… ich dach­te… W.D. Hohe

  4. Avatar
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hal­lo Frau Bisch­off,
    ich hät­te sehr gern wie­der ein Wes­pen­nest im Gar­ten.
    Letz­tes Jahr hat­ten wir in unse­rem klei­nen Grün­be­reich ein Wes­pen­Nest im Erd­reich, das Loch befand sich genau im Ein­gang unse­res Gewächs­hau­ses. Um in das Gewächs­haus zu kom­men, muß­te ich immer über das Wes­pen­Nest­Loch stei­gen, eben­so beim Ver­las­sen des Gewächs­Hau­ses. Da ich niem­an­ben kann­te, der kon­kre­te Erfah­run­gen mit einem Erd­Nest gemacht hat­te, ver­such­te ich über das Inter­net nütz­li­che Infor­ma­tio­nen zu bekom­men. Das war sehr schwie­rig, meist wur­de zu 3 m Abstand gera­ten und oder zur Ver­nich­tung des Nes­tes. So habe ich dann 1 Woche mit mir gerun­gen ob ich hei­ßes Was­ser in das Nest gie­ßen soll­te. Habe ich dann zum Glück nicht getan — ich wur­de nicht gesto­chen und wir hat­ten kaum Mücken. Die­ses Jahr haben wir vie­le Mücken und vie­le Mücken­sti­che und lei­der haben sich kei­ne Wes­pen ange­sie­delt. schö­ne Grü­ße aus Dort­mund Ulri­ke Fischer

  5. Avatar
    Mareike
    27. Juli 2016
    Antworten

    Wir kau­fen Gewürz­nel­ken — vie­le — und ver­tei­len die­se über den Tisch und haben sie auch in einem Schäl­chen neben dem Essen
    Die Wes­pen mögen den Duft von Gewürz­nel­ken über­haupt nicht und flie­gen, nach­dem sie ein-zwei­mal kon­trol­lie­ren, flugs weg
    Wir haben dann unse­re Ruhe
    Hin­ter­her kom­men die Nel­ken in ein ver­schließ­ba­res Glas und wer­den beim nächs­ten Drau­ßen­es­sen wie­der her­aus­ge­holt. An sich bei unse­ren Wes­pen schon “rum­ge­spro­chen” 😉

    • Avatar
      Mona
      27. Juli 2016
      Antworten

      Ein guter Rat. Dan­ke. Ob wohl auch Kar­da­mom hilft? Ich werds mal pro­bie­ren.

    • Avatar
      Daria
      5. August 2017
      Antworten

      Lie­be Marei­ke,
      das ist ein Super-Tipp!

    • Avatar
      Marlu Hubert
      17. August 2017
      Antworten

      Bei uns im Gar­ten gab es in einem Mäu­se­loch ein Wes­pen­nest, direkt am Ran­de des Haupt­we­ges. Wir konn­ten unge­stört dicht an ihrem Ein-/Aus­flug­loch vor­bei­ge­hen. Ein­mal stand ich unauf­merk­sam mit dem Fuß ganz dicht (3 cm) neben dem Flug­loch — da flo­gen die Tier­chen doch sehr auf­ge­regt um mei­ne nack­ten Bei­ne her­um. Die Erklä­rung, die sich für mich dar­aus ergibt: Sie kann­ten mich! Der Geruchs­sinn ist bei allen Tie­ren einer der wich­tigs­ten Sin­ne — sie kann­ten mei­nen Geruch! Auch Besu­cher hat­ten nie Pro­ble­me, Men­schen waren ihnen ver­traut. Kommt man dage­gen im Wald einem Wes­pen­nest zu nahe, muß man mit Angrif­fen rech­nen. Und wenn wir sie ver­se­hent­lich quet­schen ver­tei­di­gen sie ihr Leben — wer tut das nicht?

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    Doris Graef
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hal­lo Frau Bisch­off,
    bei mir im natur­na­hen Gar­ten mit­ten in einem Gewer­be­ge­biet ist jedes Tier will­kom­men.
    Wes­pen hat­te ich letz­tes Jahr im Vor­dach über der Haus­tür. Das Ein­flug­loch war seit­lich. Also haben die
    Wes­pen nicht gestört. Bzw. nur ich wuss­te davon 🙂
    Als Dank hat­te ich kei­ne Mücken, obwohl mein Gar­ten halb­schat­tig ist.
    Und als dann im Spät­som­mer der gro­ße Hun­ger auf Süßes kam, habe ich auf mei­nem Gar­ten­re­gal fla­che Scha­len mit Apfel­saft 2 x täg­lich auf­ge­stellt.
    70 — 80 Wes­pen haben sich gefreut.
    Ich wur­de nie gesto­chen. Auch nicht beim Foto­gra­fie­ren in Nah­auf­nah­me.
    Da ich mich ange­mes­sen beneh­me, machen ‘mei­ne Wes­pen’ das auch.
    Vie­le Grü­ße aus Han­no­ver

  7. Avatar
    30. Juli 2016
    Antworten

    Super Arti­kel ich bin ja wirk­lich kein Freund von Insek­ten , Hab den Arti­kel aber den­noch auf­merk­sam gele­sen. Dan­ke für die­se Infor­ma­ti­on wei­ter …so Olaf

  8. Avatar
    13. Februar 2017
    Antworten

    Wahn­sinn und neben den gan­zen Nütz­lich­kei­ten und Funk­tio­nen, wel­che die Wes­pe erfüllt, auch höchst fas­zi­nie­rend, ist schon allei­ne die Tat­sa­che, dass nur die Köni­gin­nen über­win­tern und län­ger leben, als alle ande­ren Art­ge­nos­sen. Man möge sich vor­stel­len, dies wäre beim Men­schen das Glei­che..

    VG
    Ste­fan

    • Avatar
      19. August 2018
      Antworten

      Dann stel­le ich mir gera­de vor, dass die Köni­gin von Eng­land min­des­tens 1000 Jah­re alt wer­den könn­te. Armer Charles!

  9. Avatar
    Daria
    5. August 2017
    Antworten

    Lie­bes Team,
    Frau Bisch­off ist eine Autor-IN!! War­um schwei­gen Sie die Weib­lich­keit tot?

    • Avatar
      23. August 2017
      Antworten

      Hal­lo Daria, du hast natür­lich völ­lig recht. Wir haben das nun auch geän­dert. Vie­len Dank für dei­nen Hin­weis. Lie­be Grü­ße vom WWF

    • Avatar
      31. Juli 2018
      Antworten

      Lie­be Daria,
      man kann es auch so sehen, dass “Autor” sowohl männ­lich als auch neu­tral ist. Da ein Autor sowohl männ­lich und weib­lich sein kann und eine Autorin nur weib­lich.
      Von mei­ner Sei­te aus soll­ten sich die weib­li­chen Per­so­nen dadurch beson­ders füh­len. Es hat sich noch nie ein Mann beschwert, dass es kei­ne extra Form für die männ­li­chen Autoren gibt.
      Grü­ße gehen raus.

  10. Avatar
    Brit
    10. Oktober 2017
    Antworten

    Ich habe mich mal gefragt, war­um Wes­pen so “auf­ge­regt” hin und her flie­gen. Die Tie­re ver­su­chen mit ihren Augen Infor­ma­tio­nen über ein Objekt zu erfas­sen, indem sie es “abscan­nen”. Womög­lich ent­steht beim schnel­len Auf- und Abflug und dem wen­di­gen Hin und Her ein prä­zi­ses Bild von dem Objekt, das Aus­kunft gibt über die Grö­ße, Erstre­ckung in den Raum etc. Mit Aggres­si­on hat das wenig zu tun. Was stimmt, ist, dass für Wes­pen, wie auch manch ande­re Insek­ten oder auch für Spin­nen, das Gas Koh­len­stoff­di­oxid, das wir aus­at­men, ein Warn­si­gnal ist: Vor­sicht Fress­feind! Also bloß nicht anpus­ten, lie­ber mit der Hand oder einem ande­ren Gegen­stand die Wes­pe vor­sich­tig zur Sei­te schie­ben. Wenn man einen klei­nen Tel­ler mit einem Stück Fleisch o. ä. oder einen sehr nied­ri­gen Tel­ler mit etwas Zucker­was­ser auf/neben den Tisch stellt, gehen die Tie­re in der Regel dort her­an, vor allem, so mei­ne Erfah­rung, mer­ken sie recht schnell, dass sie dort in Ruhe gelas­sen wer­den, wäh­rend sie sich ein Stück­chen Fleisch raus­sä­beln 🙂
    Hor­nis­sen sind außer­halb ihrer Nes­ter unge­fähr so aggres­siv wie Regen­wür­mer. Mit ihnen habe ich schon die ein oder ande­re Nacht in einem Zim­mer ver­bracht und sie haben sich von mei­nem Koh­len­stoff­di­oxid schein­bar nicht gestört gefühlt (: Viel­leicht habe ich auch kei­ne Angst vor den Tie­ren, weil die zwei Wes­pen- oder Bie­nen­sti­che in mei­nem Leben nicht ansatz­wei­se so übel waren, wie die gefühlt zig­tau­send Mücken­sti­che, auf die ich zu 90 % all­er­gisch reagie­re und die ich mit fast nichts ent­zün­dungs­frei bekom­me, nicht mal mit Hit­ze oder Creme…
    Noch eine Fra­ge habe ich:
    Stimmt es eigent­lich, dass, wenn eine Wes­pe getö­tet wur­de, die­se einen Geruch aus­sen­det, der meh­re­re ande­re Wes­pen dazu ver­lei­tet, angriffs­lus­tig zu wer­den?

  11. Avatar
    Eva
    22. Juli 2018
    Antworten

    Wenn eine Wes­pe getö­tet wur­de, kann ich nicht behaup­ten dass ande­re angriffs­lus­tig wer­den. Aber heu­te haben wir eine wahn­sin­ni­ge Beob­ach­tung gemacht. Die ner­vi­ge tote Wes­pe lag auf mei­nem Kuchen­tel­ler und da flog eine ande­re Wes­pe ran , inspi­zier­te kurz ihre tote Kol­le­gin, pack­te sie mit ihrem Mund und flog rauf einer Stre­be des Gar­ten­pa­vil­li­ons, kur­ze Zeit spä­ter fiel der abge­bis­sen Kopf run­ter , und die Wes­pe flog mit dem Unter­leib der toten Wes­pe weg! Hat jemand jemals so was beob­ach­tet, oder eine Erklä­rung zu so ein Ver­hal­ten was sagen?

    • Avatar
      Sabine
      25. Juli 2018
      Antworten

      Jaaa — sowas hab ich auch mal beob­ach­tet! Beim Spa­zie­ren­ge­hen fiel mir eine Wes­pe auf, die in viel­leicht 20, 30 cm Höhe im Zick­zack­flug die Wie­se abzu­su­chen schien. Hab ich genau­er hin­ge­guckt — was macht die da? — und plötz­lich ZACK! lässt sie sich fal­len wie ein Raub­vo­gel. Bevor ich noch rich­tig begrif­fen hat­te, was pas­siert, flog sie schon mit dem Kör­per der erbeu­te­ten Schna­ke davon — und ich starr­te auf das Häuf­lein abge­bis­se­ner Bei­ne und Flü­gel und war schwer beein­druckt.
      Ich den­ke mal, Dei­ne Kani­ba­lin­nen-Wes­pe war auch auf Fut­ter aus. Ich weis aller­dings nicht, ob die auch ihre Schwes­tern fres­sen, oder das ne Wes­pe aus einem ande­ren Volk war.
      Am auf dem Ter­ras­sen­tisch auf­ge­stell­ten Honig­tel­ler­chen waren schon hef­tigs­te Kämp­fe zwi­schen Arbei­te­rin­nen aus offen­sicht­lich ver­schie­de­nen Völ­kern zu beob­ach­ten…

  12. Avatar
    Dani
    31. Juli 2018
    Antworten

    Ich fin­de sol­che Tie­re sind sehr nütz­lich und man soll­te die­se mit Respekt behan­deln. Vor allem die Bie­nen sind sehr wich­tig in unse­rem Öko­sys­tem. Ich glau­be auch, dass die­se uns nichts tun wol­len und sogar mehr Angst haben als wir. Am Bes­ten ein­fach aus dem Weg gehen!

    Grü­ße

  13. Avatar
    Jochen Zahn
    4. August 2018
    Antworten

    Ich habe gehört, dass man Pack­pa­pier zu einer Kugel knaut­schen soll, einen Strick her­um und in der Nähe sei­nes Auf­ent­halts auf­hän­gen soll (an Ecken oder Nischen). Die anflie­gen­den Wes­pen ver­mu­ten dort ein frem­des Nest und hal­ten sich fern. Bis­lang hat das funk­tio­niert. Ich beob­ach­te wei­ter.

  14. Avatar
    Antje
    5. August 2018
    Antworten

    Als wir noch unse­ren Gar­ten hat­ten, habe ich ein­mal ver­sehe­lich beim Son­nen­ba­den den Ein­gang zum Erd­höh­len­nest mit mei­ner Mat­te blo­ckiert. Erst beim Auf­ste­hen habe ich über­haupt bemerkt, dass ich auf einem Wes­pen­nest lag.
    Auch auf mei­nem Bal­kon habe ich nicht die gerings­ten Pro­ble­me. Wenn mein Essen zu heiß umschwärmt wird, bekom­men sie ein Bröck­chen an das ande­re Ende des Tisches gelegt und schon habe ich wie­der Ruhe.
    Das ein­zi­ge Mal, dass ich gesto­chen wur­de war, als sich beim Rad­fah­ren eine Wes­pe in mei­nem Helm ver­fing. Da wir kei­ne Zwie­bel hat­ten, haben wir aus einem Eis­wür­fen und Salz einen Brei gemischt und auf den Stich getan. Das hat auch sehr gut gehol­fen.

    Aber die Idee mit der Papier­ku­gel behal­te ich im Hin­ter­kopf. Dan­ke für den Tipp.

  15. Avatar
    6. August 2018
    Antworten

    Den Trick mit dem Pack­pa­pier haben wir auch aus­pro­biert.
    Er klingt zwar etwas “doof”, hat aber auch bei uns her­vor­ra­gend funk­tio­niert.
    Und vor­al­lem muss man kei­ne Che­mie ver­wen­den, weil das doch sehr nütz­li­che Tie­re sind!

  16. Avatar
    Karin
    6. August 2018
    Antworten

    Schö­ne Sei­te, guter Arti­kel.
    Ich habe 2 Wes­pen­völ­ker im Abstand von 30 cm, das 1 Volk hat ein frei­hän­gen­des Nest und dane­ben die Höh­len­bau­er — bei­de unter einem Dach­über­stand.
    Wir haben über­haupt kei­ne Pro­ble­me, obwohl unser Gar­ten­tisch im Abstand von 2 m steht. Sie umflie­gen uns und den Tisch sehr rück­sicht­is­voll. Anschei­nend bie­tet unser Natur­gar­ten und Natur­teich alles, was für ein Wes­pen­le­ben benö­tigt wird.
    Wir hat­ten auch schon ein Hor­nis­sen­bau direkt über dem Schlaf­stu­ben­fens­ter über Jah­re, es war wun­der­bar, ihre Akti­vi­tä­ten zu beob­ach­ten. Nie ging von ihnen Gefahr aus, ich konn­te den/die Wäch­ter sogar berüh­ren … (lei­der vom Mader im Win­ter zer­stört wor­den).
    Wir woh­nen im Ber­li­ner Umland — jeg­li­cher Besuch aus der Groß­stadt ändert sehr schnell die Furcht vor den gelb-schwarz Gestreif­ten und ach­tet mehr auf die “Natur”. Vor allem, wenn Kin­der dabei sind.
    Natur­lich mit Ihren o.g. Hin­wei­sen, was man beach­ten muss — es ist noch nie­mand ges­tro­chen wor­den.

  17. Avatar
    Wolfgang Weber
    6. August 2018
    Antworten

    Es sind wun­der­ba­re Tie­re die auf mei­nem Bal­kon mit Apfel­saft in sehr fla­chen Schäl­chen ver­sorgt wer­den. Ich habe mit mei­nen schwarz gel­ben Nach­barn über­haupt kei­ne Pro­blem son­dern erfreue mich an Ihrer Lab­sal.
    Natur funk­tio­niert nur Mit­ein­an­der..

  18. Avatar
    Liese
    6. August 2018
    Antworten

    Bei uns ist es seit eini­gen Tagen wirk­lich extrem mit den Wes­pen. Heu­te habe ich Pfef­fer­minz­öl ver­dampft, das soll angeb­lich hel­fen, aber einen Effekt habe ich noch nicht fest­stel­len kön­nen.

  19. Avatar
    Jana Ullmann
    12. August 2018
    Antworten

    Hal­lo, ich möch­te die Wes­pen unter­stüt­zen . Wie etwas zu trin­ken oder etwas zur Ernäh­rung bei­zu­tra­gen. Es ist sehr heiß und ich weiß nicht genau, wie ich eine Trän­ke für die Bie­nen und Wes­pen gestal­ten kann. Was ist gesund für die Bie­nen und Wes­pen, Obst oder Mar­me­la­de? Ich weiß nicht so rich­tig, mit was ich hel­fen kann, wür­de mich sehr über Ide­en freu­en.

  20. Avatar
    Mina
    18. August 2018
    Antworten

    Hal­lo, bei mir waren mal eine gan­ze Zeit Apfel­si­nen lie­gen geblie­ben, die ich eigent­lich trock­nen las­sen woll­te, um aus ihnen spä­ter Weih­nachts­de­ko zu machen. Habe mich dann dage­gen ent­schie­den, die Oran­gen in Schei­ben geschnit­ten und drau­ßen im Gar­ten auf eine Mau­er gelegt. Damit habe ich nicht nur den Wes­pen son­dern auch den Flie­gen und Amei­sen eine rie­sen Freu­de berei­tet.

  21. Avatar
    Angela Raven
    18. August 2018
    Antworten

    Hal­lo ihr Lie­ben, ich erfreue mich unglaub­lich an euren Berich­ten ♡♡ herz­er­wär­mend und schön, denn ich bin gera­de auf der Suche nach etwas Hil­fe und Unter­stüt­zung. Ich woh­ne in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus im 2. Stock unter dem Dach mit 98 Kat­zen und 2 Hun­den. Im Som­mer genie­ßen wir zur Sei­te geöff­ne­te Fens­ter die ledig­lich mit einem Kat­zen­netz gesi­chert sind. Die­ser Som­mer war nun wirk­lich heiss und sicher anstren­gend für Insek­ten, ich merk­te schnell dass sich ver­mehrt Wes­pen für das Fut­ter mei­ner Tie­re inter­es­sier­ten und sehr auf­ge­regt waren wenn sie es erspäh­ten. Die­se Auf­ge­regt­heit set­zen schein­bar vie­le mit Aggres­si­on gleich, ich asso­zi­ie­re damit eigent­lich nur unbän­di­gen Hun­ger und Durst und so fing ich an, sie auf mei­ner Fens­ter­bank in der Küche zu füt­tern und mei­ne Tie­re dar­auf zu trai­nie­ren, sie in Ruhe zu las­sen. Ich bie­te Ihnen Fleisch (rohes Hähn­chen oder Pute), Wurst und Mar­me­la­de, Was­ser und fri­sches Obst. Teil­wei­se kom­men um die 60 Wes­pen und fut­tern bzw. säbeln sich ihre Stü­cke her­aus und flie­gen von dan­nen. Seit­dem habe ich in der Woh­nung kei­ner­lei Pro­ble­me mehr, es wur­de noch nie­mand gesto­chen, weder Mensch noch Tier, ich kann hin fas­sen und Tel­ler wech­seln, sie sind ein­fach nur fried­lich ♡ lei­der habe ich eine nicht so freund­li­che Haus­ver­wal­tung und ges­tern lief unten jemand her­um und foto­gra­fier­te. Wenn der­je­ni­ge das nun mel­det, kön­nen mir da Nach­tei­le ent­ste­hen? Ich habe beim NaBu gele­sen dass man auf jeden Fall füt­tern soll und Ablen­kungs­füt­tern sogar sinn­voll sei ♡ Hat da jemand Ahnung? Lie­be Grü­ße 🙂

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    19. August 2018
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    Vor vie­len Jah­ren habe ich durch einen beson­de­ren Umstand mei­ne Angst vor Wes­pen völ­lig ver­lo­ren. Seit­dem gehe ich mit denen sehr unbe­schwert um. Wenn sie auf irgend etwas her­um­krab­beln, hal­te ich ihnen ein­fach mei­ne Hand, bzw. einen Fin­ger so hin, dass die Wes­pe hin­aufkri­chen kann. Ich bewe­ge die Hand vor­sich­tig von der Fut­ter­quel­le weg. Dann war­te ich ruhig und ent­spannt, bis sie weg­fliegt. Jedes­mal ein schö­nes Erleb­nis für mich — und viel­leicht auch für die Wes­pe, wenn sie kei­ne Aggres­si­on spürt. Wenn ande­re Leu­te mit mir am Tisch sit­zen, dann wun­dern sie sich gele­gent­lich über mein unge­wöhn­li­ches Ver­hält­nis zu die­sen eigent­lich ja sehr fried­li­chen Tie­ren. Und dann erklä­re ich, dass alle Wes­pen bei mir Asyl genie­ßen. Das ent­spannt auch die ande­ren Leu­te, denn die meis­ten lächeln dann ein­fach.

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    Cornelia Dehn
    19. August 2018
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    Ich habe auf dem Dach­bo­den 2 frei hän­gen­de Wes­pen­nes­ter und lebe schon seit 5 Jah­ren gut damit. Da mei­ne Papa­gei­en im Som­mer an der offe­nen Bal­kon­tür ste­hen, lege ich immer Obstres­te und fast lee­re Mar­me­la­den­glä­ser in die Blu­men­töp­fe in der Bal­kon­ecke, damit sie vom Obst der Papa­gei­en im Käfig abge­lenkt sind. Ein oder zwei krusch­teln dann doch in den Käfi­gen her­um und wer­den von den Vögeln dann wie­der raus gejagt.Wenn ich Obst brin­ge, flie­gen mich die Wes­pen fast an und lan­den zuwei­len auf mir, krab­beln her­um und flie­gen dann zum Obst- habe auch den Ein­druck, sie ken­nen mich irgend­wie… jeden­falls kann ich ohne Pro­ble­me auf dem Bal­kon dane­ben sit­zen und Zei­tung lesen, wur­de bis­her noch kein ein­zi­ges Mal gesto­chen. die wol­len ein­fach auch nur essen und leben.

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    Paul S.
    19. August 2018
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    Ich lege mei­ne Apfel­put­zen aufs Fens­ter­brett, offen­bar eine Köst­lich­keit für die Wes­pen, ein paar Stun­den spä­ter ist nur noch das Kern­ge­häu­se übrig.

  25. KW 34:
    21. August 2018
    Antworten

    […] in unse­rem Atem löst bei Wes­pen ein Alarm­si­gnal aus und lässt sie panisch wer­den. blog.wwf.de (Tipps für den Umgang); zeit.de (Inter­view Bio­lo­gin Mela­nie von […]

  26. Avatar
    25. August 2018
    Antworten

    Auf einem nor­ma­len Geh­weg wur­de ich mal ganz lan­ge von einer Wes­pe ver­folgt, sie flog mir immer vors Gesicht und ich muss­te wei­chen. Ich weiß nicht ob sie bloß neu­gie­rig war oder mich “jagen” woll­te, aber das war mir sehr unan­ge­nehm.

    Habe auch schon gese­hen, wie sich eine Wes­pe einen im Spin­nen­netz gefan­ge­nen Käfer ein­fach so schnappt und damit weg­fliegt. Sachen gibt’s…

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    Beobachter
    26. August 2018
    Antworten

    @Angela Raven: Du hast 98 Kat­zen in einer Woh­nung??? Ist das ein Tipp­feh­ler oder wun­derst du dich tat­säch­lich über die kri­ti­schen Beob­ach­tun­gen der Haus­ver­wal­tung? Sieht sich der WWF da nicht in der Pflicht ein­zu­schrei­ten? Dein Hel­fer­syn­drom ent­spricht nicht dem Tier­wohl, egal wie gut du es meinst!

  28. Avatar
    Gunther
    2. September 2018
    Antworten

    Hal­lo,

    -nach lan­gem Suchen schreib ich hier, was bestimmt falsch ist 🙁

    ich beob­ach­te seit zwei Tagen eine Wes­pe, die “an” der Blü­te einer Brun­nen­kres­se sitzt. Jetzt da die Blü­te, die eine Tages­blü­te ist, sich schließt, sitzt die­se Wes­pe immer noch am äuße­ren Schaft und bewegt sich nur wenig. Sie lebt aber noch. Am ers­ten Tag bin ich, da sie bewe­gungs­los da saß, mit einem Halm in ihre Nähe gegan­gen. Sie flog weg und setz­te sich wie­der auf den glei­chen Platz. Ich kann nicht erken­nen ob sie Nek­tar (am Blü­ten­schaft?) auf­nimmt oder etwas ande­res macht. Sie sitzt nur da. Tags­über und auch nachts. Was kann das sein?

  29. Avatar
    Corinna Forke
    24. September 2018
    Antworten

    ich lebe eben­falls in Frie­den mit allen Gestreif­ten, hat­te die­ses Jahr lei­der zwei­mal Pech im Gar­ten mit zwei Wes­pen; auf eine bin ich getre­ten, die ande­re saß im Laub­sta­pel, den ich dum­mer­wei­se zwei Stun­den hat­te lie­gen las­sen. Gut zu wis­sen, dass die hän­gen­den Nes­ter-Wes­pen weni­ger auf unser Essen flie­gen. Ich hat­te vor drei Jah­ren gleich drei in der Lau­be und habe damals die drei Damen per Glas mit Nest­an­fang ein­ge­sam­melt und in den Wald gebracht. Waren max. 4cm im Durch­mes­ser.

    Wir haben die­ses Jahr ein Hor­nis­sen­nest im hoh­len Apfel­baum und ich hof­fe sehr, dass sie nächs­tes Jahr wie­der da sind. Der Ein­gang liegt über unse­ren Köp­fen und wir kön­nen pro­blem­los direkt drun­ter lang­ge­hen oder arbei­ten. Ich mag es, sie zu beob­ach­ten und wer­de mir wohl eine Kame­ra für nächs­tes Jahr besor­gen, für Bil­der und deren Schutz da mein Schre­ber­nach­bar über­haupt nicht begeis­tert ist. Lei­der kann ich den nicht mehr ändern.

  30. Avatar
    Davut
    27. September 2018
    Antworten

    Dan­ke für die tol­len Tipps. Es sind vie­le wich­ti­ge Tipps dabei, aber die wer­de ich erst im nächs­ten Som­mer nut­zen.

  31. Avatar
    22. Februar 2019
    Antworten

    Vie­le Kun­den grei­fen auf­grund der Wes­pen­pla­ge des letz­ten Jah­res auf pro­fes­sio­nel­le Insek­ten­schutz­git­ter zurück.

    Hier am bes­ten die Fach­fir­ma vor Ort kon­tak­tie­ren!

  32. Das mit dem zusam­men­ge­knüll­ten Pack­pa­pier habe ich auch schon gehört. Hat das schon jemand aus­pro­biert? VG und dan­ke.

  33. Avatar
    Robby
    5. August 2019
    Antworten

    Hach, da benei­de ich doch die Leu­te die Pro­blem­los mit die­sen Wesen aus­kom­men… seit ich ein Kind war hab ich pani­sche Angst vor Wes­pen, da mein Nach­bar damals ein kom­plet­tes Nest auf­ge­scheucht hat und die­se mich ange­grif­fen haben, lei­der kam ich nicht schnell genug weg und sah hin­ter­her echt zuge­schwol­len aus… kein schö­nes gefühl und seit dem krieg ich regel­rech­te Panik­an­fäl­le, hab also eine aus­ge­präg­te Pho­bie… ich arbei­te zwar dar­an und ver­su­che nicht mehr in Panik zu gera­ten, aber das ist halt leich­ter gesagt als getan…

  34. Avatar
    17. August 2019
    Antworten

    Mei­ne Toch­ter hat­te frü­her mal eine Wes­pen­all­er­gie.
    Wir haben danach gleich eine Sen­si­bi­li­sie­rung gemacht. Das war eine gute Ent­schei­dung, denn immer hat man sein Set auch nicht dabei.
    Weiß wer von euch, wie lan­ge so eine Sen­si­bi­li­sie­rung anhält? Eigent­lich für immer oder? Vg Lisa

  35. Avatar
    Hans Lauterbach
    8. September 2019
    Antworten

    Vie­len Dank für die über­aus tier­lie­ben und infor­ma­ti­ven Bei­trä­ge. Ich habe eine Gar­ten­lau­be mit einer fast voll­stän­dig ver­glas­ten Veran­da. Mehr­fach rück­te im Som­mer in der Nacht eine gan­ze Arma­da von Hor­nis­sen her­an, ich schät­ze mal, es waren um die 20 Tie­re. Sie flo­gen immer wie­der gegen die Schei­ben. Nach­dem ich kom­plett das Licht gelöscht hat­te, flo­gen sie sofort weg. Ich mach­te das Licht wie­der an, und sofort waren sie wie­der da. Ich bin kein Bio­lo­ge, aber offen­sicht­lich reagie­ren die Hor­nis­sen stark auf das Lam­pen­licht. In jedem Fall war es ein inter­es­san­tes Natur — Erleb­nis.

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