Was Du mit Wespen tun kannst (und besser bleiben lässt)


Wespe in Nahaufnahme. Ab August bis Spätsommer kommen die Raubinsekten verstärkt mit Menschen in Kontakt
Viele geraten bei dem Anblick in Panik © iStock / Getty Images

Beim Picknick, beim Spaziergang mit Eis oder beim Grillen im Garten: Riecht es nach leckerem Essen, süßen Getränken oder verführerischem Parfüm, fühlen Wespen sich eingeladen. Die Aufregung ist stets groß, viele geraten in Panik. Dabei ist das alles halb so wild, wenn man die schwarz-gelben Tierchen mal ein bisschen besser kennenlernt.

Nur zwei von 360 Wespenarten werden lästig

In Deutschland gibt es rund 360 Wespenarten. Auch die Hornisse zählt zu den Wespen. Uns Menschen werden jedoch lediglich zwei Arten lästig: die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Leider sind sie auch die häufigsten…

Wespe im Getränk: Trinken kann jetzt gefährlich werden. Aber Wespen und Hornissen sind wichtig für das Ökosystem.
Vorsicht, Wespe im Bier! © iStock / Getty Images

Sommerzeit, Wespenzeit

Wespen leben nur einen Sommer lang. Nur die jungen Königinnen überwintern, um im Folgejahr einen neuen Staat aufzubauen. Ab Frühling bis etwa Mitte August ernähren sie sich hauptsächlich von Eiweiß, um die Larven zu versorgen. Zu dieser Zeit haben sie es besonders auf Insekten abgesehen. Wenn die Brut gegen August versorgt ist, müssen die erwachsenen Tiere sich um ihr eigenes Überleben bemühen: Sie brauchen Zucker!

Da kommen wir Menschen mit unseren süßen Verlockungen genau richtig. Wir interpretieren ein aggressives Verhalten der Wespen, weil es schlicht mehr von ihnen in unserer Nähe gibt – und das macht uns nervös.

Wespen und Hornissen sind wichtig!

Da Insekten ihre Hauptnahrung sind, regulieren Wespen den Naturhaushalt. Raupen, Blattläuse, aber auch Stechmücken, Bremsen, Spinnen und vieles mehr stehen auf ihrem Speiseplan. Ein einziges Hornissenvolk schafft etwa 15 Kilogramm Insekten pro Saison! Ein Wespenvolk immerhin die Hälfte. Zudem helfen Wespen und Hornissen den Bienen im Frühjahr bei der Bestäubung von Blüten und dienen Vögeln als Nahrung.

Die größten Mythen über die Wespe

„Das Gift der Hornissen ist am gefährlichsten, drei Stiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd.“

Das ist Unsinn. Das Gift von Hornissen ist nicht giftiger als das der Wespen oder Bienen. Ganz im Gegenteil: Bienengift ist sogar vier Mal giftiger! Allein für Allergiker ist Fernhalten oberstes Gebot. Für sie stellt die Wespe eine echte Gefahr dar. Das Gift der Wespe ist für Allergiker 20 Mal giftiger als das der Biene. Jedes Jahr führen die Stiche sogar zu etwa 20 Todesfällen.

„Man soll Wespen nicht schlagen, sondern wegpusten!“

Falsch! Beides ist nicht gut. Denn das Kohlenstoffdioxid in unserem Atem löst bei Wespen ein Alarmsignal aus und lässt sie panisch werden.

„Mit Wespenfallen am Tisch ist das Problem gelöst.“

Keine gute Idee. Die Fallen aus Bier und Saft sind nämlich gar nicht so toll. Die Wespen (manchmal auch Bienen) ertrinken qualvoll darin. Außerdem lockt dieser vermeintliche Trick noch weitere Insekten an.

Wespen in meinem Garten

Nester die frei hängen, gehören nicht zu den lästigen Arten. Die lästigen Wespen sind Dunkelhöhlennister! Das bedeutet, sie bauen ihre Nester nur in der Erde oder hinter dunklen Verschalungen. Wenn Euch ein frei hängendes Nest nicht stört, könnt Ihr es einfach hängen lassen.

Notfalls Rat beim Imker

Soll das Nest trotzdem weichen, zieht Ihr am besten einen Spezialisten zu Rate, beispielsweise einen Imker. Dieser kann das Nest mit einem Schutzanzug umsiedeln. Dann müssen die Tiere nicht getötet werden und Ihr bringt Euch selbst nicht in Gefahr. Wespen sind am Nest nämlich immer im Verteidigungsmodus.

Übrigens: Eure Nachbarn können grundsätzlich keinen Anspruch darauf erheben, ein Nest zu entfernen. Das heißt, Ihr würdet nur für ein Nest und seine Folgen haften, wenn Ihr es eigenständig an dem besagten Ort angesiedelt hättet.

Was Du mit Wespen tun kannst (und besser bleiben lässt)

  • Hektische und schnelle Bewegungen vermeiden, denn davon fühlen sich die Tiere bedroht.
  • Getränke mit Deckeln abdecken und aus einem dünnen Strohhalm trinken. Vor jedem Schluck nochmal tief ins Glas schauen – vor allem bei Dosen ist Vorsicht geboten!
  • Auch Essen im Freien immer abdecken. (Wespen stehen neben Süßkram auch total auf Fleisch.)
  • Sich im Park nicht in die Nähe von Mülleimern setzen und auch zuhause die Mülltonnen immer verschlossen halten.
  • Geht nicht barfuß über Wiesen!
  • Wer sehr ängstlich ist, sollte auf bunte Kleidung verzichten.
  • Nach einem Stich: Kühlen hilft und eine rohe halbe Zwiebel auf den Stich zu legen, wirkt entzündungshemmend. Wenn man nichts zur Hand hat – sogar Spucke neutralisiert das Insektengift.
  • Bei Schwindel, Herzrasen oder Übelkeit nach einem Stich bitte sofort einen Arzt aufsuchen!
  • Bitte niemals die Einstichstelle mit dem Mund aussaugen, so gelangt das Gift durch die Schleimhäute noch schneller in den Körper. Korrekte Tips zum Umgang mit Stichen hier von der Feuerwehr.
  • Als Allergiker ab August immer die Notfall-Apotheke dabei haben!

Aber das allerbeste Mittel gegen die Wespen bleibt: einfach in Ruhe lassen. Auch wenn es schwer fällt.

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Über mich
Johanna Bischoff

Ich studiere zurzeit Kommunikationsmanagement und arbeite als Freie für die Zeitung. Die vielen Umweltthemen finde ich super spannend und freue mich total, so viel dazuzulernen. Von der Welt möchte ich noch viel sehen, aber am glücklichsten bin ich immer am Meer.

25 Kommentare

  1. Kornelia Pauck
    27. Juli 2016
    Antworten

    Bei uns im Garten haben auch mal Wespen ein Nest gebaut. Es war interessant wie grazil dieses Nest war und die Tiere ihr Nest immer wieder bearbeitet haben während der Bauzeit. Ich stelle immer einen Deckel mit Zuckerwasser (1 mm tief – damit die Wespen nicht ertrinken) in ein paar Metern von uns in den Garten. Es ist schade, dass die interessanten Tiere immer mehr vernichtet werden.

    Viele Grüße

    Kornelia Pauck

  2. Herbert
    27. Juli 2016
    Antworten

    Vielen Dank Johanna, solch umfassende Informationen habe ich mir schon lange gewünscht.

  3. Wolf-Dieter Hohe
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hey Frau Bischoff,

    Danke im Interesse der Wespen – ich dachte ich wüsste schon alles – wie gesagt… ich dachte… W.D. Hohe

  4. 27. Juli 2016
    Antworten

    Hallo Frau Bischoff,
    ich hätte sehr gern wieder ein Wespennest im Garten.
    Letztes Jahr hatten wir in unserem kleinen Grünbereich ein WespenNest im Erdreich, das Loch befand sich genau im Eingang unseres Gewächshauses. Um in das Gewächshaus zu kommen, mußte ich immer über das WespenNestLoch steigen, ebenso beim Verlassen des GewächsHauses. Da ich niemanben kannte, der konkrete Erfahrungen mit einem ErdNest gemacht hatte, versuchte ich über das Internet nützliche Informationen zu bekommen. Das war sehr schwierig, meist wurde zu 3 m Abstand geraten und oder zur Vernichtung des Nestes. So habe ich dann 1 Woche mit mir gerungen ob ich heißes Wasser in das Nest gießen sollte. Habe ich dann zum Glück nicht getan – ich wurde nicht gestochen und wir hatten kaum Mücken. Dieses Jahr haben wir viele Mücken und viele Mückenstiche und leider haben sich keine Wespen angesiedelt. schöne Grüße aus Dortmund Ulrike Fischer

  5. Mareike
    27. Juli 2016
    Antworten

    Wir kaufen Gewürznelken – viele – und verteilen diese über den Tisch und haben sie auch in einem Schälchen neben dem Essen
    Die Wespen mögen den Duft von Gewürznelken überhaupt nicht und fliegen, nachdem sie ein-zweimal kontrollieren, flugs weg
    Wir haben dann unsere Ruhe
    Hinterher kommen die Nelken in ein verschließbares Glas und werden beim nächsten Draußenessen wieder herausgeholt. An sich bei unseren Wespen schon „rumgesprochen“ 😉

    • Mona
      27. Juli 2016
      Antworten

      Ein guter Rat. Danke. Ob wohl auch Kardamom hilft? Ich werds mal probieren.

    • Daria
      5. August 2017
      Antworten

      Liebe Mareike,
      das ist ein Super-Tipp!

    • Marlu Hubert
      17. August 2017
      Antworten

      Bei uns im Garten gab es in einem Mäuseloch ein Wespennest, direkt am Rande des Hauptweges. Wir konnten ungestört dicht an ihrem Ein-/Ausflugloch vorbeigehen. Einmal stand ich unaufmerksam mit dem Fuß ganz dicht (3 cm) neben dem Flugloch – da flogen die Tierchen doch sehr aufgeregt um meine nackten Beine herum. Die Erklärung, die sich für mich daraus ergibt: Sie kannten mich! Der Geruchssinn ist bei allen Tieren einer der wichtigsten Sinne – sie kannten meinen Geruch! Auch Besucher hatten nie Probleme, Menschen waren ihnen vertraut. Kommt man dagegen im Wald einem Wespennest zu nahe, muß man mit Angriffen rechnen. Und wenn wir sie versehentlich quetschen verteidigen sie ihr Leben – wer tut das nicht?

  6. Doris Graef
    27. Juli 2016
    Antworten

    Hallo Frau Bischoff,
    bei mir im naturnahen Garten mitten in einem Gewerbegebiet ist jedes Tier willkommen.
    Wespen hatte ich letztes Jahr im Vordach über der Haustür. Das Einflugloch war seitlich. Also haben die
    Wespen nicht gestört. Bzw. nur ich wusste davon 🙂
    Als Dank hatte ich keine Mücken, obwohl mein Garten halbschattig ist.
    Und als dann im Spätsommer der große Hunger auf Süßes kam, habe ich auf meinem Gartenregal flache Schalen mit Apfelsaft 2 x täglich aufgestellt.
    70 – 80 Wespen haben sich gefreut.
    Ich wurde nie gestochen. Auch nicht beim Fotografieren in Nahaufnahme.
    Da ich mich angemessen benehme, machen ‚meine Wespen‘ das auch.
    Viele Grüße aus Hannover

  7. 30. Juli 2016
    Antworten

    Super Artikel ich bin ja wirklich kein Freund von Insekten , Hab den Artikel aber dennoch aufmerksam gelesen. Danke für diese Information weiter …so Olaf

  8. 13. Februar 2017
    Antworten

    Wahnsinn und neben den ganzen Nützlichkeiten und Funktionen, welche die Wespe erfüllt, auch höchst faszinierend, ist schon alleine die Tatsache, dass nur die Königinnen überwintern und länger leben, als alle anderen Artgenossen. Man möge sich vorstellen, dies wäre beim Menschen das Gleiche..

    VG
    Stefan

  9. Daria
    5. August 2017
    Antworten

    Liebes Team,
    Frau Bischoff ist eine Autor-IN!! Warum schweigen Sie die Weiblichkeit tot?

    • 23. August 2017
      Antworten

      Hallo Daria, du hast natürlich völlig recht. Wir haben das nun auch geändert. Vielen Dank für deinen Hinweis. Liebe Grüße vom WWF

    • 31. Juli 2018
      Antworten

      Liebe Daria,
      man kann es auch so sehen, dass „Autor“ sowohl männlich als auch neutral ist. Da ein Autor sowohl männlich und weiblich sein kann und eine Autorin nur weiblich.
      Von meiner Seite aus sollten sich die weiblichen Personen dadurch besonders fühlen. Es hat sich noch nie ein Mann beschwert, dass es keine extra Form für die männlichen Autoren gibt.
      Grüße gehen raus.

  10. Brit
    10. Oktober 2017
    Antworten

    Ich habe mich mal gefragt, warum Wespen so „aufgeregt“ hin und her fliegen. Die Tiere versuchen mit ihren Augen Informationen über ein Objekt zu erfassen, indem sie es „abscannen“. Womöglich entsteht beim schnellen Auf- und Abflug und dem wendigen Hin und Her ein präzises Bild von dem Objekt, das Auskunft gibt über die Größe, Erstreckung in den Raum etc. Mit Aggression hat das wenig zu tun. Was stimmt, ist, dass für Wespen, wie auch manch andere Insekten oder auch für Spinnen, das Gas Kohlenstoffdioxid, das wir ausatmen, ein Warnsignal ist: Vorsicht Fressfeind! Also bloß nicht anpusten, lieber mit der Hand oder einem anderen Gegenstand die Wespe vorsichtig zur Seite schieben. Wenn man einen kleinen Teller mit einem Stück Fleisch o. ä. oder einen sehr niedrigen Teller mit etwas Zuckerwasser auf/neben den Tisch stellt, gehen die Tiere in der Regel dort heran, vor allem, so meine Erfahrung, merken sie recht schnell, dass sie dort in Ruhe gelassen werden, während sie sich ein Stückchen Fleisch raussäbeln 🙂
    Hornissen sind außerhalb ihrer Nester ungefähr so aggressiv wie Regenwürmer. Mit ihnen habe ich schon die ein oder andere Nacht in einem Zimmer verbracht und sie haben sich von meinem Kohlenstoffdioxid scheinbar nicht gestört gefühlt (: Vielleicht habe ich auch keine Angst vor den Tieren, weil die zwei Wespen- oder Bienenstiche in meinem Leben nicht ansatzweise so übel waren, wie die gefühlt zigtausend Mückenstiche, auf die ich zu 90 % allergisch reagiere und die ich mit fast nichts entzündungsfrei bekomme, nicht mal mit Hitze oder Creme…
    Noch eine Frage habe ich:
    Stimmt es eigentlich, dass, wenn eine Wespe getötet wurde, diese einen Geruch aussendet, der mehrere andere Wespen dazu verleitet, angriffslustig zu werden?

  11. Eva
    22. Juli 2018
    Antworten

    Wenn eine Wespe getötet wurde, kann ich nicht behaupten dass andere angriffslustig werden. Aber heute haben wir eine wahnsinnige Beobachtung gemacht. Die nervige tote Wespe lag auf meinem Kuchenteller und da flog eine andere Wespe ran , inspizierte kurz ihre tote Kollegin, packte sie mit ihrem Mund und flog rauf einer Strebe des Gartenpavillions, kurze Zeit später fiel der abgebissen Kopf runter , und die Wespe flog mit dem Unterleib der toten Wespe weg! Hat jemand jemals so was beobachtet, oder eine Erklärung zu so ein Verhalten was sagen?

    • Sabine
      25. Juli 2018
      Antworten

      Jaaa – sowas hab ich auch mal beobachtet! Beim Spazierengehen fiel mir eine Wespe auf, die in vielleicht 20, 30 cm Höhe im Zickzackflug die Wiese abzusuchen schien. Hab ich genauer hingeguckt – was macht die da? – und plötzlich ZACK! lässt sie sich fallen wie ein Raubvogel. Bevor ich noch richtig begriffen hatte, was passiert, flog sie schon mit dem Körper der erbeuteten Schnake davon – und ich starrte auf das Häuflein abgebissener Beine und Flügel und war schwer beeindruckt.
      Ich denke mal, Deine Kanibalinnen-Wespe war auch auf Futter aus. Ich weis allerdings nicht, ob die auch ihre Schwestern fressen, oder das ne Wespe aus einem anderen Volk war.
      Am auf dem Terrassentisch aufgestellten Honigtellerchen waren schon heftigste Kämpfe zwischen Arbeiterinnen aus offensichtlich verschiedenen Völkern zu beobachten…

  12. 31. Juli 2018
    Antworten

    Ich finde solche Tiere sind sehr nützlich und man sollte diese mit Respekt behandeln. Vor allem die Bienen sind sehr wichtig in unserem Ökosystem. Ich glaube auch, dass diese uns nichts tun wollen und sogar mehr Angst haben als wir. Am Besten einfach aus dem Weg gehen!

    Grüße

  13. Jochen Zahn
    4. August 2018
    Antworten

    Ich habe gehört, dass man Packpapier zu einer Kugel knautschen soll, einen Strick herum und in der Nähe seines Aufenthalts aufhängen soll (an Ecken oder Nischen). Die anfliegenden Wespen vermuten dort ein fremdes Nest und halten sich fern. Bislang hat das funktioniert. Ich beobachte weiter.

  14. Antje
    5. August 2018
    Antworten

    Als wir noch unseren Garten hatten, habe ich einmal versehelich beim Sonnenbaden den Eingang zum Erdhöhlennest mit meiner Matte blockiert. Erst beim Aufstehen habe ich überhaupt bemerkt, dass ich auf einem Wespennest lag.
    Auch auf meinem Balkon habe ich nicht die geringsten Probleme. Wenn mein Essen zu heiß umschwärmt wird, bekommen sie ein Bröckchen an das andere Ende des Tisches gelegt und schon habe ich wieder Ruhe.
    Das einzige Mal, dass ich gestochen wurde war, als sich beim Radfahren eine Wespe in meinem Helm verfing. Da wir keine Zwiebel hatten, haben wir aus einem Eiswürfen und Salz einen Brei gemischt und auf den Stich getan. Das hat auch sehr gut geholfen.

    Aber die Idee mit der Papierkugel behalte ich im Hinterkopf. Danke für den Tipp.

  15. 6. August 2018
    Antworten

    Den Trick mit dem Packpapier haben wir auch ausprobiert.
    Er klingt zwar etwas „doof“, hat aber auch bei uns hervorragend funktioniert.
    Und vorallem muss man keine Chemie verwenden, weil das doch sehr nützliche Tiere sind!

  16. Karin
    6. August 2018
    Antworten

    Schöne Seite, guter Artikel.
    Ich habe 2 Wespenvölker im Abstand von 30 cm, das 1 Volk hat ein freihängendes Nest und daneben die Höhlenbauer – beide unter einem Dachüberstand.
    Wir haben überhaupt keine Probleme, obwohl unser Gartentisch im Abstand von 2 m steht. Sie umfliegen uns und den Tisch sehr rücksichtisvoll. Anscheinend bietet unser Naturgarten und Naturteich alles, was für ein Wespenleben benötigt wird.
    Wir hatten auch schon ein Hornissenbau direkt über dem Schlafstubenfenster über Jahre, es war wunderbar, ihre Aktivitäten zu beobachten. Nie ging von ihnen Gefahr aus, ich konnte den/die Wächter sogar berühren … (leider vom Mader im Winter zerstört worden).
    Wir wohnen im Berliner Umland – jeglicher Besuch aus der Großstadt ändert sehr schnell die Furcht vor den gelb-schwarz Gestreiften und achtet mehr auf die „Natur“. Vor allem, wenn Kinder dabei sind.
    Naturlich mit Ihren o.g. Hinweisen, was man beachten muss – es ist noch niemand gestrochen worden.

  17. Wolfgang Weber
    6. August 2018
    Antworten

    Es sind wunderbare Tiere die auf meinem Balkon mit Apfelsaft in sehr flachen Schälchen versorgt werden. Ich habe mit meinen schwarz gelben Nachbarn überhaupt keine Problem sondern erfreue mich an Ihrer Labsal.
    Natur funktioniert nur Miteinander..

  18. 6. August 2018
    Antworten

    Bei uns ist es seit einigen Tagen wirklich extrem mit den Wespen. Heute habe ich Pfefferminzöl verdampft, das soll angeblich helfen, aber einen Effekt habe ich noch nicht feststellen können.

  19. Jana Ullmann
    12. August 2018
    Antworten

    Hallo, ich möchte die Wespen unterstützen . Wie etwas zu trinken oder etwas zur Ernährung beizutragen. Es ist sehr heiß und ich weiß nicht genau, wie ich eine Tränke für die Bienen und Wespen gestalten kann. Was ist gesund für die Bienen und Wespen, Obst oder Marmelade? Ich weiß nicht so richtig, mit was ich helfen kann, würde mich sehr über Ideen freuen.

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