Bra­si­li­en wählt — und die Welt hält den Atem an. Denn es geht nicht nur um den Prä­si­den­ten, son­dern auch um den Amazonas.

Wir sind ent­setzt von den Mor­den im Ama­zo­nas. Ent­setzt, aber nicht über­rascht. Der Ama­zo­nas stirbt — und sei­ne Ver­tei­di­ger wer­den immer öfter umgebracht.

Der bra­si­lia­ni­sche Umwelt­mi­nis­ter Sal­les ist zurück­ge­tre­ten — wegen ille­ga­lem Holz­han­del. Der Umwelt­schutz wird aber wei­ter ausgehöhlt.

Die bra­si­lia­ni­sche Regie­rung ver­sucht indi­ge­ne Akti­vis­ten mit absur­den Behaup­tun­gen ein­zu­schüch­tern – um vom eige­nen Ver­sa­gen abzulenken.

Der Ama­zo­nas steht in Flam­men. Was hat das mit Deutsch­land zu tun und was kann ich dage­gen unternehmen?

Der Cer­ra­do ist wun­der­schön, rie­sen­groß, sehr beson­ders – und lei­der auch mas­siv bedroht. Vor allem durch unse­ren Fleisch­kon­sum. Doch jetzt sind die Din­ge in Bewegung. 

Wir haben jetzt die Mög­lich­keit, uns das Ama­zo­nas-The­ma vor­zu­neh­men, sag­te der Umwelt­mi­nis­ter Bra­si­li­ens. Was er damit mein­te: Wei­te­re Entwaldungen.

Im Ama­zo­nas sind die Indi­ge­nen enorm bedroht durch Coro­na. Bra­si­li­ens Star­fo­to­graf und Umwelt­schüt­zer Sebas­tia­no Sal­ga­do bit­tet um den Schutz der Indi­ge­nen. Die Lis­te der Unter­stüt­zer ist mehr als beeindruckend.

Wir sind alle ent­setzt über die Ermor­dung von Pau­lo Pau­li­no Gua­ja­ja­ra in Bra­si­li­en. Es ist ein Bei­spiel für zuneh­men­de Gewalt gegen Indi­ge­ne — und Umwelt­schüt­zer überhaubt.

Es wur­den bereits mehr als 70.000 Wald­brän­de regis­triert. Dabei ent­steht so viel Rauch, dass noch in 3000 Kilo­me­tern Ent­fer­nung der Him­mel ver­dun­kelt wird.