War­um Ziga­ret­ten so schäd­lich für die Umwelt sind


Rauchen und Umwelt: Zigarettenkippen auf dem Gehweg
Zigarettenkippen sind toxisch. Und überall.

Ich habe jah­re­lang geraucht. Klar wuss­te ich, dass es nicht gut für mich ist. Und ziem­lich selbst­ver­ständ­lich habe ich mei­ne Kip­pen ziem­lich läs­sig über­all hin­ge­schnippt. An die Umwelt habe ich beim Rau­chen nie gedacht. Heu­te weiß ich: Das war nicht cool, son­dern wirk­lich saudumm.

Bil­lio­nen Ziga­ret­ten­kip­pen ver­seu­chen das Wasser

Es geht nicht dar­um, dass heu­te die Kip­pen auf dem Geh­weg den Spie­ßer in mir zum Kochen brin­gen. Jeder soll­te wis­sen, was Rau­chen der Umwelt antut, wenn er sei­ne Kip­pe ein­fach auf die Stra­ße wirft.

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Weg­ge­schnipp­te Ziga­ret­ten­kip­pen sind welt­weit das häu­figs­te Abfall­pro­dukt –und ein rie­si­ges Son­der­müll­pro­blem. Welt­weit wer­den laut der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) rund 5,6 Bil­lio­nen Ziga­ret­ten pro Jahr gequalmt. 5600000000000! Bis zu zwei Drit­tel der gerauch­ten Ziga­ret­ten wer­den auf den Boden geschmis­sen. Pro Jahr ver­schmut­zen dem­nach zwi­schen 340 und 680.000 Ton­nen Kip­pen unse­ren Pla­ne­ten – ein gigan­ti­scher Berg von toxi­schem Sondermüll.

Die­se Ziga­ret­ten­kip­pen sind also bei­lei­be kein ästhe­ti­sches Pro­blem. Du weißt wie Kip­pen stin­ken. Das kommt von den dar­in ent­hal­te­nen 7000 Gif­ten. In Stum­meln fin­den wir unter ande­rem Arsen, Blei, Chrom, Kup­fer, Cad­mi­um, Form­alde­hyd, Ben­zol und poly­zy­kli­sche aro­ma­ti­sche Koh­len­was­ser­stof­fe. Und natür­lich Niko­tin. Niko­tin ist ein Ner­ven­gift. Aus den Fil­tern aus­ge­wa­schen lan­det es letzt­end­lich in Seen, in Flüs­sen, im Meer. Die Fol­gen sind viel­fach wis­sen­schaft­lich beschrie­ben. Die Aus­wir­kun­gen auf Was­ser­le­be­we­sen rei­chen von Gen­ver­än­de­run­gen und Ver­hal­tens­än­de­run­gen bis hin zum Tod. Auf­ge­löst in einem Liter Was­ser, tötet eine ein­zi­ge Ziga­ret­te nach vier Tagen Fische, wie For­scher der Uni­ver­si­tät San Die­go gezeigt haben. In den Fischen kön­nen sich man­che Gif­te sogar ansam­meln und kom­men so in die Nahrungskette.

Ziga­ret­ten­kip­pen sind toxi­scher Plastikmüll

Damit nicht genug: Die Fil­ter sehen zwar aus wie Wat­te, tat­säch­lich bestehen sie meis­tens aus dem Kunst­stoff Cel­lu­lo­se­ace­tat. Es dau­ert Jahr­zehn­te, bis sie sich zer­set­zen. Im Salz­was­ser dau­ert es noch län­ger, bis zu meh­re­ren hun­dert Jah­ren. Fische, Schild­krö­ten und ande­re Mee­res­le­be­we­sen ver­wech­seln klei­ne im Was­ser befind­li­che Par­ti­kel mit Nah­rung, was zu „Ver­stop­fung im Ver­dau­ungs­ap­pa­rat mit mög­li­cher Todes­fol­ge oder zum Ver­hun­gern mit gefüll­tem Magen füh­ren kann“, heißt es in der Ant­wort der Bund­e­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge der Grü­nen zu Umwelt­ver­schmut­zun­gen durch Zigarettenkippen.

Kippen Zigaretten Umwelt
Das ist ein rie­si­ges Umwelt­pro­blem © IMAGO / Ste­fan Zeitz

Ziga­ret­ten­kip­pen im Park oder sonst wo sind übri­gens auch für Kin­der eine Gefahr: Der Gift­not­ruf Ber­lin befasst sich jähr­lich über 250-mal mit der Fra­ge der Ver­gif­tung von Kin­dern durch Ver­schlu­cken von gan­zen Ziga­ret­ten oder Kip­pen. Niko­tin ist nach Medi­ka­men­ten die häu­figs­te Ursa­che einer Ver­gif­tung im Kleinkindalter.

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Gegen das Rau­chen — für die Umwelt

In ganz Euro­pa wird dem Rau­chen jetzt end­lich  der Kampf ange­sagt — auch wegen der Umwelt. Das Weg­schnip­pen von Kip­pen kann inzwi­schen rich­tig teu­er wer­den. Wer bei­spiels­wei­se in Ber­lin eine Kip­pe weg­wirft und erwischt wird, muss 120 Euro berappen.

Schwe­den hat das Rau­chen an öffent­li­chen Orten ver­bo­ten. In Spa­ni­en, Frank­reich und Ita­li­en wird zuneh­mend das Rau­chen an Strän­den ver­bo­ten, sogar die Par­ty­hoch­burg Llo­ret de Mar ist rauch­frei.

Die Tabak­in­dus­trie künf­tig an den Kos­ten soll sich bei der Besei­ti­gung weg­ge­wor­fe­ner Ziga­ret­ten betei­li­gen. Die Kip­pen­her­stel­ler sol­len sich nicht nur an Säu­be­run­gen, son­dern auch an den Kos­ten für Sen­si­bi­li­sie­rungs­ak­tio­nen betei­li­gen. Das for­mu­liert die EU-Kom­mis­si­on in einem „Vor­schlag für eine Richt­li­nie des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates über die Ver­rin­ge­rung der Aus­wir­kun­gen bestimm­ter Kunst­stoff­pro­duk­te auf die Umwelt.“ Das Euro­pa­par­la­ment sieht Schrit­te im Rah­men der geplan­ten Richt­li­nie zu Ein­weg-Plas­tik vor.

Denn allei­ne die Ent­sor­gungs­kos­ten sind enorm. Die Städ­te und Gemein­den in Deutsch­land geben laut einer Stu­die des Ver­bands kom­mu­na­ler Unter­neh­men (VKU) 225 Mil­lio­nen Euro auf die Ent­sor­gung von Ziga­ret­ten­kip­pen aus Parks und Stra­ßen aus.

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Was kannst Du tun?

  • Hör auf zu rau­chen. Wenn nicht: Kip­pen gehö­ren in den Müll. Dann kön­nen sie ver­brannt werden.
  • In der Natur, am Strand, weit weg von einem Müll­ei­mer: Benutzt einen Taschen­aschen­be­cher. Unse­rem Was­ser geht es schlecht genug.
  • Falls Du drehst: Es gibt unge­bleich­te Ziga­ret­ten­fil­ter aus Zel­lu­lo­se. Immer­hin ein biss­chen bes­ser. Kauf die.
  • Dei­ne Freun­de rau­chen? Und wer­fen ihre Kip­pen auf die Stra­ße? Geht gar nicht. Sag etwas.
  • Wir spra­chen schon davon: Kip­pen acht­los weg­wer­fen ist eine Ord­nungs­wid­rig­keit. Und bedeu­tet: Bußgeld.

Also zusam­men­ge­fasst: Rau­chen bringt Dich um, Rau­chen ist rich­tig schlecht für die Umwelt, noch was? Ach ja: Auch der Tabak-Anbau ist ein Pro­blem: Min­des­tens 6500 Hekt­ar Wald, so schätzt die WHO, wer­den jähr­lich für den Tabak-Anbau gero­det. Tabak ist eine emp­find­li­che Pflan­ze, laugt Böden aus, braucht Pes­ti­zi­de und wird vor­wie­gend in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­dern angebaut.

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61 Kommentare

  1. Klaas
    6. Juli 2019
    Antworten

    War­um wer­den die Her­stel­ler von die­sen Gift­stü­cken nicht in die Pflicht genom­men, bzw. die Her­stel­lung von umwelt­schäd­li­chen Pro­duk­ten verboten?

    • Jana
      18. Juli 2019
      Antworten

      Das Pro­blem an der Wur­zel packen!
      Vor allem die Her­stel­lung bzw. Mate­ri­al­ver­wen­dung soll­te sofort unter­sagt wer­den. Es gibt sicher Alternativen.
      Dann bleibt noch, all die bereits in der Umwelt ver­teil­ten Kip­pen ein­zu­sam­meln und als Son­der­müll zu ent­sor­gen. Und beim Umgang mit Son­der­müll haben wir ja das nächs­te Problem.
      Wo bleibt in unse­rer Kon­sum- und Wirt­schafts­welt das drin­gend erfor­der­li­che Prin­zip “Crad­le to Crad­le”? Wir wer­den immer Sachen ver­lie­ren, wo sie nicht vor­ge­se­hen sind, des­halb soll­te jedes Ding dabei mög­lichst unse­re Umwelt nicht belas­ten. Grund­satz für die Her­stel­lung und das in den Ver­kehr brin­gen muss ein umfas­sen­der rea­lis­ti­scher Lebens­zy­klus der Din­ge sein.
      Pfand auf Kip­pen ist doch ein Witz. Buß­geld, wer sich das leis­ten kann, pfeift drauf. Asche von ver­brann­ten Kip­pen ist auch noch Son­der­müll und bringt Fein­staub und Temperaturerhöhung…
      Es muss sich drin­gend was an unse­rem Sys­tem ändern. Die Poli­tik ist trä­ge. Unse­re Umwelt braucht uns nicht, aber wir Men­schen kom­men nur mit einer schma­len Kom­fort­zo­ne zurecht, die müs­sen wir schützen.

    • Luna
      21. Oktober 2019
      Antworten

      Wenn das nur so ein­fach wäre

    • 10. Oktober 2020
      Antworten

      Ich fin­de es auch schreck­lich die Ziga­ret­ten­kip­pen auf die Stra­ße zu schmei­ßen genau­so wie die hun­de­hau­fen. Man soll­te die­se Men­schen freund­lich dar­auf hin­wei­sen, dass es nicht gut für die Umwelt ist. Ein Poli­zist, der das sieht könn­te auch dar­auf hin­wei­sen. Irgend­wann müs­sen die Men­schen doch mal begrei­fen, dass wir auf die Umwelt ach­ten müs­sen. Plas­tik ist das nächs­te Pro­blem also arbei­tet dar­an und ändert etwas.

    • Jurij Dutt
      17. Oktober 2020
      Antworten

      Es ist höchs­te Zeit gegen Rau­chen zu kämp­fen. Nicht­rau­cher­schutz funk­tio­niert nicht. Der Gesell­schaft scha­det das Rau­chen und zwar durch erzwun­ge­nes Pas­siv­rau­chen. Es ist schon längst wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen, dass das Rau­chen schäd­lich, auch für die Umwelt ist. Man soll­te Rau­chen bald­mög­lichst radi­kal, flä­chen­de­ckend ver­bo­ten wer­den. Es gibt kei­ne Dis­kus­si­on mehr dazu.

  2. C.K.
    6. Juli 2019
    Antworten

    Die Mah­nung bzgl. “Ziga­ret­ten­stum­mel in der Umwelt” ist längst über­fäl­lig. Ich fin­de es ein rie­sen Pro­blem. Sehr ger­ne wer­den die Ziga­ret­ten­kip­pen auch im Gul­li ent­sorgt oder in die Erde getre­ten u.u.u. Die Rück­sichts­lo­sig­keit ist gren­zen­los. Anspre­chen kann man die­se Leu­te in der Regel nicht, sie reagie­ren sehr aggres­siv. Da muss viel mehr öffent­li­ches Bewusst­sein geschaf­fen wer­den! Hun­de­hal­te­rIn­nen und Rau­che­rIn­nen — sie han­deln nicht im pri­va­ten Bereich son­dern im Lebens­be­reich aller. Dies soll­te nach­drück­lich klar­ge­macht werden!!

    • ToMM
      4. August 2019
      Antworten

      Stimmt, es ist unglaublich.
      Auch wird an jeder nicht direkt ein­seh­ba­ren Stel­le Abfall aus Auto­fens­tern geworfen.
      Mah­nun­gen gibt es nie. Die Behör­den und Medi­en hät­ten die Mit­tel und die Macht, uns zu sensibilisieren.
      Aber nein, nur immer Wet­ter, Sport, Bör­se und die emi­nent “wich­ti­gen” Verkehr(t)smeldungen wer­den uns dau­ernd auf die Ohren gegeben.

  3. Nicole Potzel
    6. Juli 2019
    Antworten

    Dan­ke­schön

  4. Cornelia Liebe
    6. Juli 2019
    Antworten

    Also, mal ganz ehr­lich: so sehr mein Herz für Umwekt- u. Tier­schutz schlägt, aber so lang­sam muss ich dann doch am Ver­stand ent­spre­chen­der Vor­schlags­ge­ber zwei­feln!! Pfand auf Ziga­ret­ten­stum­mel/-fil­ter, gehts noch?? Gin­ge die Ten­denz dahin, die Pro­duk­ti­on u. den Ver­kauf von Tabak­wa­ren gänz­lich einzustellen/zu ver­bie­ten ‑ein­her­ge­hend mit gleich­zei­ti­gem Ver­kaufs­stop alko­ho­li­scher Geträn­ke!- fän­de ich das durch­aus unterstützenswert.
    Heut­zu­ta­ge fin­det es aber wohl jede soge­nann­te Umwelt-Orga “chic”, mit der­ar­ti­gen blöd­sin­ni­gen Schlag­zei­len auf sich auf­merk­sam zu machen.…

    • Fred
      19. Januar 2020
      Antworten

      nimm mal einen Taschen­rech­ner und rech­ne nach: wenn jeder Rau­cher täg­lich 20 Ziga­ret­ten raucht und wenn 25 Pro­zent der Bevöl­ke­rung raucht, in einer Ziga­ret­ten ange­nom­men nur 1 Gramm Gift ist, wie­viel Gift wird dann im Jahr weg­ge­wor­fen? Das Pro­blem dabeist, dass die­ses Gift nicht abbau­bar ist, son­dern lang­sam aber sicher im Erd­bo­den und wei­ter ins Grund­was­ser ver­si­ckert und die­ses lang­fris­tig ver­gif­tet. Willst Du wirk­lich, dass wir spä­te­ren Gene­ra­tio­nen eine durch Gedan­ken­lo­sig­keit ver­gif­te­te Umwelt hinterlassen?

  5. Gabriele Schmidt
    6. Juli 2019
    Antworten

    Ich wäre dafür dass rau­chen ganz zu ver­bie­ten. Obwohl ich star­ke Rau­che­rin bin. Man müss­te den Ver­kauf von Ziga­ret­ten und Tabak ganz ver­bie­ten. Bes­ser für die Gesund­heit und die Umwelt. Wenn es nach mir gin­ge wür­de das gan­ze Plas­tik ver­schwin­den. Es ist ja fast alles im Super­markt in Plas­tik verpackt.

  6. Uwe Roos
    6. Juli 2019
    Antworten

    Auf den ers­ten Blick erscheint der Arti­kel objek­tiv und the­ma­ti­siert eine schein­bar bis­her ver­nach­läs­sig­te Umwelt­sün­de (natür­lich leis­tet der Sün­der nur Buße ab und der Umwelt­kri­mi­nel­le wird bestraft. Des­halb reden wir zukünf­tig nur noch von Umwelt­kri­mi­na­li­tät). Aber als Betrof­fe­ner (Selbst­dre­her ohne Fil­ter) sehe ich auch die Kau­sa­li­tät zwi­schen Kon­sum und Sün­den­bock­su­che. Anbau, Kon­sum und Ent­sor­gung sind natür­lich ein Pro­blem, das aber auf fast alle pro­du­zier­ten Ver­brauchs­gü­ter zutrifft. Das Pro­blem und die Lösung ist hier­bei nicht der Rau­cher, der patho­lo­gisch betrach­tet ein Sucht­kran­ker ist, son­dern der Umgang der Gesell­schaft mit Min­der­hei­ten und deren Rol­le in einem stän­di­gen Recht­fer­ti­gungs­mo­dus. Glo­ba­le Pro­ble­me, die die Mehr­heit betref­fen wer­den ger­ne ver­drängt, rela­ti­viert oder als öko­no­misch unab­ding­bar defi­niert. Alles nur, um die toxi­schen Begrif­fe Reduk­ti­on und Ver­zicht zu ver­mei­den. Sie sind nega­tiv kon­no­tiert, weil Ihre Anwen­dung dem Spi­rit kapi­ta­lis­ti­scher Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaf­ten zuwi­der läuft. Und jetzt, wie­der­um wird eine sta­tis­ti­sche Min­der­heit als Sün­den­bock aus­er­ko­ren und stig­ma­ti­siert. Klar, jeder klei­ne Schritt ist sinn­vol­ler als gar kei­ne Akti­on. Aber der Rau­cher per se ist in einem stän­di­gen Recht­fer­ti­gungs­mo­dus, wäh­rend der Alko­hol­kon­su­ment, der Fast-Food-Fres­ser und der Star­bucks-Krüp­pel Zeit­geist und Mehr­heits­ver­hal­ten sym­bo­li­sie­ren. Noch ein klei­ner Sei­ten­hieb auf den Autor des Arti­kels. Die ehe­ma­li­gen Rau­cher sind die schlimms­ten und mili­tan­tes­ten Nicht­rau­cher. Es ist die per­ma­nen­te Angst vor dem Rück­fall in alte Gewohn­hei­ten, der Sie als into­le­ran­ten Mahn­fin­ger auf­tre­ten lässt.

    • Hans Lauterbach
      14. September 2019
      Antworten

      Sehr geehr­ter Herr Roos, Sie haben einen der klügs­ten Arti­kel geschrie­ben. In der Tat sind ehe­ma­li­ge Nicht­rau­cher in ihrer Mili­tanz kaum aus­zu­ste­hen. Frei­heit ist auch immer die Frei­heit des Anders­den­ken­den. Ich rau­che seit Jah­ren voll­kom­men fil­ter­freie Selbst­ge­dreh­te und ent­sor­ge die Stum­mel nie­mals auf der Stra­ße oder in der Natur. Die gan­ze gesell­schaft­li­che Dis­kus­si­on um die Rau­cher, das Rau­chen ist ver­lo­gen. Die gefähr­lichs­te Dro­ge der Welt ist und bleibt der Alko­hol. Dar­über soll­te man mal dis­ku­tie­ren. Alko­hol­miß­brauch rui­niert den Süch­ti­gen und gan­ze Fami­li­en. Der Staat guckt weg, weil er mit den Steu­ern Mil­li­ar­den ver­dient. Nicht­rau­cher, seid bit­te tole­rant und lasst den Rau­chern ihren Genuss. Wer nicht genießt, wird unge­nieß­bar — Zitat Kon­stan­tin Wecker. Öko — Dis­kus­sio­nen soll­ten ver­hält­nis­mä­ßig blei­ben. Der Mensch als sol­cher ist schon radi­kal genug. Wei­ter­hin for­de­re ich die völ­li­ge Lega­li­sie­rung von Can­na­bis. Kana­da hat es sehr erfolg­reich umge­setzt. Nie­mals habe ich einen aggres­si­ven Kif­fer erlebt, aber ganz gegen­tei­lig hoch­ag­gres­si­ve Alkis im Suff.

    • Richard Hagenauer
      27. Mai 2020
      Antworten

      Ja, Tabak muss geäch­tet wer­den wie alle ande­re Dro­gen auch. Par­al­lel muss ein abso­lu­tes Rauch­ver­bot ohne jeg­li­che Aus­nah­men aus­ge­spro­chen werden.
      Das ist die ein­zi­ge Lösung um alle Tabak­pro­ble­me aus der Welt zu schaffen!
      Wer will die jähr­lich 140 000 Tabak­to­te in Deutsch­land ver­ant­wor­ten, dar­un­ter 4 000 Kinder?

  7. Marie-Luise Latteyer
    6. Juli 2019
    Antworten

    Lie­ber Herr Samson,
    Ihr Blog über das Rau­chen ist echt super. Vie­len Dank für Ihre Arbeit. Ich habe die­sen Arti­kel sofort an all mei­ne Freun­de und Fami­lie wei­ter­ge­lei­tet um ihnen einen neu­en Grund zu
    geben das Rau­chen sein zu las­sen. Sel­ber habe ich noch nie geraucht. Wahr­schein­lich weil ich zusah wie mein rau­chen­der Opa wahr­schein­lich des­we­gen einen Herz­in­farkt erlitt, die Lis­te könn­te ich fort­set­zen, der Tenor ist aber auch so klar: Stop smo­king now!!!!

  8. Markus Finkenbrink
    6. Juli 2019
    Antworten

    Ich bin strikt gg ein Rauch­ver­bot so wie in Schwe­den o in vie­len ande­ren Staa­ten. Ich bin sel­ber Rau­cher u ich dre­he sel­ber ohne Fil­ter o ande­res u ich bin froh über ein Rauch­ver­bot in Gast­stät­ten, Restau­rants u Clubs/Diskotheken, aber ein gene­rel­les Ver­bot.… Völ­li­ger Quatsch, dann ver­bie­tet man mir als nächs­tes das Rau­chen in mei­ner Whg, auf mei­nem Bal­kon o in mei­nem Auto. Ich bin strikt gg sol­che Ver­bo­te, die Kip­pen ent­sor­gen in Müll­ton­nen usw völ­lig kor­rekt… sie ein­fach auf die Stras­se, Wege, Umwelt zu schmei­ßen gehört bestraft, mind 200€ aber so ein Ver­bot ABSOLUTER QUATSCH

  9. Roemmer, Uwe
    6. Juli 2019
    Antworten

    Mir waren Kip­pen schon immer suspekt, weil es Mikro­plas­tik vom Feins­ten ist. Man ach­te ein­mal auf die Unter­hal­tungs­me­di­en. Es wird in den Fil­men wie­der ver­stärkt geraucht und die Kip­pe acht­los fal­len gelas­sen, Habe den Ver­dacht des Spon­so­ring durch die Tabakindustrie !

  10. 6. Juli 2019
    Antworten

    …zum The­ma Ziga­ret­ten-Kip­pen: Als ers­tes — ich bin Nicht­rau­cher und des­halb sehr froh, dass in Loka­len, Clubs und öffent­li­chen Räu­men nicht mehr geraucht wer­den darf. Seit Jahr­zehn­ten ärgern mich auch die weg­ge­wor­fe­nen Kip­pen, weil mir schon immer klar war, dass die Zusam­men­set­zung die­ser Fil­ter extrem umwelt­schäd­lich ist und somit unse­re Natur, die Gewäs­ser, Tie­re und eben die gesam­te Umwelt schä­digt und ver­gif­tet. Jedoch ärgert mich auch die Her­an­ge­hens­wei­se an die­ses Pro­blem in der Form, das Rau­chen so gut wie über­all zu ver­bie­ten. Immer wenn ein Pro­blem einer grö­ße­ren Öffent­lich­keit bewusst wird, kommt sofort die Idee, dem Ein­zel­nen etwas zu unter­sa­gen. Wie­so die­se Über­grif­fig­keit, anstatt eine ande­re — tech­nisch bestimmt mach­ba­re — Lösung zu finden?
    Der ers­te und logischs­te Gedan­ke ist für mich, dass die Poli­tik dem Her­stel­ler die Auf­la­ge macht, eine umwelt­un­schäd­li­che Mate­ri­al­kom­bi­na­ti­on für die­se Fil­ter zu ent­wi­ckeln! Dies hät­te schon seit Jahr­zehn­ten erfol­gen müs­sen. Alle ande­ren Lösun­gen (wie z.B.: ein Pfand auf die Fil­ter zu erhe­ben), kön­nen nur für eine Über­gangs­zeit sinn­voll sein. Das Weg­wer­fen von Ziga­ret­ten­kip­pen (sowie allem ande­ren Müll) auf die Stra­ße und in die Natur muss außer­dem mit hohen Geld­bu­ßen geahn­det wer­den. Im Übri­gen müss­te jeg­li­ches Ver­brin­gen von umwelt­schäd­li­chen Stof­fen in unse­re Mit­welt strengs­tens unter­sagt sein, was aber den Her­stel­lern von Pro­duk­ten mit gro­ßen Men­gen von Micro­plas­tik, Flüs­sig­plas­tik und ande­ren hoch­schäd­li­chen Stof­fen, von der “Poli­tik” groß­zü­gig geneh­migt wird — welch ein dis­kre­pan­ter Irr­sinn. Das ist bewuss­te und rück­sichts­lo­se Schä­di­gung unse­rer Welt zum Zweck des Gelderwerbs!!!

  11. Magnescheff. Renate
    6. Juli 2019
    Antworten

    Ich lebe schon lan­ge weit­ge­hend ohne Plas­tik. Rau­che nicht, habe nie geraucht.Hasse Ziga­ret­ten­ge­ruch, auch Was­ser­pfei­fen und elek­tri­sche Ziga­ret­ten. Ist alles nicht gut für die Gesundheit.Man kann viel Geld sparen.
    Wün­schens­wert wür­de ich Deutsch­land ohne Ziga­ret­ten fin­den. Frank­reich hat es schon ein­ge­führt auf eini­gen Kin­der­spiel­plät­zen nicht zu rau­chen, bei Ver­stoß muß man Geld bezah­len. Schreck­lich die Kip­pen die über­all auf der Erde lie­gen. Auch an mei­nem Gartenzaun.

    Viel Erfolg mit Ihrer Aktion!

    Mit freund­li­chen Grüßen
    Rena­te Magne­scheff aus Münster

  12. Sandra Schaefer
    6. Juli 2019
    Antworten

    Moin,ich bin Vege­ta­ri­er mein Mann nicht. Aber ich