Zehn Jah­re haben wir uns dafür stark gemacht. Nun ist aus unse­rem Vor­schlag ein Gesetz gewor­den. Doch die Freu­de wur­de uns ver­ha­gelt.

Der neue Gesetz­ent­wurf ist ein Desas­ter – ein wah­res Schreck­ge­spenst für Jobs und Kli­ma­schutz.

1,4 Mil­lio­nen Men­schen gehen in Deutsch­land für das Kli­ma auf die Stra­ße — und das Kli­ma­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung ver­fehlt die eige­nen Zie­le.

Im Kli­ma­schutz brau­chen wir kei­ne ein­zel­nen Maß­nah­men, wir brau­chen ein indus­tri­el­le Revo­lu­ti­on. Still­stand kön­nen wir ins nicht mehr leis­ten.

Die Minis­ter­prä­si­den­ten von Bran­den­burg und Sach­sen ris­kie­ren das Schei­tern der Koh­le­kom­mis­si­on und damit auch Zukunfts­per­spek­ti­ven.

Man soll­te mei­nen, die EU sei Paris nahe. Kli­ma­po­li­tisch lie­gen aber Fidschi und die Mar­shall-Inseln Paris näher als Brüs­sel. Die EU muss sich drin­gend bewe­gen, um das Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men nicht aus den Augen zu ver­lie­ren.

Was bringt es schon, wenn ich mehr Fahr­rad fah­re, wenn ich regio­na­le und sai­so­na­le Pro­duk­te kau­fe? Ich sage: Eine gan­ze Men­ge. Weil wir alle zusam­men einen gewal­ti­gen Bei­trag leis­ten kön­nen.

Nach einer Umfra­ge zur Bun­des­tags­wahl gaben 89 % der Befrag­ten an, dass Natur- und Umwelt­schutz ein sehr wich­ti­ger Fak­tor für ihre Wahl­ent­schei­dung sei.