Vögel füt­tern? Ja bit­te!


Vögel füttern oder nicht - das fragen sich viele im Herbst und Winter
Soll man diese Vögel füttern? CC0 Phil Botha https://unsplash.com/photos/UhlFlHMNpEQ

Spä­tes­tens wenn der ers­te Schnee liegt den­ken vie­le an Vögel füt­tern, Mei­sen­knö­del und Fut­ter­häus­chen auf­zu­hän­gen. Im Netz gibt es dazu wider­sprüch­li­che Infor­ma­tio­nen. Kaum ein The­ma wird unter Vogel­freun­den so kon­tro­vers dis­ku­tiert wie die Füt­te­rung von Wild­vö­geln. Vie­le wol­len füt­tern, damit kein Tier ver­hun­gert. Ande­re leh­nen das vehe­ment als sinn­lo­sen Ein­griff in die Natur ab. Wir sagen: Es spricht nichts gegen das Füt­tern von Vögeln, solan­ge ihr es rich­tig macht. Hier klä­ren wir die wich­tigs­ten Fra­gen zum The­ma Vögel füt­tern.

Nützt Vögel füt­tern dem Arten­schutz?

An die Fut­ter­häus­chen in unse­re städ­ti­schen Gär­ten kom­men vor allem häu­fi­ge Arten, die in ihrem Bestand weni­ger bedroht sind. In länd­li­che­ren Berei­chen oder am Stadt­rand kann man dage­gen auch schon mal sel­te­ne­re Vögel am Fut­ter­häus­chen sehen. Auf jeden Fall ist es eine tol­le Mög­lich­keit, vom mol­lig-war­men Wohn­zim­mer aus das Ver­hal­ten von Vögeln zu beob­ach­ten, zum Bei­spiel zur Stun­de der Win­ter­vö­gel, durch die ihr aktiv zur Bestands­auf­nah­me unse­rer hei­mi­schen Vögel bei­tra­gen könnt. Und viel­leicht habt ihr ja dann im Früh­jahr Lust, euch ein Fern­glas zu schnap­pen und raus in die Natur zu gehen.

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Wel­ches Fut­ter ist für wel­che Vögel am bes­ten?

Vie­le Arten lie­ben Kör­ner. Mit einer Mischung aus Son­nen­blu­men­ker­nen und ande­ren lecke­ren Säme­rei­en kann man nicht viel ver­kehrt machen. Wenn ihr unge­schäl­te Samen kauft, macht es zwar mehr Dreck, aber die Vögel blei­ben auch län­ger und Ihr könnt sie bes­ser beob­ach­ten. Weich­fut­ter­fres­ser wie Amseln, Dros­seln oder Rot­kehl­chen mögen auch Hafer­flo­cken, Rosi­nen oder Obst. Auch die belieb­ten Mei­sen­knö­del aus einer Mischung aus Fett und Kör­nern sind toll. Ach­tet aber dar­auf, dass sie nicht – wie noch oft – in Plas­tik­net­ze ein­ge­wi­ckelt sind. Da kön­nen sich die Tie­re leicht ver­hed­dern und über­haupt brau­chen wir viel weni­ger Plas­tik­müll. Ver­zich­ten soll­tet ihr auf alles Salz­hal­ti­ges wie Brot, Speck oder Käse, das scha­det nur. Auch rei­nes Fett wie Mar­ga­ri­ne oder But­ter ist unge­eig­net.

Blaumeise auf einem Meisenknödel im Plastiknetz
So nicht! In Plas­tik­net­zen kön­nen sich Vögel leicht ver­hed­dern und ver­let­zen. © iStock /Getty images

Kein Fut­ter ohne Was­ser

Eine Vogel­trän­ke in der Nähe der Fut­ter­stel­le ist eine pri­ma Sache. Ach­tet aber auch hier peni­bel auf Sau­ber­keit und wech­selt das Was­ser jeden Tag.

Was ist am bes­ten? Fut­ter­häus­chen, Silos, Fut­ter­spen­der?

Alles ist gut geeig­net. Ach­tet aber auf die Sau­ber­keit. Am bes­ten sind Fut­ter­stel­len, bei denen die Tie­re nicht im Fut­ter her­um­lau­fen und es mit Kot ver­schmut­zen kön­nen. Eine Über­da­chung hilft, damit das Fut­ter nicht ver­dirbt. Auf jeden Fall soll­tet ihr gut auf Sau­ber­keit ach­ten und die Fut­ter­stel­le öfters rei­ni­gen, am bes­ten mit hei­ßem Was­ser. Beson­ders, wenn es so nass­kalt ist und noch nicht gefro­ren, brei­ten sich Krank­heits­er­re­ger aus und das Fut­ter ver­dirbt rasch. Klas­si­sche Fut­ter­häus­chen soll­ten ein­mal am Tag aus­ge­fegt wer­den. Legt des­we­gen immer jeden Tag nur ein wenig Fut­ter nach. Bei einem Silo müsst ihr das natür­lich nicht so oft machen. An grö­ße­ren Fut­ter­stel­len tre­ten häu­fi­ger Krank­heits­kei­me auf. Des­halb eher meh­re­re klei­ne als eine gro­ße auf­stel­len.

Wohin mit der Fut­ter­stel­le?

Ihr soll­tet natür­lich einen Platz wäh­len, an dem ihr die Vögel gut beob­ach­ten könnt. Ach­tet dar­auf, dass kei­ne Fens­ter in der Nähe sind, die als Fal­len wir­ken. Beklebt gro­ße Schei­ben mit Auf­kle­bern oder Weih­nachts­ster­nen. Die Fut­ter­stel­len soll­ten am bes­ten zwei bis drei Meter von Büschen ent­fernt frei auf­ge­stellt oder ‑gehängt wer­den. So haben her­an­schlei­chen­de Kat­zen kei­ne Chan­ce und die Vögel kön­nen schnell vor einem Greif­vo­gel wie dem Sper­ber flie­hen.

Wie lan­ge soll ich Vögel füt­tern?

Frü­her hieß es immer, Vögel füt­tern sol­le nur bei einer geschlos­se­nen Schnee­de­cke füt­tern. Inzwi­schen gilt das als über­holt. Ihr könnt das gan­ze Jahr über Vögel füt­tern, wobei die Tie­re es im Win­ter bei Schnee und Frost natür­lich am nötigs­ten brau­chen. Beginnt am bes­ten, wenn die natür­li­chen Fut­ter­quel­len im Herbst weni­ger wer­den und hört auf, wenn im Früh­jahr weni­ger Tie­re zu den Fut­ter­stel­len kom­men. Frü­her hat man öfter gele­sen, dass sich die Tie­re an Fut­ter­stel­len gewöh­nen und dann sozu­sa­gen abhän­gig wer­den wür­den. Man liest auch, dass Mei­sen im Früh­jahr Kör­ner an Küken ver­füt­tern wür­den, die aber nur Insek­ten­kost ver­tra­gen. Für all das gibt es aber kei­ner­lei Bele­ge. Viel­mehr scheint es so zu sein, dass der Brut­er­folg höher ist, wenn gefüt­tert wird.

Eichhörnchen Vogelhaus
Auch ande­re Tie­re bedie­nen sich ger­ne. © iStock / Get­ty images

Noch bes­ser: ein natur­na­her Gar­ten

Fut­ter­stel­len im Win­ter sind eine fei­ne Sache, aber ihr könnt noch viel mehr für Vögel und ande­re Tier- und Pflan­zen­ar­ten im eige­nen Umfeld tun. Beson­ders wich­tig ist ein natur­na­her Gar­ten. Mit hei­mi­schen Pflan­zen, alten Obst­bäu­men, Bee­ren­sträu­chern, Stau­den­bee­ten oder einer Wie­se mit duf­ten­den Wie­sen­kräu­tern. Wählt Arten, die zu unter­schied­li­chen Zei­ten Früch­te und Samen bie­ten, ver­zich­tet unbe­dingt auf che­mi­sche Spritz­mit­tel und räumt im Herbst den Gar­ten nicht so sehr auf. Je mehr Samen­stän­de übrig blei­ben und je mehr Laub sich zu natür­li­chen Humus ent­wi­ckeln darf, umso bes­ser für Vögel und vie­le wei­te­re Arten. Ein sol­cher Gar­ten bie­tet nicht nur mehr Samen und Bee­ren, son­dern auch vie­le Insek­ten füh­len sich hier wohl – ein Para­dies für Insek­ten­fres­ser unter den Vögeln. Und dann: Schafft Nist­mög­lich­kei­ten wie Vogel­häus­chen für unter­schied­li­che Arten!

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Über mich
Albert Wotke

Schon als kleiner Junge in Nürnberg begeisterte ich mich für die Wunderwelt von Tieren und Pflanzen und wollte Biologe werden. Seit meiner Jugend arbeite ich ehrenamtlich in verschiedenen Naturschutzorganisationen. Nach dem Biologiestudium forschte ich einige Zeit zur Entwicklung von Naturwaldreservaten, arbeitete als freier Journalist zu Naturschutz- und Umweltthemen und leitete 13 Jahre lang die Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Umwelthilfe in Berlin. Beim WWF setze ich mich seit 2014 dafür ein, die Naturschätze in Deutschland zu erhalten und den Verlust der Biodiversität zu stoppen.

17 Kommentare

  1. Avatar
    7. Dezember 2016
    Antworten

    Und natür­lich auch bei dem Fut­ter­kauf auf das Bio­sie­gel ach­te 🙂

  2. Avatar
    Eckhard Ball
    7. Dezember 2016
    Antworten

    Vor mei­nem Bal­kon steht rechts­sei­tig eine klei­ne Hecke. Seit ich hier Woh­ne füt­te­re ich unse­re gefie­der­ten Freun­de. Ich beob­ach­te unse­re klei­nen Freun­de jeden Tag. Nun hat der Bau­ver­ein behaup­tet das sich Rat­ten an dem Fut­ter ran gemacht hät­ten. Jeden­falls habe ich noch kei­ne gese­hen. Ich hät­te die Fra­ge ger­ne Beant­wor­tet, müss­te nicht die Stadt, bzw und der Bau­ver­ein gemein­sam die Rat­ten wenn sie denn über­haupt da sind bekämp­fen? Ein Füt­te­rungs­ver­bot ver­treibt die Rat­ten auch nicht und unse­re Vögel müss­ten lei­den. Wäre schön wenn ich Eure Mei­nung hören könn­te.
    Ich habe mich dar­über hin­weg gesetzt und füt­ter erst mal wei­ter.

    • Avatar
      9. Dezember 2016
      Antworten

      Ob Vogel­fut­ter­stel­len Rat­ten anlo­cken oder nicht und ob das ver­bo­ten wer­den darf, ist ein viel­dis­ku­tier­tes The­ma und immer wie­der auch Gegen­stand von Gerichts­ent­schei­dun­gen.

      Grund­sätz­lich ist es erlaubt, Vögel am Bal­kon zu füt­tern, z.B. durch Auf­hän­gen von Fut­ter­ge­rä­ten, mit einem Fut­ter­häus­chen oder durch Aus­streu­en von Fut­ter für Sing­vö­gel auf Fens­ter­bän­ken. Gefüt­tert wer­den dür­fen alle Sing­vö­gel außer Tau­ben. Das hat das Land­ge­richt Ber­lin ent­schie­den.

      Lose Kör­ner kön­nen Nage­tie­re anlo­cken – dabei ist natür­lich klar, dass es in einer Stadt eine gan­ze Rei­he von poten­ti­el­len Nah­rungs­stel­len für Rat­ten gibt, da sind Vogel­fut­ter­stel­len nur eine von vie­len Mög­lich­kei­ten. Auf jeden Fall soll­te man den Bereich um das Fut­ter­häus­chen her­um so sau­ber wie mög­lich hal­ten (jeden Tag fegen), so kann ver­mei­den wer­den, dass Mäu­se und Rat­ten zu Besuch kom­men. Am bes­ten sind frei­hän­gen­de Silos, da haben es Rat­ten schwer hin­auf­zu­klet­tern. Eine Mög­lich­keit ist auch ein Kör­ner­fän­ger unter dem Silo. Auch soll­ten die Tüten mit unge­nutz­tem Vogel­fut­ter in geschlos­se­nen Kunst­stoff­beu­teln oder in Ton­nen mit fest ver­schließ­ba­rem Deckel auf­be­wahrt wer­den. Für die Schäd­lings­be­kämp­fung ist der Ver­mie­ter zustän­dig. Er kann ver­su­chen, zu bewei­sen, dass die Rat­ten von einem Mie­ter ange­lockt wur­den und die Kos­ten auf die­sen über­tra­gen. Die Beweis­füh­rung dürf­te aber in der Regel recht schwie­rig wer­den.

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    Gilun
    9. Dezember 2016
    Antworten

    In den Innen­städ­ten gibt es auch vie­le Vögel, die zuge­füt­tert wer­den müss­ten. Ich füt­te­re in Ham­bur­ger Innen­stadt Spat­zen, schon das 5. Jahr, das nüt­zen auch die Mei­sen und die Amseln sehr ger­ne. Ich ver­ste­cke die Mei­sen­knö­del in den Büschen, denn sonst essen sie auch die Tau­ben und das kann ich mir nicht leis­ten.
    Ich hof­fe, dass mehr Men­schen die Spat­zen in den Städ­ten zufüt­tern wer­den.
    Max Planck Insti­tut emp­fehlt die ganz­jäh­ri­ge Fut­te­rung der Vögel, da es immer weni­ger Insek­ten gibt.

  4. Avatar
    Oliver Harms
    11. Dezember 2016
    Antworten

    Hal­lo Albert,
    das Pro­blem mit den Jung­vö­geln und der Kör­ner­kost kann tat­säch­lich auf­tre­ten. Mein Vater hat jahr­zehn­te­lang Nist­käs­ten in einem Stadt­park in Har­burg kon­trol­liert und dort tat­säch­lich ein­mal (ich fra­ge noch ein­mal nach, ob nur ein­mal) einen Kas­ten vol­ler gro­ßer toter Kohl­mei­sen­jun­ge gefun­den, die alle einen Son­nen­blu­men­kern (von einer Füt­te­rung in der Nähe) hat­ten. Star­ke Ver­mu­tung, dass sie alle an einem Kern erstickt sind.
    Som­mer­füt­te­rung fin­de ich nicht sinn­voll. Die Lebens­räu­me müs­sen erhal­ten blei­ben und wir dür­fen nicht alles zube­to­nie­ren und auf gar kei­nen Fall unse­re Gär­ten noch wei­ter auf exo­ti­sche Bäu­me und eng­li­schen Rasen redu­zie­ren oder sogar kie­sen (hier im Süden immer belieb­ter!).
    Mit bes­ten Grü­ßen aus Karls­ru­he,
    Oli­ver

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    Christiane Begoll
    18. Dezember 2016
    Antworten

    Ich habe noch kei­ne Mei­sen­knö­del ohne Plas­tik­net­ze gese­hen! Wie sehen die aus und wo bekommt man die?

    • Avatar
      20. Dezember 2016
      Antworten

      Hal­lo Chris­tia­ne, es gibt im Netz und auch in vie­len Läden inzwi­schen eine recht gro­ße Aus­wahl an Mei­sen­knö­deln ohne Plas­tik­net­ze. Eine schö­ne Bas­tel­ar­beit gera­de mit Kin­dern ist das Her­stel­len von eige­nen Mei­sen­knö­deln. Auch hier gibt es eine Fül­le von seriö­sen Anlei­tun­gen im Netz. Zum “Anbie­ten” kann man wie­der­ver­wend­ba­re Draht­kör­be sel­ber her­stel­len oder eben­falls kau­fen — dort, wo man auch die Mei­sen­knö­del ohne Netz bekommt.

      • Avatar
        Frank Nüske
        1. Dezember 2018
        Antworten

        Hal­lo Chris­ti­an, hal­lo Albert,
        ich nut­ze Mei­sen­rin­ge, die sind mit einem inne­ren und einem äuße­ren Ring aus Pap­pe ver­se­hen, dazwi­schen ein­ge­fasst liegt die Fett­mas­se mit den Son­nen­blu­men­ker­nen. Die Rin­ge las­sen sich gut an Ästen und Zwei­gen mit Kor­del oder Blu­men­draht auf­hän­gen. Kein Ver­hed­dern mehr mög­lich!

  6. Avatar
    6. Januar 2017
    Antworten

    Das Füt­ter soll­te nicht in Kunst­stoff­beu­tel für die Vögel bereit lie­gen, da sie sonst noch klei­ne Stü­cke von den Plas­tik­beu­tel essen. Das soll­te nicht sein!

  7. Avatar
    M.F.
    9. Januar 2017
    Antworten

    Ich ach­te immer dar­auf , das kein Netz das Vogel­fut­ter umgibt. LEIDER wer­den die Her­stel­ler so gar nicht, oder nur weni­ge wirk­lich auf die­ses Pro­blem hin­ge­wie­sen. Sie sehen nur die Ver­pa­ckung, wis­sen jedoch nichts von dem Pro­blem, und die hier­raus resul­tie­ren­de Gefahr für die Vögel.
    Ich habe bis jetzt nur ein­mal Mei­sen­rin­ge bei einer sehr bekann­ten Markt­ket­te gefun­den, jedoch nur als kurz­fris­ti­ges Ange­bot, — hier war ein Natur­bän­del zur Schlau­fe durch den Mei­sen­ring.
    Könn­te hier der WWF nicht bei den Her­stel­lern tätig wer­den?

  8. Avatar
    Lissy
    25. Mai 2017
    Antworten

    Ich habe das Vogel­fut­ter selbst zusam­men gestellt und in alte Por­zel­l­an­hä­ferln gefüllt und auf­ge­hängt. Bis Som­mer­an­fang wer­den die Gar­ten­vö­gel noch gefüt­tert.
    Dan ist Pau­se.
    Erst im Herbst wenn es wie­der kalt wird kommt neu­es Fut­ter raus.

  9. Avatar
    16. April 2018
    Antworten

    Wir wer­den die Vögel bei uns im Gar­ten jetzt erst­mals auch über den Som­mer füt­tern. Bis jetzt haben wir das nur über den Win­ter gemacht. Da wir an vie­len Stel­len gele­sen haben, dass es für die Vögel immer schwe­rer wird, aus­rei­chend Nah­rung zu fin­den, haben wir uns dazu ent­schlos­sen. Aber auch, weil es Spaß macht die Sing­vö­gel zu beob­ach­ten. Der­zeit kom­men unter ande­rem Blau­mei­sen, Stieg­lit­ze, Gim­pel, Grün­fin­ken, Rot­kehl­chen, Haus­rot­schwän­ze, Sper­lin­ge und Kohl­mei­sen mehr­mals täg­lich vor­bei. Auch ein Star lässt sich hin und wie­der bli­cken.

  10. Avatar
    Inge
    2. Dezember 2018
    Antworten

    In die­sem Som­mer konn­te ich sehen, wann das füt­tern über­flüs­sig wur­de, weil das Fut­ter übrig blieb. Trotz eines gro­ßen natur­na­hen Gar­tens im Außen­be­reich, aber umge­ben von Mais­mo­no­kul­tu­ren, hat­ten wir noch nie so vie­le Kost­gän­ger wie 2018. Bereits im Febru­ar kamen Sta­re, zuletzt 12, die sich auf zwei gro­ße Vogel­häu­ser ver­teil­ten, zu nahe­zu fes­ten Zei­ten. Damit ALLE Vögel genug beka­men, muß­te ich gefet­te­te Hafer­flo­cken und Son­nen­blu­men­ker­ne im Win­ter und Früh­jahr mor­gens und abends nach­fül­len, zusätz­lich Mei­sen­knö­del, die manch­mal von einem Specht kom­plett auf­ge­fres­sen wur­den. Ins­ge­samt habe ich mehr als einen Zent­ner Hafer­flo­cken und fast eben­so vie­le Son­nen­blu­men­ker­ne (+eini­ge kg Fett) ver­füt­tert. Zur Brut­zeit kamen spe­zi­ell die Sta­re und Mei­sen erst am Abend. Sie such­ten über Tag Fut­ter für die Jun­gen auf Pfer­de­wei­de und Bäu­men und aßen sich spä­ter am Vogel­haus satt. Ungern sah ich 2 klei­ne­re Els­tern am Vogel­haus, aber sie arran­gier­ten sich fried­lich mit den ande­ren Vögeln. Seit Anfang Novem­ber gibt es wie­der Fut­ter, angepaßt an den Bedarf, der lang­sam ansteigt.

  11. Avatar
    Davut
    2. Dezember 2018
    Antworten

    Dan­ke für die tol­len Tipps. Ein sehr hilf­rei­cher Arti­kel. Wei­ter so!

  12. Avatar
    kreuzwortraetsel.de
    28. Mai 2019
    Antworten

    Dan­ke für die super Tipps 😉
    Wir hat­ten letz­ten Win­ter auch einen Fut­ter­spen­der auf­ge­han­gen und konn­ten öfters klei­ne Vögel beob­ach­ten, die sich gestärkt haben.

  13. Avatar
    Ina
    30. Juni 2019
    Antworten

    Hal­lo,

    viel­leicht kannst Du mir einen Tipp geben: ich woh­ne an einer grö­ße­ren Park­an­la­ge und wür­de im Win­ter gern ein Fut­ter­haus für Vögel an der Fens­ter­bank anbrin­gen. Aller­dings woh­ne ich recht weit oben. Gibt es Erfah­rungs­wer­te, bis zu wel­cher Höhe es Sinn macht, ein Fut­ter­haus auf­zu­stel­len?

    Vie­le Grü­ße!
    Ina

    • Avatar
      Gottfried
      8. Oktober 2019
      Antworten

      Hallo,am sichers­ten wären da Mei­sen­knö­del an Ästen im Park.
      Die Höhe einer Fut­ter­stel­le wer­den sie Win­ter­gäs­te bestim­men. Kommt auf den Ver­such an.Wir woh­nen natur­be­las­sen und füt­tern doch das gan­ze Jahr-im Som­mer eben Knö­del-die sind immer alle.

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