Bes­ser Essen: Spa­ghet­ti für die Welt


Baby isst Spaghetti
Baby beim Weltretten \\ cabancreative CC BY-NC-SA 2.0 https://flic.kr/p/8y8fuX

Mor­gen wird die gro­ße Stu­die „Das gro­ße Fres­sen“ ver­öf­fent­licht. Dar­in: Wie unse­re Ernäh­rung unse­ren Pla­ne­ten beein­flusst. Ich durf­te schon mal rein­spi­cken.

Gra­fi­ken, Tex­te, Tabel­len, Zusam­men­hän­ge. Nicht immer leicht zu kon­su­mie­ren und zu ver­dau­en. Aber nach vie­len über­rasch­ten Huchs! und Ahas! war ich danach sehr viel schlau­er. Wie vie­le Kilos isst man als Deut­scher so pro Jahr? Wie­viel Fleisch? Steigt der Ver­zehr von Obst? Wie­viel Pro­zent der land­wirt­schaft­li­chen Flä­che geht für Fleisch drauf? Was wer­den wir 2050 essen? Na?

Was soll ich essen?

Beson­ders inter­es­sant für mich (so kurz vor der Mit­tags­pau­se): Wel­ches Essen ist beson­ders gut für die Umwelt, wel­ches beson­ders schlecht?

Beson­ders schlimm für die Welt und den Bauch: Ham­bur­ger mit Pom­mes. Gefolgt von Schwei­ne­bra­ten (wuss­te ich als Kind schon).

Beson­ders gut: Spa­ghet­ti mit Toma­ten­so­ße (wuss­te ich auch als Kind schon). Noch bes­ser aber: Lin­sen­cur­ry. Wow. Hät­te ich nicht erwar­tet? Ja, dach­te ich auch. Lecke­res Dal, das indi­sche Grund­nah­rungs­ge­richt über­haupt.

Ler­nen vom Inder

By the way: Zwi­schen 30 und 40 Pro­zent aller Inder sind Vege­ta­ri­er. Schon immer, tra­di­tio­nell. Von der indi­schen Ernäh­rung ler­nen wäre pri­ma für‘s Kli­ma.

Zuge­ge­ben: Das steht so nicht in der Stu­die drin. Ist aber was dran, glau­be ich.

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Über mich
Oliver Samson

Journalist und jetzt Redakteur beim Panda - weil unverändert überzeugt, dass wir Menschen es besser hinkriegen können. Noch immer optimistisch mit guten Vorsätzen.

2 Kommentare

  1. Avatar
    harald wilfer
    1. April 2015
    Antworten

    war­um denn nicht gleich vegan? auch vega­ta­risch ist noch nicht genug für den pla­ne­ten!

    • Avatar
      Bibo
      16. April 2015
      Antworten

      Weil vegan und lokal sich nicht ver­ein­ba­ren las­sen. Nicht immer und über­all wach­sen Pflan­zen, die der Mensch ver­wer­ten kann. Des­we­gen wur­de z.B. das Haus­schwein gezüch­tet. Als Ener­gie­spei­cher für Zei­ten, in denen nichts wächst.
      Und die Men­schen sind teil­wei­se an die ört­li­che Ernäh­rung ange­passt. Wenn Du Inu­it mit Spa­ghet­ti füt­terst, anstatt mit Walroß­speck bekom­men sie Dia­be­tes.
      Wür­de man alle Lebens­mit­tel, die weg­ge­wor­fen wer­den an Haus­tie­re ver­füt­tern, gewön­ne man zudem (theo­re­tisch) Acker­flä­che, die 3 Mil­li­ar­den Men­schen ernäh­ren könn­te.

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