Tanja Dräger

Über mich
Tanja Dräger

Ernährung. Landwirtschaft. Artenvielfalt. Alles Themen, die mich umtreiben. Mich beruflich und privat beschäftigen. Die Spaß machen. Seit 2005 für den WWF. Seit 2007 als lang angelegter Versuch in unserer vierköpfigen Familie – als Fischkopf aus dem Norden kommend, die zweite Hälfte vom Äquator. Woher kommt unser Essen? Auch bei uns ein ganz private Frage. Und ein Dazulernen ohne Ende.

Welt­weit wer­den ein Drit­tel aller Lebens­mit­tel weg­ge­schmis­sen. Rech­ne­risch alle vom Jah­res­be­ginn bis heu­te. Das muss nicht sein.

Bun­ter Man­gold ist wohl eines der aller­schöns­ten Gemü­se über­haupt! Heu­te gibt es dafür ein Man­gold Rezept: Rou­la­den! — Zero Was­te.

Ihr kennt das sicher: Wenn Äpfel ein biss­chen zu lan­ge lie­gen, bekom­men sie fau­li­ge Stel­len und wan­dern dann in die Bio­ton­ne. Dabei tau­gen sie noch als Köst­lich­keit.

Ein Drit­tel der Nah­rungs­mit­tel geht zwi­schen Feld und Tel­ler ver­lo­ren. Das Gute dar­an: Es kann sich ändern. Wir haben jetzt gute Ansät­ze aus­ge­zeich­net.

Über 18 Mio. Ton­nen an Lebens­mit­teln lan­den bei uns pro Jahr im Müll. Davon wären fast 10 Mil­lio­nen Ton­nen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung ver­meid­bar.

Euro­pas Fleisch-Pro­duk­ti­on wächst. Die Fol­gen spürt sogar der Jagu­ar in Bra­si­li­en! Eine Schei­be Wurst kann über das Schick­sal von zehn Jagua­ren ent­schei­den.

Die Inten­si­vie­rung der Land­wirt­schaft gefähr­det wild­le­ben­de Tier- und Pflan­zen­ar­ten. Doch Land­wirt­schaft und Arten­viel­falt müs­sen kein Wider­spruch sein.

Para­gu­ay ist als Soja­ex­por­teur eher unbe­kannt. Doch für unse­ren Soja­be­darf wird das ver­gleichs­wei­se klei­ne Land immer wich­ti­ger – mit schlim­men Fol­gen.

Ob Krab­ben, Lachs oder Pan­gasi­us-Filet: Der Fisch auf unse­ren Tel­lern ver­braucht Acker­flä­che — und das nicht zu knapp.

1562 Qua­drat­me­ter: So viel Flä­che benö­tigt jeder Deut­sche im Durch­schnitt für die Essens­er­zeu­gung. Das kön­nen wir uns nicht leis­ten.