Kat­ze frisst Vögel: Was tun, damit die Kat­ze nicht zum Kil­ler wird


Verwilderte Hauskatzen können durchaus gefährlich werden. © iStock / Getty Images
Verwilderte Hauskatzen können durchaus gefährlich werden. © iStock / Getty Images

Etwa 13 Mil­lio­nen Haus­kat­zen leben allein in Deutsch­land. Vie­le von ihnen machen auch die umlie­gen­den Gär­ten unsi­cher. Bis zu 200 Mil­lio­nen Vögel jedes Jahr sol­len in Deutsch­land den Kat­zen zum Opfer fal­len. In den USA wer­den laut einer Stu­die zwi­schen 1,4 und 3,7 Mil­li­ar­den Vögel von Kat­zen getö­tet. (Update 24.01.: Die Stu­die fin­det ihr übri­gens hier.)

Die­se Zah­len sind nicht unum­strit­ten, doch klar ist: Die Über­po­pu­la­ti­on an Kat­zen in mensch­li­chen Sied­lun­gen kann Popu­la­tio­nen von Vögeln und Klein­tie­ren aus­lö­schen. Es gibt viel zu vie­le Kat­zen. Und des­we­gen ist es in man­chen Gär­ten bedenk­lich still. Weil kaum noch ein Vogel singt.

Haus­kat­zen jagen Vögel mit­un­ter nur zum Spaß

Die aller­meis­ten Haus­kat­zen jagen ja nicht aus Hun­ger. Sie befrie­di­gen dabei ihren Spiel­trieb. Wich­tig ist für die Kat­ze nur, dass sich das Tier bewegt. Zum Opfer des Spiel­triebs wer­den daher auch Maul­wür­fe, Fle­der­mäu­se, Fische, Frö­sche, Eidech­sen, Blind­schlei­chen, aber auch Libel­len oder Schmet­ter­lin­ge.

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Ver­wil­der­te Haus­kat­zen sind jedoch ein deut­lich grö­ße­res Pro­blem als die Stu­ben­ti­ger auf Frei­gang. Sie müs­sen sich kom­plett aus Abfäl­len ernäh­ren – oder eben jagen. Weni­ger ver­wil­der­ter Haus­kat­zen wäre ein ech­ter Fort­schritt im Vogel­schutz.

Kat­zen ver­ur­sa­chen Stress bei Vögeln

Kat­zen fres­sen die flüg­gen Jung­vö­gel. Oder sie klet­tern auf Bäu­me und plün­dern Nes­ter. Doch schon allei­ne eine Kat­ze auf Streif­zug bedeu­tet für vie­le Vögel enor­men Stress. Sie kön­nen nicht direkt zum Nest flie­gen, um den Räu­ber nicht auf des­sen Stand­ort auf­merk­sam zu machen. Sie kön­nen nicht mehr über­all nach Nah­rung suchen. Ihr Ener­gie­ver­brauch steigt. Sie kön­nen nur Füt­tern, wenn kei­ne Kat­ze in der Nähe ist. Die Zahl der flüg­gen Jung­vö­gel sinkt dras­tisch.

Was tun, damit die Kat­ze nicht zum Kil­ler wird?

  1. Kas­tra­ti­on: Vor allem bei Tie­ren mit Frei­gang eigent­lich ein Muss. Die Zahl ver­wil­der­ter Kat­zen wür­de in kur­zer Zeit deut­lich abneh­men. Kas­trier­te Kat­zen zei­gen übri­gens auch deut­lich weni­ger Jagd­lust. Frag den Tier­arzt oder im Tier­heim!
  2. Glöck­chen und Co: Ein Glöck­chen am Hals­band gibt vie­len Vögeln ein Chan­ce, ist aber zumin­dest am Anfang unan­ge­nehm für die Kat­zen. Bes­ser: Ein Leuchthals­band. Dem Vogel­nach­wuchs im Nest nutzt natür­lich bei­des nicht.
  3. Spie­len! Wer viel mit sei­ner Kat­ze spielt, redu­ziert auch deren Jag­dam­bi­tio­nen. Und das freut wie­der­um die Vögel.
  4. Nes­ter kat­zen­si­cher machen: Bäu­me kön­nen durch kat­zen­ab­wei­sen­de Man­schet­ten­rin­ge aus Metall oder Plas­tik gesi­chert wer­den. Fut­ter­häus­chen am bes­ten frei­hän­gend oder auf einem Pfos­ten anbrin­gen. Nist­käs­ten min­des­tens zwei Meter über dem Boden auf­hän­gen. Käs­ten mit stei­len glat­ten Dächern bie­ten Kat­zen kei­nen Halt!
  5. Natur­na­hen Gar­ten schaf­fen! Dich­tes Gebüsch schafft gute Ver­steck- und Nist­mög­lich­kei­ten und Sträu­cher wie Weiß­dorn und Wild­ro­sen schüt­zen mit ihren Sta­cheln Vogel­nes­ter ganz natür­lich.
  6. Aus­gangs­sper­re! Im Mai und Juni sind die meis­ten gera­de flüg­gen Jung­vö­gel unter­wegs. Kat­zen dann bit­te am bes­ten gar nicht raus las­sen. Hier­zu gab es in vie­len Bun­des­län­dern Bestim­mun­gen.

Arten­kil­ler Num­mer 1 ist der Mensch

Natür­lich muss man aber hier auch noch­mals beto­nen: Die größ­te Bedro­hung für die Arten­viel­falt ist die fort­schrei­ten­de Ver­schlech­te­rung von Lebens­räu­men, wie zum Bei­spiel durch den Men­schen.

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54 Kommentare

  1. Avatar
    Henning
    14. Januar 2019
    Antworten

    Kat­zen­hals­band fin­de ich ziem­lich gefähr­lich: frü­her oder spä­ter blei­ben die damit irgend­wo hän­gen wenn sie durchs Gestrüpp pir­schen. Im bes­ten Fall ver­lie­ren sie es dann, im worst case kom­men sie nicht mehr allei­ne weg und/oder ver­let­zen sich dabei.

    • Avatar
      Tanja Schewe
      14. Januar 2019
      Antworten

      Das ist so nicht rich­tig. Seit eini­gen Jah­ren gibt es eigent­lich kei­ne Hals­bän­der mehr zu kau­fen, die kei­nen Sicher­heits­ver­schluss haben. Bedeu­tet: Ent­we­der Gum­mi­teil im Hals­band, oder eine Schnapp­ver­schluss ( teil­wei­se sogar mit Magnet). Es bringt zumin­dest etwas für erwach­se­ne Vögel, da sie gelernt haben ein Klin­gel­ge­räusch eines Glöck­chens mit einer kom­men­den Gefahr zu asso­zi­ie­ren. Ich bin sel­ber Tier­ärz­tin, bin mobil in der Stadt unter­wegs und sehe täg­lich tot­ge­fah­re­ne Kat­zen auf den Stras­sen. Eine erhäng­te Kat­ze habe ich in 20 Jah­ren Pra­xistä­tig­keit noch nicht gese­hen und weiß auch nur von einem Exem­plar in einer ande­ren Pra­xis, wo man kein Sicher­heits­hals­band ver­wen­det hat Ich hal­te die Gefahr des Erhän­gens im Ver­gleich zum Unfall­tod durch Auto eher zu ver­nach­läs­si­gen. Auch im Inter­net wer­den immer nur die sel­ben Bil­der von idio­ti­schen Metall­tei­len an fast erhäng­ten Kat­zen gezeigt. Teil­wei­se schon Jah­re alt. Da hat sich eini­ges getan. Auch Papier­hals­bän­der sind Alter­na­ti­ven. Gut mit Tele­fon­num­mer eines Besit­zers, der dann im Not­fall schnell ange­ru­fen wer­den kann.

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        Birgit Thau
        18. Januar 2019
        Antworten

        DAS ist so auch nicht rich­tig! Die Sicher­heits­ver­schlüs­se öff­nen nicht immer u die Kat­zen erhän­gen sich oder ste­cken mit einer Pfo­te fest. BITTE kei­ne Hals­bän­der an Kat­zen. Zumal es nichts bringt denn die Kat­ze lernt auch mit Glo­cke lei­se zu jagen. Aus­ser­fem ist es für Kat­zen oft eine Qual, ein Hals­band zu tra­gen. Zumun­dest am Anfang

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          Martin B.
          12. Mai 2020
          Antworten

          Lie­be Bir­git,

          wir haben sel­ber zwei Kat­zen, und auch vor die­sen hat­ten wir wel­che. Bei aller Kat­zen­lie­be gibt es eine Gren­ze, wenn nähm­lich ande­re Arten durch die Stu­ben­ti­ger stark dezi­miert oder sogar gänz­lich ver­trie­ben wer­den. Wir haben eine Nach­ba­rin mit acht Kat­zen, zehn Mäu­sen und zwei Hun­den. Ich hal­te sowas schon für sehr bedenk­lich. Wir brau­chen eine viel­fäl­ti­ge Natur, kei­ne Kat­zen­ein­öde. Mei­ne Kat­zen wer­den stehts geta­delt wenn sie Vögel fan­gen. Sie dür­fen nicht mehr raus und wer­den igno­riert. Nur kurz natür­lich… Wenn ich einen Vogel vor mei­ner Kat­ze ret­ten kann, dann tue ich dies auch (schon mehr­fach mit Erfolg). Hals­bän­der mögen Kat­zen stö­ren, aber unse­re letz­ten wur­den 15 bzw. 16 Jah­re alt, und bei­de hat­ten Hals­bän­der (zeit­wei­se auch mut Glöck­chen). Wenn mei­ne Kat­ze sich am Hals­band den­noch zu tode stran­gu­liert, dann wür­de ich damit — trotz aller Tau­er — leben kön­nen. Jedes Tier­le­ben ist mir wich­tig, daher kann ich Ihre Mei­nung nicht tei­len. Unse­re Sing­vö­gel­be­stän­de oder auch Schwal­ben­be­stän­de sind teil­wei­se dra­ma­tisch gesun­ken. Da soll­te man Ver­ant­wor­tung zei­gen kön­nen, oder die Kat­ze im Haus hal­ten.

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            Hilde Berg
            30. Juli 2020

            Hal­lo zusam­men, ich kann Mar­tin nur bei­pflich­ten, ich hab ein klei­nes Rudel geret­te­te Kat­zen, alle mit Hals­band gegen Floh etc Befall, funk­tio­niert ein­wand­frei, dehn­bar und reiss­bar, auch zeit­wei­se mit Glöck­chen. Hab einen sehr gro­ßen Natur­gar­ten, zur Zeit ( Juli ) darf eine erst nach­mit­tags raus, wenn die Flug­stun­den vor­bei sind — zwei sind ganz drin. Eine hat kei­ne Lust zu jagen. Ich bin sehr drauf bedacht, dass ALLE Arten, die sich bei uns ansie­deln leben kön­nen.

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      Astrid
      14. Januar 2019
      Antworten

      Also das mit dem Hals­band ist eine gute Lösung , mei­ne Mut­ter hat­te ihren Kat­zen immer Hals­bän­der ange­zo­gen es hilft . Frü­her waren die Hals­bän­der mit Gum­mi , heu­te ist ein Panik­ver­schluß dran , die­ser öff­net sich sofort , wenn die Kat­ze sich irgend­wo hän­gen blei­ben soll­te , mein Bru­der hat auch sei­ner Kat­ze so ein Band gekauft , also nicht gefähr­lich für die Kat­ze und sehr gut für die Vögel .

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      Katzenfreundin
      19. Januar 2019
      Antworten

      1. Das Hals­band wird sie los, ohne Pro­ble­me.

      2. Glöck­chen nützt nichts, mei­ne Kat­ze ist wie ein Nin­ja.

      3. Aus­gangsper­re macht sie wahn­sin­nig und ist auch eine Form von Tier­quä­le­rei. Sie hat mei­ner Mut­ter beim Umzug nachts die Ohren voll­ge­jam­mert, bis sie sie wie­der raus­ließ.

      4. Mei­ne Kat­ze frisst fast alles, was sie fängt. Ich weis lei­der nicht, wie man eine Kat­ze dazu bringt, sie fing von allei­ne an. Ich wür­de emp­feh­len, das tote Tier draus­sen bei ihr zu las­sen, viel­leicht es bewe­gen und erst­mal nichts zu essen geben direkt nach der Jagd. Die Auf­merk­sam­keit muss beim toten Tier blei­ben. Am Anfang wird der Magen de Kat­ze noch rebel­lie­ren, das sie die­ses Fleisch nicht gewöhnt ist, es wird dann aber bes­ser mit der Zeit. Aller­dings dann akri­bisch die Wür­mer­me­di­zin alle drei Mona­te in den Nacken geben und auf Para­si­ten auf­pas­sen.

      Vögel und Mäu­se jagen und essen ersetzt so einen Teil ihrer Mahl­zeit. Mil­lio­nen Haus­tie­re wer­den jedes Jahr Nutz­tie­re wie Rind, Schwein, Pute, sogar Wild geschlach­tet, meis­tens bekom­men sie die Abfäl­le, klar, aber auch das ist Tier­leid. Das Fleisch kommt 100% aus Mas­sen­tier­hal­tung und hat gar kei­ne Stan­dards. Vögel­ja­gen ist wenigs­tens natür­lich und ver­braucht nicht so vie­le Resour­cen.

      Lei­der ist das ver­mut­lich bei Jung­tie­ren nicht so, ich weis es nicht, aber nor­ma­ler­wei­se bringt sie nie Jung­tie­re an. Lei­der gibt es kei­en per­fek­te Lösung. Nor­ma­le Wild­kat­zen jagen und essen, aber wir haben klei­ne­re Kat­zen erschaf­fen, die nur noch Klein­tie­re jagen und nicht mal wis­sen, was sie damit anfan­gen sol­len. Das ist unse­re Schuld, aber mei­ne Kat­ze muss etwas essen und von vega­nem Kat­zen­fut­ter will mei­ne Mut­ter nichts wis­sen. Man könn­te sie ja zumin­dest in den Som­mer­mo­na­ten nachts drin­nen las­sen, denn dann jagen sie am liebs­ten und effek­tivs­ten Vögel, die dann schla­fen.

  2. Avatar
    Baldauf Reiner
    14. Januar 2019
    Antworten

    ich schaf­fe es nicht die Kat­zen unter­tags dau­er­haft aus mei­nem Gar­ten zu hal­ten, die Wild­ca­me­ra zei­gen immer wie­der das wenn kei­ner im Haus da ist, das die Kat­zen sys­te­ma­tisch den Gar­ten beja­gen.
    Irgend­wel­che Lösungs­vor­schlä­ge, muss dazu sagen füt­te­re die Vögel das gan­ze Jahr, habe Igel, Fuchs, Mar­der und Dachs nachts im Gar­ten

    • Avatar
      Ulli
      14. Januar 2019
      Antworten

      Ich kann nicht sicher sagen, ob es auch bei jagd­li­chen Ambi­tio­nen hilft, aber es gibt sog. “Ver­piss Dich Pflan­zen” und auch ein sol­ches Gra­nu­lat.
      Mei­nen ers­ten Kater hat­te es davon abge­hal­ten, noch ein­mal in ein Haus wäh­rend der Reno­vie­rungs­ar­bei­ten ein­zu­bre­chen 😉

  3. Avatar
    Silke
    14. Januar 2019
    Antworten

    Unser Kater bekommt zumin­dest ein elas­ti­sches Hals­band mit Glöck­chen. Das funk­tio­niert sehr gut, muss manch­mal erneu­ert wer­den, ist aber für ihn nicht gefähr­lich. Wenn die Äst­lin­ge unter­wegs sind, bleibt er im Haus, auch wenn es ihm nicht gefällt. Lei­der sind die Nach­bar­kat­zen immer drau­ßen.

    • Avatar
      Carmen
      15. Januar 2019
      Antworten

      Ein Hals­band mit Glöck­chen ist für die Kat­ze, die ein viel fei­ne­res Gehör als wir Men­schen hat, sehr qual­voll.

  4. Avatar
    Kerstin Keller
    14. Januar 2019
    Antworten

    Das aus­ge­rech­net hier zum Hals­band gera­ten wird, fin­de ich fatal. Blei­ben Kat­zen mit dem Hals­band hän­gen, ver­su­chen sie stets, sich durch eine Vor­wärts­be­we­gung zu befrei­en. Dadurch kann das Hals­band bis hin­ter die Vor­der­läu­fe gelan­gen und schwers­te Ver­let­zun­gen durch das Ein­schnü­ren ver­ur­sa­chen. Goo­gelt man das The­ma, fin­det man genug Fotos der Ver­let­zun­gen.

  5. Avatar
    Kalle
    14. Januar 2019
    Antworten

    Bit­te nicht immer pau­schal die Kat­zen ver­teu­feln. Natür­lich sol­len und müs­sen m.E. Kat­zen kas­triert wer­den. Aber Eich­hörn­chen sind z.B. auch gro­ße Plün­de­rer von Vogel­nes­tern.

  6. Avatar
    Simone
    15. Januar 2019
    Antworten

    Na dann fangt mal an die Wind­rä­der zu ver­bie­ten wel­che jähr­lich erwie­se­ner­ma­ßen über 3 Mil­lio­nen Vögel kil­len, die Ita­lie­ner und ihre Vogel­fang­net­ze und die gan­zen Pflanzengifte.….welche die Nah­rung der Vögel und die Tie­re sel­ber schlei­chend ver­gif­ten.
    Das soll­te viel­leicht auch mal bedacht wer­den. … oder schreit jetzt die lob­by?😡

  7. Avatar
    Kathleen Schwerdtner Manez
    15. Januar 2019
    Antworten

    Oh je, Oli­ver Sam­son. Das war kei­ne gute Idee. Wie die­ser Bei­trag in den sozia­len Medi­en dis­ku­tiert wird, haben Sie sicher­lich gese­hen. Jeder drit­te Kom­men­tar lau­tet in etwa: Schäm dich, WWF, kei­ne Spen­de mehr von mir. Das hät­te nicht sein müs­sen. In unse­ren Gär­ten ist es still, weil es kaum noch Insek­ten gibt und zuwe­nig natur­na­he Vege­ta­ti­on. Die dahin­ter­lie­gen­den Ursa­chen sind bekannt. Kat­zen anhand einer zwei­fel­haf­ten Stu­die dafür ver­ant­wort­lich zu machen ist nicht sehr intel­li­gent. Da hilft auch der Hin­weis auf den Men­schen als Haupt­ver­ur­sa­cher am Ende nicht wirk­lich. Sicher­lich gibt es Gebie­te, wo eine hohe Kat­zen­po­pu­la­ti­on auf eine klei­ne (wegen oben genann­ter Ursa­chen) Vogel­po­pu­la­ti­on trifft, ins­be­son­de­re im semi­ur­ba­nen Raum. Aber dann ernst­haft vor­zu­schla­gen, dass man sei­ne Frei­gän­ger mal eben so zwei Mona­te nicht raus­las­sen soll, zeugt nicht gera­de von einem Ver­ständ­nis art­ge­rech­ter Kat­zen­hal­tung. Wir haben viel zu tun in unse­rer ver­gif­te­ten, homo­ge­ni­sier­ten, über­be­völ­ker­ten und frag­men­tier­ten Kul­tur­land­schaft. Das Lösen eines Kat­zen­pro­blems gehört ganz sicher nicht dazu.

  8. Avatar
    Laura
    15. Januar 2019
    Antworten

    Hals­band mit Glöck­chen fin­de ich äußerst frag­lich. Das The­ma hän­gen­blei­ben wur­de oben ja schon behan­delt, aber ich den­ke, dass die Kat­ze ver­rückt wird, wenn sie stän­dig das Klin­geln hören muss. Lärm­dau­er­stress. Das wider­strebt mir sehr!

  9. Avatar
    Seliba
    16. Januar 2019
    Antworten

    Glöck­chen sind mei­nes Wis­sens lei­der eine Qual für die emp­find­li­chen Kat­zen­oh­ren.

  10. Avatar
    Ingrid
    16. Januar 2019
    Antworten

    Der Bei­trag ist nicht schlecht. Gibt’s den Kat­zen Hassern, von denen ist lei­der mehr als genug gibt, neu­en Zünd­stoff und das gute Gefühl, rich­tig zu han­deln. Den Kat­zen muss der Gar­aus gemacht wer­den. Die­sen elen­di­gen lässt Plün­de­rern die­sen Vogel mor­den­den Tie­ren muss der Gar­aus gemacht wer­den. Nun wer­den wie­der Fal­len auf­ge­stellt, Gift­kö­der aus­ge­legt, der ein oder ande­re wird wie­der sein Gewehr Aus­pa­cken, und sich letzt­end­lich auch noch im Recht füh­len. Etwas sen­si­bel mit dem The­ma umzu­ge­hen ist mit Sicher­heit schwie­rig. Die Hin­wei­se auf einen Kat­zen­hals­band sind auch nicht gera­de die bes­ten. Es gibt genü­gend Mate­ri­al, um zu bele­gen dass ich Kat­zen auch mit den Hals­bän­dern mit Gum­mi­zug oder Schnapp­ver­schluß trotz­dem schlimms­te Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen haben bis hin, dass sie sich erhängt haben oder erdros­selt oder erstickt haben. Grund­sätz­lich ist der Frei­gang von Kat­zen mei­ner Mei­nung nach aus ganz ande­ren Grün­den zu über­den­ken. Es geht nicht um den Vogel­mord, son­dern um die unzäh­li­gen ver­gif­te­ten Tie­re, von irgend­wel­chen Tier Hassan erschla­ge­nen, ersäuft and Tie­ren oder in Fal­len getre­te­ne Tie­re, mit den übels­ten Ver­stüm­me­lun­gen. Mich betrifft das Pro­blem nicht da ich immer schon nur Woh­nungs­kat­zen hal­te. Nicht nur aus die­sen genann­ten Grün­den, son­dern weil ich ein­fach auch nicht möch­te, dass mei­ne Kat­ze über­fah­ren wird. Aber das eine hat mit dem ande­ren nichts zu tun. Auf­klä­rung was Kas­tra­ti­on angeht ist mit Sicher­heit nach wie vor ein sehr wich­ti­ges The­ma. Aber mit die­sem Bei­trag wird es eini­ge Men­schen geben, die sich zuvor kei­ne Gedan­ken dar­über gemacht haben, aber nun auf der Lau­er lie­gen und des Nach­bars Kat­ze im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes aufs Korn neh­men Punkt natür­lich schreibt ihr das in eurem Bei­trag nicht so kei­ne Fra­ge. Aber es gibt genü­gend irre Men­schen, die sich damit einen Frei­fahrt­schein glau­ben erle­sen zu haben. Die Vögel fal­len ganz ande­ren Din­gen zum Opfer. Sie ver­en­den oft­mals durch die Pes­ti­zi­de die ver­sprüht wer­den. Ihre Nes­ter wer­den nicht immer nur geräu­bert, son­dern oft­mals wer­den sie auch von Eich­hörn­chen geplün­dert oder aber die brü­ten­den Eltern sind durch Umwelt­gif­te in ihrer natür­li­chen Umge­bung bei der Fut­ter­su­che stän­dig ver­en­det. Die Haus­kat­ze mit Frei­gang haben in der Regel einen dicken voll­ge­fut­tert im Bauch. Wenn sie wirk­lich mal einen Vogel schnap­pen kön­nen, liegt es wohl eher dar­an, dass der Vogel krank war. Die wenigs­ten Kat­zen jagen nur weil es ihr trieb ist. Die jagen viel­leicht schon und ren­nen mit der Zun­ge aus dem Hals hän­gend einem Vogel nach und geben den Kampf irgend­wann ein­mal auf. Wozu auch die Mühe wenn zu Hau­se der vol­le Fut­ter­napf war­tet. Das man­ches Mäus­chen der Kat­ze zum Opfer fällt, ist Tat­sa­che Punkt der nor­ma­le Kat­zen Besit­zer bekommt stolz eine Maus vor die Tür gelegt oder die Tei­le der Maus oder in der Regel sogar die leben­di­ge Maus in der Küche frei­en Lauf gelas­sen. Die Kat­ze hat gar nicht immer das Inter­es­se zu töten. Das soll­te man viel­leicht in dem Bericht auch mal klar­stel­len, dass die Kat­ze nicht der allei­ni­ge vogel­mör­der ist. Im Gegen­teil. Eine natür­li­che Selek­ti­on wie sie im Tier­reich nun eben zu fin­den ist. Hier wird auf jeden Fall eine Dis­kus­si­on geführt, die völ­lig unnö­tig ist und deren Fol­gen bestimmt nicht bedacht waren. Aber so man­cher Tier­has­ser ist nun gera­de wie­der in vol­ler Fahrt vor­aus. Das fin­de ich natür­lich ziem­lich sch.…. und wird eurem Ver­ein kei­ne Freun­de ein­brin­gen

  11. Avatar
    Ulrike Günter
    19. Januar 2019
    Antworten

    Wir haben 5 Kat­zen und woh­nen bewusst auf dem Lande,damit die Mie­zen ihr Art­ge­rech­tes Leben füh­ren können.Früher in der Stadt hat­ten wir unse­re Kat­zen auch in der Woh­nung gehal­ten und es tut mir im Nach­hin­ein leid.Es ist halt die Natur,jedes Tier hat einen Jagdtrieb.Selbst unser Hund Jagd Mäu­se.….
    Das größ­te Pro­blem sind die Gärten,alles muß peni­bel sau­ber und ange­ord­net sein.Es gibt kei­ne wil­de Wie­sen und aus­rei­chend Büsche und Pflan­zen für Schmet­ter­lin­ge und Co.Gift wird gegen Schäd­lin­ge ohne Limit gespritzt,dabei wir­ken auch bio­lo­gi­sche Mittel,was den Leu­ten dann doch zuviel Arbeit macht.
    Ein Stein­hau­fen und wenigs­tens eine Ecke mit Wild­blu­men sieht auch hübsch aus und Blind­schlei­chen und Eidech­sen haben Fluchtmöglichkeiten.Es gibt ja fast nur Kies­flä­chen und ein 3mm Rasen in den Gär­ten.
    Über die­ses The­ma war ich doch sehr überrascht,der größ­te Kil­ler ist in mei­nen Augen der Mensch und am grau­sams­ten dazu.

  12. Avatar
    Ulrike
    19. Januar 2019
    Antworten

    Ich mag Kat­zen! Es sind wun­der­schö­ne und inter­es­san­te Tie­re. Mei­ne Kin­der hät­ten ger­ne eine Kat­ze und wir leben am Stadt­rand im Kat­zen­pa­ra­dies. Aber wir schaf­fen kei­ne Kat­ze an! Die Kat­ze wür­de zwar uns viel Freun­de brin­gen, aber den Nach­barn und der Umwelt deut­lich weni­ger, denn:

    Wir müs­sen alle unse­ren Fleisch­kon­sum sen­ken, aber die unglaub­li­che Zahl an Haus­kat­zen und Hun­den, haben unse­ren Fleisch­kon­sum nach oben geschraubt. Die Aus­wir­kun­gen sind fatal!
    Auch wenn die Kat­ze nicht das größ­te Pro­blem für unse­re hei­mi­schen Vögel ist, auch sie hat ihren Anteil am Vogel­ster­ben.
    Fami­li­en mit Klein­kin­dern lei­den unter ver­un­rei­nig­ten Sand­kis­ten oder müs­sen sich unter Kos­ten- und Arbeits­auf­wand vor den Nach­bar­kat­zen schüt­zen.

    Ja, wir müs­sen drin­gend etwas gegen die noch grö­ße­ren Ver­ur­sa­cher von Umwelt­schä­den tun, aber erst­mal müs­sen wir alle im Klei­nen bei uns anfan­gen! Umwelt­schutz hat auch etwas mit per­sön­li­cher Ein­schrän­kung zu tun und das ist für uns alle schwie­rig und unbe­quem.

    Also lie­be Kat­zen­be­sit­zer, viel­leicht könn­tet auch Ihr noch ein­mal in Euch gehen, und in Erwä­gung zie­hen, die eige­ne Sand­kis­te für Eure Kat­ze auf­zu­stel­len, ein Sicher­heits­hals­band mit Glöck­chen anzu­schaf­fen, die Kat­ze im Mai, Juni weni­ger oder gar nicht aus dem Haus zu las­sen und den Jagd­trieb der Kat­ze ander­wei­tig zu befrie­di­gen. Falls Ihr auch noch einen Hund habt, könn­te man auch noch über vega­ne Ernäh­rung nach­den­ken. Die Umwelt, das Kli­ma und Eure Mit­men­schen sind Euch dank­bar für Eure Auf­merk­sam­keit und Für­sor­ge!

  13. Avatar
    R. Blum
    19. Januar 2019
    Antworten

    Unser Kater ist kas­triert und ein Frei­gän­ger der bevor­zugt Mäu­se jagt. Lei­der erwisch­te er frü­her gele­gent­lich auch mal einen Vogel, als er noch jün­ger war. Jetzt haben wir ihm das längst abge­wöhnt. Denn fängt er eine Maus ( bei uns im Gar­ten die reins­te Pla­ge, die im Win­ter auch ins Haus zieht), bekommt er ein Lecker­li. Hat er frü­her einen Vogel ange­schleppt, gabs Schimp­fe und kei­ne Beloh­nung. Das reicht für ihn. Vögel inter­es­sie­ren ihn schon lan­ge nicht mehr. Er ist auch zu groß und zu schwer um auf Bäu­me zu klet­tern.
    Hals­bän­der für einen Frei­gän­ger hal­te ich für zu gefähr­lich, mit Glöck­chen ist es rei­ne Tier­quä­le­rei. Wer sowas vor­schlägt, hat vom Leben einer Kat­ze kei­ne Ahnung und soll­te schwei­gen. Ich bin mir der Pro­ble­ma­tik durch­aus bewusst, aber der Rück­gang der Vogel­po­pu­la­ti­on hat mei­nes Wis­sens nichts mit den Kat­zen zu tun. Die meis­ten Vögel sind sich der Gefahr, die von Haus­kat­zen aus­geht, durch­aus bewusst und reagie­ren natur­ge­mäß dar­auf.

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    Thomas
    19. Januar 2019
    Antworten

    Ohje, die meis­ten Kom­men­ta­re schei­nen von Kat­zen­lieb­ha­bern und Kat­zen­be­sit­zern zu kom­men und man gewinnt den Ein­druck, da wird eher emo­tio­nal statt sach­lich argu­men­tiert. Wenn auch die Zahl von 200 Mio. Opfern von Kat­zen nicht stim­men mag, so wäre sie genau­so erschüt­ternd, wenn auch nur die Hälf­te davon stim­men wür­de. 100.000.000! Schön wäre, wenn die Besit­zer auch Ver­ant­wor­tung für das Ver­hal­ten ihrer Tie­re über­neh­men und das Jagd- und Spiel­ver­hal­ten nicht ein­fach als net­te und süße Eigen­schaft betrach­ten wür­den. Und selbst­ver­ständ­lich gibt es lei­der auch eine Viel­zahl ande­rer Ursa­chen für das Ver­schwin­den von Vögeln, Libel­len, Schmet­ter­lin­gen, etc., zu denen wir lei­der alle unse­ren Bei­trag leis­ten. Mit Schwarz-Weiß-Argu­men­ten kommt man hier nicht wei­ter.

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    Conrad Egert
    19. Januar 2019
    Antworten

    Da vie­le Kat­zen­be­sit­zer ihre Kat­zen raus­las­sen wäh­rend sie selbst zuhau­se sind, wür­de es schon viel hel­fen, wenn sie die Alarm­ru­fe der Vogel­el­tern erken­nen könn­ten. Denn dann könn­ten sie gleich nach der Kat­ze gucken und sie evtl. für den Rest des Tages rein­ho­len. Am nächs­ten Tag sit­zen die Äst­lin­ge wie­der an ande­rer Stel­le oder konn­ten schon auf­flie­gen.
    Auch manns­ho­he Sträu­cher hel­fen schon enorm. Die Äste sind zu schwach eine Kat­ze zu hal­ten, aber stark genug um Äst­lin­gen einen Zufluchts­ort zu bie­ten. Sie kön­nen, flug­un­fä­hig wie sie sind, von Äst­chen zu Äst­chen nach oben klet­tern.

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    Hellge Reddell
    19. Januar 2019
    Antworten

    Unse­re Kat­ze hat­te elas­ti­sches Hals­band mit Glöck­chen für ihre Spa­zier­gän­ge drau­ßen. Sie war immer ganz auf­ge­regt, das Glöck­chen zu hören, denn sie wuss­te es geht nach drau­ßen.

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    Anton Müller
    19. Januar 2019
    Antworten

    unse­re kat­ze ist meist nachts unter­wegs, das sit­zen die Vögel meist gesi­chert im Geäst. Dafür bringt sie uns aber bis zu drei Mäu­se und das mit­ten in einer Gr0ßstadt (mit Gär­ten).
    Ich bin dar­über nicht glück­lich, denn auch Mäu­se sind Tie­re, die nicht sinn­los getö­tet wer­den sol­len

  18. Avatar
    Lenk
    19. Januar 2019
    Antworten

    Ich kann´s schon nicht mehr hören und lesen.
    Es ist bewie­sen und nicht erst seit ges­tern oder heu­te, daß es ein Ammen­mär­chen ist, Kat­zen
    als wah­re Vogel­kil­ler zu ver­ur­tei­len und dafür ver­ant­wort­lich zu machen, daß es immer weni­ger Vögel gibt.
    Kli­ma­wan­del, Pes­ti­zi­de in der Land­wirt­schaft, Mono­to­nie in der Land­wirt­schaft (Raps wohin das Auge schaut), Ver­rin­ge­rung aller Blüh­flä­chen, Vogel­mord in Ita­li­en durch Leim­ru­ten, Beton wohin man schaut, und, und, und, … denen fal­len viel mehr Vögel zum Opfer als daß man es den Kat­zen anlas­tet.
    Einen Schul­di­gen muß man ja fin­den, oder??????????
    So ein­fach ist es, wie so oft, den Weg des gerings­ten Wie­der­stan­des zu neh­men, … anstatt sich an die eige­ne Nase zu fas­sen.

    • Avatar
      Schaumburger
      2. Juli 2019
      Antworten

      Der Mensch ist immer der Schul­di­ge. Je genau­er man die Natur betrach­tet, des­to bes­ser wird man alles ver­ste­hen. Die Natur hat es so ein­ge­rich­tet, dasss die Räu­ber in der Min­der­heit sind. So bleibt alles im Gleich­ge­wicht. Wir Men­schen sor­gen in der Natur stän­dig für ein Ungleich­ge­wicht. So auch, wenn wir durch Kat­zen die Räu­ber in Über­zahl brin­gen. Wir dür­fen nicht ver­ges­sen, dass in der Natur schon aus­rei­chend Räu­ber (Mar­der, Fal­ken, Els­tern pp.) vor­han­den sind. Hin­zu kommt, dass wir durch Pes­ti­zi­de, Glas­schei­ben, Auto­ver­kehr pp. die Sing­vö­gel dezi­mie­ren. DIE VÖGEL BRAUCHEN DRINGEND UNSERE HILFE! Eine Kat­ze kann bis zu 20 Jah­re alt wer­den. Auch wenn wir sie noch so süss, prak­tisch (da sie nicht aus­ge­führt wer­den und kei­ne Steu­er gezahlt wer­den muss) und geni­al fin­den, soll­ten wir abwä­gen, ob es wirk­lich eine Kat­ze sein muss, die als Haus­tier ange­schafft wer­den soll. Und wenn doch, ob man ihr nicht lie­ber gesi­cher­ten Aus­gang gibt. Die Inves­ti­ti­on in ein gesi­cher­tes Aus­sen­ge­he­ge lohnt sich auf jeden Fall, denn es gibt kei­ne ande­re Mög­lich­keit, den mehr oder weni­ger aus­ge­präg­ten Jagd­trieb einer Kat­ze zu unter­bin­den. Ein Hin­weis an Kat­zen­be­sit­zer die ihren Kat­zen Frei­gang gewäh­ren: Auch Vögel sind etwas wun­der­ba­res. Wenn man sich näher mit ihnen befasst, sie beob­ach­tet und sie ken­nen lernt, wird man fas­zi­niert von Ihnen und man kann erken­nen, wie schüt­zens­wert die­se Tie­re sind .… Und soll­te man den­noch kei­ne Empa­thie für die­se Tie­re besit­zen, soll­te man dar­an den­ken, dass es auch Men­schen gibt, die genau­so viel für die gefie­der­ten Genos­sen übrig haben wie ein Samt­pfo­ten­be­sit­zet für sein Tier und mit­füh­len wie es ihm ergin­ge, wenn sei­ne Samt­pfo­te von einem ande­ren Tier gejagt und getö­tet wer­den wür­de .…. in die­sem Sin­ne.…

  19. Avatar
    Dagmar
    19. Januar 2019
    Antworten

    Unser Kater ist ein Stu­ben­ti­ger, eine rei­ne Woh­nungs­kat­ze. Er kennt es nicht anders und wird aus Sicher­heits­grün­den gar nicht anders gehal­ten wer­den.
    Vogel­nes­ter wer­den übrigns auch sehr oft von Els­tern aus­ge­räumt. Ich habe das schon mehr­mals beob­ach­tet und immer furcht­ba­res Mit­leid mit den ent­setz­ten Vogel­el­tern gehabt, die macht­los mit­an­se­hen muss­ten wie man ihre Brut ein Baby nach dem Ande­ren aus dem Nest holt und ver­speist.
    Für Kat­zen waren alle die­se Nes­ter gar nicht zugäng­lich.
    Es ist also nicht immer nur die Kat­ze der Böse­wicht.

  20. Avatar
    public-m
    20. Januar 2019
    Antworten

    Wie so oft hilft Schwarz-Weiß-Malen nicht wei­ter. Ich bin gegen Hals­bän­der und Aus­geh­ver­bo­te. In unse­rem Gar­ten gibt es zahl­rei­che Nist­ge­le­gen­hei­ten, dich­tes Unter­holz, Fut­ter- und Was­ser­stel­len, Stau­den, Groß­sträu­cher und Bäu­me, Unter­schlüp­fe für Insek­ten und Rep­ti­li­en, viel­fäl­ti­ge Natur, … außer­halb der Sied­lung geht’s genau so wei­ter. Doch Vögel sind über­all sel­ten gewor­den. Die Kat­zen sind nicht ent­schei­dend, wenn­gleich natür­lich ein Fak­tor. Das (gro­ße) Öko­sys­tem ist aus den Fugen. Die Haupt­ver­ant­wort­li­chen wer­den (noch) von der Poli­tik geschont.

  21. Avatar
    Christine
    20. Januar 2019
    Antworten

    Das ist mal wie­der typisch, die Kat­zen sind wie­der schuld… Die­sen Arti­kel hat wohl ein Kat­zen­has­ser geschrie­ben. Laut NABU gibt es ca. 8 Mil­lio­nen Kat­zen in Deutsch­land, da frag ich mich, wie die Kat­zen es schaf­fen, fast 200 Mil­lio­nen Vogel zu fres­sen?????? Wobei man ja auch beden­ken muss, dass vie­len Kat­zen im Haus/Wohnung gehal­ten wer­den und gar­nicht raus­kom­men. Außer­dem wer­den wohl Mil­lio­nen Vögel von Men­schen gefan­gen und gefres­sen. Und laut NABU bleibt immer noch die größ­te Bedro­hung für die Arten­viel­falt die fort­schrei­ten­de Ver­schlech­te­rung von Lebens­räu­men durch den Men­schen und die Land­wirt­schaft. Also bit­te, nicht alles auf die Kat­zen schie­ben!

  22. Avatar
    V. Findeis
    20. Januar 2019
    Antworten

    Hal­lo,
    ein solch rei­ße­ri­scher Arti­kel ist des WWFs unwür­dig und der Inhalt mei­nes Wis­sens nach auch falsch. Kein Tier jagt aus” Spaß” (Das tut nur der Mensch!), son­dern aus einem ange­bo­re­nen Trieb her­aus. Der Jagd­trieb ist für die Fleisch fres­sen­den Tie­re über­le­bens­wich­tig, ja, Vor­aus­set­zung für ihr Über­le­ben! Und da der Mensch die­se Tie­re domes­ti­ziert hat, ist er auch für sie ver­ant­wort­lich.
    U.a. heißt das, ihre Ver­meh­rung in kon­trol­lier­ten Gren­zen zu hal­ten, um kein öko­lo­gi­sches Ungleich­ge­wicht zu ver­ur­sa­chen! Lei­der wird die drin­gend erfor­der­li­che Kenn­zeich­nungs- und Kas­tra­ti­ons­pflicht bis­her nur von weni­gen Kom­mu­nen ein­ge­führt.
    Auf die Haupt­ur­sa­chen für den Rück­gang der Arten- nicht nur der Vogel­viel­falt wur­de ja schon deut­lich hin­ge­wie­sen: der Mensch!

  23. Avatar
    Mona
    21. Januar 2019
    Antworten

    Da hat mans mal wie­der. Wie­so sind die armen Kat­zen und Hun­de dar­an schuld, dass der Fleich­kon­sum steigt!!!! (Ulri­ke) So etwas blö­des habe ich noch nie gehört. Wir allei­ne haben es in der Hand, mit dem Fleich-Essen. Außer­dem, die weni­gen Vögel, die die Kat­zen erwi­schen, sind nichts gegen den Vogel­mord in Ita­li­en. Nichts gegen das Unkraut­ver­nich­tungs­mit­tel Gly­pho­sat, nichts gegen die Eich­hörn­chen und Els­tern, die Vogel­nes­ter plün­dern.
    Weiß denn die­ser Oli­ver Sam­son über­haupt nichts von alle­dem???
    Das ist wie­der mal ein Arti­kel für KATZENHASSER. Ich bin sehr ent­täuscht, dass Sie so etwas ver­öf­fent­li­chen.

  24. Avatar
    1. Februar 2019
    Antworten

    Dan­ke für die wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen, die Infor­ma­tio­nen hel­fen uns wei­ter. Ich wer­de dei­in Blog ger­ne wei­ter ver­fol­gen, weil dein Blog sehr hilf­reich und inter­es­sant ist. Mach wei­ter so!

  25. Avatar
    4. März 2019
    Antworten

    Vie­le Kun­den fra­gen inzwi­schen Insek­ten­schutz­tü­ren nach, die eine Ver­rie­ge­lung inklu­si­ve haben.

    So ent­schei­det man selbst wann die Kat­ze Frei­gang bekommt und wann nicht. So ist die Kat­ze drau­ßen stets unter Beob­ach­tung und rich­tet kei­nen Scha­den an.

  26. Avatar
    Leopold Niedermeier
    27. April 2019
    Antworten

    Genau eine Frei­gän­ger­kat­ze im Mai und Juni ein­sper­ren . Die Kat­ze ver­steht danach die Welt nicht mehr , wie kann man auf so unprak­ti­ka­ble Ideen kom­men ? Aus­ser­dem ist das der natür­li­che Jagd­trieb der Kat­ze . Das war schon immer so , auch Wild­kat­zen müs­sen Vögel fan­gen .

    • Avatar
      Willy Henkel
      7. August 2020
      Antworten

      Ich möch­te hier gar nicht viel zu Hals­bän­dern und Glöck­chen sagen, da ich ohne­hin von vie­len nur zuris­sen wer­den.

      Nur so viel: Gera­de las ich: ” .…. mit Glöck­chen ist es rei­ne Tier­quä­le­rei. Wer sowas vor­schlägt, hat vom Leben einer Kat­ze kei­ne Ahnung und soll­te schwei­gen.….….…

      Wir haben sel­ber 3 Kater, vor 2 Jah­ren beka­men alle drei ein Hals­band mit Glöck­chen und einer Gra­vur­plat­te mit Namen unf Tele­fon­num­mer. Ich behielt, alle drei sehr wohl im Auge, da ich mir nicht sicher war ob ein Hals­band eine Belas­tung oder Stress aus­löst. Alle drei gewöhn­ten sich sehr schnell inner­halb eines Tages, an das Hals­band und wenn einer im spä­te­ren Ver­lauf, dass Hals­band mal beim spie­len oder rau­fen ver­lo­ren hat­te, kam er mit dem Hals­band im Maul ange­trot­telt und maul­te so lan­ge, bis er es wie­der ange­legt bekam.

      Sicher­lich soll­te man den Aspekt der mög­li­chen Gefah­ren wie hän­gen blei­ben etc. im Auge behal­ten. Aber auch da gibt es Alter­na­ti­ven.

      Was für die Kat­ze das Hals­band ist, ist für ein Pferd der Sat­tel oder das Zaum­zeug. Auch liegt es nicht in der Natur eines Hun­des, am Hals­band mit einer Lei­ne durch’s Leben geführt zu wer­den. Und trotz­dem gewöhnt sich ein Pferd oder ein Hund an die bekann­ten Hilfs­mit­tel. Hier schreit kei­ner, aber war­um wer­den einer Kat­ze der­ar­ti­ge hoch gebausch­te Pro­ble­me ins Maul gelegt? Da sind selbst ernann­te Tier­psy­cho­lo­gen unter­wegs, die bes­ser über die Kat­zen­psy­che Bescheid wis­sen wol­len, als die Kat­zen sel­ber.

      Nach mei­ner Erk­ent­nis sind Kat­zen sehr invi­du­ell und kom­men mit allem, wie auch Hals­bän­dern mal bes­ser und mal schlech­ter zurecht. Es wäre wohl ange­ra­ten, dass das Tier in sol­chen Fäl­len zu beob­ach­tet und jeweils invi­du­ell zu ent­schei­den ob ein Hals­band in Fra­ge kommt, oder nicht. Aber das Pro­blem für alle Kat­zen gleich, übers Knie zu bre­chen ist wenig hilf­reich. In dem Sin­ne, bleibt Gesund!

  27. Avatar
    Manfred Tschoepe
    11. Mai 2019
    Antworten

    Die Kat­zen­hal­ter machen es sich sehr ein­fach, wenn sie ande­re Ursa­chen des Vogel­rück­gangs als wich­ti­ger auf­zei­gen. Wer eine Kat­ze hat, hat Ver­ant­wor­tung dafür. Punkt. Dazu gehört auch, dass Kat­zen als Jäger nun­mal Vögel jagen.
    Hals­band hin oder her. In mei­nem Gaqr­ten sor­gen 3–5 Nach­bars­kat­zen dafür, dass seit­dem kei­ne boden­brü­ten­den Vögel mehr ihre Jun­gen hoch­zie­hen kön­nen. Es ist purer Ego­is­mus die­ser Nach­barn, die ihren Ego­is­mus auf mei­ne Kos­ten aus­le­ben.
    Ich möch­te in mei­nem Gar­ten den Vögeln Chan­cen geben und die­se Nach­barn ver­hin­dern es. Ich muss regel­mä­ßig ertra­gen, dass tote und ver­letz­te Vögel in mei­nem Gar­ten lie­gen. Ich muss das Uri­nie­ren auf mei­nen Heil- und Gewürz­pflan­zen erdul­den (und an Stüh­len etc.), damit sich Kat­zen­hal­ter dar­über echauf­fie­ren kön­nen, das es Kat­zen­has­ser gäbe. Wohl­ge­merkt, es ist mein Grund und Boden, den die Kat­zen­hal­ter auto­ma­tisch und selbst­ver­ständ­nis nega­tiv beein­flus­sen und durch ihre Kat­zen “auto­ma­tisch” mit­be­nut­zen. Das ist unver­ant­wort­lich und unver­schämt. Und was tun die Kat­zen­freun­de? Sie mäkeln über unprak­ti­ka­ble Ideen, haben sel­ber aber offen­bar kei­ne. Wol­len nicht ein­mal ernst­haft ihre Ver­ant­wor­tung sehen. Kat­zen sind ästhe­ti­sche und lie­bens­wer­te Geschöp­fe. Ohne Fra­ge. Aber wenn ich kei­nen eige­nen Platz habe (Gar­ten in aus­rei­chen­der Grö­ße), dann wirkt mei­ne Kat­ze auto­ma­tisch in frem­de Flä­chen.
    Ich wer­de als Ver­ant­wort­li­cher auto­ma­tisch über­grif­fig. Und sogar geset­zes­wid­rig, denn eigent­lich dür­fen Kat­zen in der soge­nann­ten Brut- und Setz­zeit gar nicht ohne Auf­sicht sein, um genau so den Jung­tie­ren (Vögel und ande­re) eine Chan­ce zu geben. Doch es schert sie nicht, wie obi­ge Dis­kus­si­ons­bei­trä­ge trau­ri­ger Wei­se bewei­sen. Wenn es also immer so war, dass Kat­zen Vögel fan­gen (müs­sen), dann darf ich kei­ne Kat­ze hal­ten, wenn ich kein ent­spre­chen­des Are­al habe.
    Fazit: Kat­zen­hal­ter sind meist Ego­is­ten, die sich auf Kos­ten der Nach­barn und der Natur ihr Hob­by­tier leis­ten, ohne Rück­sicht und ohne ernst­haf­ten Wil­len, die nega­ti­ven Ein­flüs­se zu unter­bin­den. Lei­der, lei­der.

  28. Avatar
    1. Juni 2019
    Antworten

    Ja mei mei­ne Kat­ze jagt über­wie­gend Mäu­se! 🙂

  29. Avatar
    Luisa
    4. Juni 2019
    Antworten

    Wir hat­ten immer Kat­zen, doch ist unser letz­ter Kater lei­der vor einem Jahr gestor­ben.
    Da wir hier ein Vogel­pa­ra­dies haben, zöger­ten wir bis­lang, uns wie­der einen Lieb­ling zuzu­le­gen, aber jetzt haben wir ein Pro­blem mit Rat­ten… Die fin­den bei uns zwar kei­ne ande­re Fut­ter­quel­le vor als eben die Vogel­fut­ter­stel­le, von der ja immer was run­ter­fällt.
    Eine Kat­ze mit Glöck­chen wäre des­halb von vorn­her­ein kon­tra­pro­duk­tiv…
    Übri­gens war unser letz­ter Kater nicht auf Vögel fokus­siert, umso mehr aber eine süße Jung­kat­ze, die jeweils auf dem Fens­ter­sims beim Anblick eines Vogels direkt in den Schnat­ter­mo­dus geriet.
    Jetzt hät­te ich ger­ne eine Kat­ze mit Prä­di­kat “Vogel­ver­schmä­her”. 😉

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    B. Heine
    17. Juni 2019
    Antworten

    Es ist schon ver­dammt ego­is­tisch zu for­dern, dass Kat­zen sich auf Wün­sche des Nicht­be­tre­tens von ande­ren Grund­stü­cken ein­stel­len sol­len. Hat der Kri­ti­ker über­haupt eine Ahnung, dass es auch Lebe­we­sen, auch Haus­tie­re, gibt, die sich nicht abrich­ten und dres­sie­ren las­sen. Für die­se gibt es kei­ne (von Men­schen) geschaf­fe­ne Grenz­ge­bie­te. Hier­zu zählt auch das Ein­zugs­ge­biet einer Kat­ze. Wie­so kann sich ein Mensch das Recht her­aus­neh­men, dass der Grund und Boden nur durch ihn gedul­de­te Tie­re betre­ten, beflo­gen oder ander­wei­tig genutzt wer­den darf. Der Mensch schränkt die Tier­welt in vie­len For­men ein. Er maßt sich an, über alles rich­ten zu müs­sen und ver­liert die Kom­pro­miss­be­reit­schaft zu einem ein­ver­nehm­li­chen Mit­ein­an­der. Die Men­schen selbst sind das größ­te Übel. Über unser Han­deln muss zwin­gend nach­ge­dacht wer­den. Die Natur und die Tie­re kom­men ohne Men­schen aus, aber die Men­schen nicht ohne Natur und Tie­re.

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      Felix castor
      21. September 2019
      Antworten

      Herr oder Frau B. Hei­ne hat eine sehr bedenk­li­che Bewer­tung vor­ge­nom­men. Es sei nun ego­is­tisch, dass jemand auf sei­nem Grund und Boden den Vogel­schutz vor­ran­gig vor dem Jagd­trieb frem­der Kat­zen stellt. Wo soll denn jemand, dem die Natur wich­ti­ger ist als Haus­kat­zen, die nicht ihm gehö­ren, die­se Natur unter­stüt­zen, wenn nicht in sei­nem Ver­ant­wor­tungs­be­reich. War­um darf ein Frem­der über­grif­fig wer­den durch sei­ne Kat­zen, in Berei­chen, die ihm nicht gehö­ren und wo Natur Prio haben soll?
      Es ist nicht der Vor­wurf an die Kat­ze, son­dern es ist der Vor­wurf an die Kat­zen­hal­ter, die ohne aus­rei­chen­den Platz, ihren Ego­is­mus auf Kos­ten der Nach­barn aus­le­ben.
      Da wur­de wohl etwas ganz und gar nicht ver­stan­den.
      Es ist doch genau umge­kehrt, der Kat­zen­hal­ter ver­liert die Kom­pro­miss­be­reit­schaft zu einem ein­ver­nehm­li­chen Mit­ein­an­der, indem er durch sei­ne Kat­zen in ande­re Flä­chen ein­greift und die­se dort Leben ver­nich­ten. Zudem wur­de ja auch kor­rekt geschil­dert, dass sie dort ange­bau­tes Gemü­se durch Uri­nie­ren und mar­kie­ren schä­di­gen, ja sogar Krank­hei­ten ver­brei­ten. Und wenn man dann noch klei­ne Kin­der im Gar­ten hat und die­se davon essen…
      All das inter­es­siert nicht und wird dem ver­meint­li­chen Wohl­erge­hen der eige­nen Kat­ze unter­ge­ord­net. Ver­ant­wor­tung über­neh­men geht anders. Und dies nicht mal aner­ken­nen, zeigt, wie schräg und ego­is­tisch die Leu­te drauf sind. Und das B. Hei­ne dies nicht erken­nen kann und meint, der Natur­schüt­zer, der das Über­le­ben der Vögel in sei­nem Gar­ten unter­stützt, dass der nun gera­de der Ego­ist sei, das macht trau­rig für die Per­spek­ti­ven. Es geht doch gar nicht um die Kat­ze. Es geht um die Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit der Kat­zen­hal­ter. Ganz im Sin­ne von Hei­ne, der Mensch steu­ert durch sei­nen Ego­is­mus den Unter­gang der Natur. Er ist das größ­te Übel, weil er aus purem Ego­is­mus Kat­zen hält, wo sie zwangs­läu­fig über­grif­fig wer­den müs­sen.

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        Sunny
        17. November 2019
        Antworten

        Lie­ber Felix, egal wie groß oder klein das Grund­stück eines Kat­zen­be­sit­zers ist, sol­len die Kat­zen genau das sel­be Recht haben, wie Vögel, über­all hin­zu­ge­lan­gen. Den Kat­zen inter­es­siert es nicht, ob die Kat­zen­hal­ter mit den Nach­barn ein Kom­pro­miss getrof­fen haben oder nicht, die Kat­zen wis­sen doch nicht, wo das Grund­stück auf­hört.

        Die Men­schen, die Angst haben, dass deren klei­ne Kin­der von dem ange­bau­ten Gemü­se Krank­hei­ten bekom­men könn­ten, weil die Kat­ze dort uriniert/ mar­kie­ret hat, soll­ten sich über die Vögel sor­gen machen.
        Ist nicht so, dass Vögel auch auf die Gemü­se „mar­kie­ren“ könn­ten. Und die Krank­hei­ten die, die Vögel ver­brei­ten, sind nicht ohne. Also soll­te man eine gan­ze Abde­ckung für den Gar­ten machen oder so.

        Die Kat­zen und Vögel leben in ihrer Tier­welt und es hat nichts mit Ego­is­mus zu tun, wenn der Besit­zer sei­ner Kat­ze die Frei­heit gibt, die einer Kat­ze zusteht. In der Tier­welt gibt es kei­ne Gren­zen und Geset­ze.

        Natür­lich kann ich ver­ste­hen, wenn man auf die Besit­zer, die den Abschlach­ten der Vögel nicht stört, sau­er ist. Aber den Leu­ten, den die Natur am Her­zen liegt und ger­ne beschüt­zen will, soll sich nicht über die Kat­zen auf­re­gen, die die Vögel abschlach­ten, son­dern über die Men­schen, die meh­re­re Hekt­ar Wäl­der ver­nich­ten und sich dar­um nicht sche­ren, sor­gen machen.

        Wir wol­len auch nur das bes­te für alle Tie­re, aber kön­nen wir kön­nen die nar­tür­li­chen Instink­te der Kat­zen nicht abschla­ten. Statt­des­sen kön­nen wir nur auf­pas­sen und für einen bes­se­ren Schutz­ein­rich­tung der Vögel inves­tie­ren.

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          Tierfreund
          10. Februar 2020
          Antworten

          Was soll die­ser dau­ern­de Whata­bou­tism so vie­ler Kat­zen­freun­de? Das The­ma heißt: Schä­den durch Haus­kat­zen und Streu­ner bei Vogel­po­pu­la­tio­nen. War­um ist es für Tier­be­sit­zer so schwie­rig, sich die­ser Ver­ant­wor­tung zu stel­len? Ich möch­te Man­fred Tschoepe und Felix cas­tor (die ja wohl eine Per­son sind) da bei­pflich­ten.

          Die Kat­ze ist ein Haus­tier, die Vögel sind Wild­tie­re, sie leben nicht “in einer Tier­welt”, denn die Kat­zen wer­den gefüt­tert und haben ein Dach über dem Kopf. Auch Mar­der, Els­tern, Eich­hörn­chen, Wasch­bä­ren sind Wild­tie­re und müs­sen jagen wie die Vögel. “Haus”-Tier meint ja eben ein Tier, das ans Haus gebun­den ist und nicht unbe­auf­sich­tigt her­um­streunt.

          Kat­zen waren frü­her da, um die Mäu­se auf dem Hof in Schach zu hal­ten. Erst seit die Kuschel­epi­de­mie aus­ge­bro­chen ist und Tie­re (auch Hun­de, Meer­schwein­chen, Rat­ten usw.) emo­tio­nal völ­lig über­frach­tet wer­den und als Ersatz für Was­wei­ßich her­hal­ten müs­sen, haben Kat­zen die­se usprüng­li­che Auf­ga­be ver­lo­ren.

          Seit­dem stimmt das Räu­ber-Beu­te-Ver­hält­nis nicht mehr, denn die Vögel haben mit Mar­der, Els­ter.… schon genug zu tun. Die Kat­ze ist ein Räu­ber zu viel, und sie wird vom Men­schen auch noch mas­siv gepuscht und ver­harm­lost. Und das ist kei­ne Aus­sa­ge gegen die Kat­ze, son­dern gegen ihre Über­po­pu­la­ti­on in unse­ren Städ­ten (wie bei den Hun­den auch).

          Wenn sich jemand in der Stadt für ein Haus­tier ent­schei­det, ist das sein allei­ni­ges per­sön­li­ches Ver­gnü­gen. Wenn er kei­ne aus­rei­chend gro­ße Woh­nung oder kei­nen Gar­ten hat, dann soll­te er eben kein Haus­tier hal­ten. War­um wer­den die Nach­barn des­we­gen wie selbst­ver­ständ­lich belas­tet und ihre eige­nen Tie­re (Vögel) bedroht? Ich las­se doch auch nicht mei­nen Hund in Nach­bars Gar­ten kacken und jagen?

          Bei sol­chen Dis­kus­sio­nen gerät ger­ne mal aus dem Fokus, wer da eigent­lich wen schä­digt. Die Geschä­dig­ten wer­den im Gegen­teil zu Aggres­so­ren gemacht. Aber das kennt man ja schon aus Dis­kus­sio­nen um Hun­de­kot, Rau­cher­qualm und schnel­les Auto­fah­ren.

          Noch­mal: Es sind die Kat­zen, die in frem­den Gär­ten ande­re Tier­ar­ten töten. Und da sie satt und unter­be­schäf­tigt sind, wer­den die Vögel oft ein­fach tot“gespielt”. Das ist wirk­lich sehr grau­sam und ent­spricht nicht dem Ver­hal­ten der Wild­kat­ze. Dafür sind die Hal­ter ver­ant­wort­lich, nie­mand sonst.

          Es sind übri­gens kei­ne alten oder kran­ken Vögel, son­dern meis­tens Äst­lin­ge, die den Kat­zen zum Opfer fal­len. D. h., dass der Schutz eines Vogel­be­stan­des durch Kat­zen unmög­lich wer­den kann. Das­sel­be gilt für Eidech­sen, Schlan­gen oder Frö­sche, die es als wech­sel­war­me Boden­tie­re noch schwe­rer haben, vor Kat­zen zu flie­hen.

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            Vogelfrei
            16. Mai 2020

            Lie­ber Tier­freund,
            wun­der­bar zusam­men­ge­faßt. Ich bin zu 100 % bei Ihnen. Mei­ne Erfah­rung zeigt auch, dass die Dis­kus­sio­nen mit den Kat­zen­hal­tern in Regel völ­lig ergeb­nis­los sind. Es wird rela­ti­viert, es wird mit Natur argu­men­tiert wo kei­ne Natur ist oder ein­fach auf Durch­zug gestellt. Sie haben das ja wun­der­bar beschrie­ben.

            Ich den­ke das Unrecht ist so ein­deu­tig, dass einem neu­tra­len Betrach­ter die Schief­la­ge eigent­lich sofort auf­fällt. Die Fra­ge ist, war­um kann sich dann die­ses mil­lio­nen­haf­te Unrecht trotz­dem stän­dig wie­der­ho­len? Eine Ant­wort liegt in der recht­li­chen Aus­gangs­la­ge. Kein Tier­hal­ter darf sein Tier unbe­auf­sich­tigt frei durch frem­de Grund­stü­cke lau­fen las­sen, es sei denn, es ist eine Kat­ze. Hier hat sich offen­sicht­lich ein Gewohn­heits­recht erhal­ten, was völ­lig aus der Zeit gefal­len ist. So wie etwa beim Nicht­rau­cher­schutz muss man dafür ein­tre­ten, dass das recht­li­che Vaku­um kor­ri­giert wird. Dass das nicht ein­fach sein wird, liegt in der Natur der Situa­ti­on. Schließ­lich steht dem Tier- und Natur­schutz die mil­lio­nen­fa­che Lob­by der Kat­zen­be­sit­zer, Tier­fut­ter­in­dus­trie u.s.w. gegen­über. Auch das Kli­schee von der Kat­ze als harm­lo­sem Schmu­se­tier und Lie­sty­le­pro­duk­tes muss lang­fris­tig zurecht gerückt wer­den. Kat­zen sind Raub­tie­re, die ihren Instink­ten fol­gen. Das Pro­blem ist ihre Mas­sen­haf­tig­keit und die Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit ihrer Hal­ter. Inso­fern muss der Kampf auf allen Ebe­nen geführt wer­den, v.a. auf der recht­li­chen. Denn im Moment ist es so, dass Sie im Prin­zip zum Zugu­cken ver­dammt sind, wenn eine Kat­ze vor Ihren Augen ein ande­res Tief tötet. Wenn Sie der Kat­ze auch nur ein Haar krüm­men, kön­nen Sie wegen Tier­quä­le­rei ver­klagt wer­den. Die getö­ten Vögel, Mäu­se, Frö­sche genie­ßen dage­gen kei­ner­lei recht­li­chen Schutz. Vor ein paar Mona­ten haben ja zwei hol­län­di­sche Juris­ten Kla­ge gegen die Frei­lauf­pra­xis vor dem Euro­päi­schen Gericht ein­ge­reicht. Ein Anfang…

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    Thbratwurst
    27. Juni 2019
    Antworten

    So ein Blöd­sinn, unse­re ist kas­triert im Win­ter die Ruhe in Per­son. Aber ab Febru­ar / März geht‘s raus, das ist in der Natur die­ser Tie­re. Unse­re frisst seit März kaum noch, war­um haben wir auch erst vor kur­zen kapiert.… 5 Mäu­se am Tag und die wer­den gefres­sen weil die Kat­ze es so im Kopf hat und das bekommt man mit spie­len nicht weg jetzt. Ist auch mal ein Spatz dran, der wird gerupft und gefres­sen. Das macht aber nicht jede Kat­ze vie­le haben sich schon die Faul­heit ange­wöhnt das immer Fut­ter (aus in Mas­sen­tier­hal­tung gehal­te­nen Tie­ren) bereit steht. Und sie im Mai/Juni/Juli weg­sper­ren? Dann wird die ja gaga. Ein Hals­band was leuch­tet? Grad wo Kat­zen sich mit hell oder, dun­kel ori­en­tie­ren? Mit Glöck­chen, wo Kat­zen nach Geräusch gehen? Das beein­flusst der Wahr­neh­mung und ist fast schon Fol­ter! Dazu Hals­bän­der hier auf­en Land? Wo alle 10 Meter die Gefahr besteht hän­gen zu blei­ben? Das ist Non­sens und scha­det der Kat­ze mitun­der. Ich zumin­dest kann und wer­de unse­re Kat­ze nicht ein­schrän­ken, weil sie ein Tier ist was auch sei­ne Rech­te hat und nicht mal im Ansatz weiß, was eine rote Lis­te ist. Es ist wie mit Spin­nen. Gäbs kei­ne wür­dest du nicht mehr Luft son­dern Flie­gen atmen. Der ein­zi­ge der die Popu­la­ti­ons­grö­ße der Wild­tie­re immens redu­ziert hat ist der Mensch. Oder wo soll in dei­ner Stadt wenns nur Beton­plat­ten gibt Mäu­se, geben? Wie sol­len Schwal­ben sich ver­meh­ren wenn Stadt­ar­bei­ter jedes Nest von den Wän­den krat­zen? Die Kat­ze fängt meist nur Tie­re die schwä­chen haben oder krank sind damit för­dert sie auch die Gesund­heit des Men­schen und hilft dabei das sich in Klein­tier- und Vogel­po­pu­la­tio­nen weni­ger Krank­hei­ten ver­brei­ten. Und eine Gar­ten­an­la­ge wo kaum ein Vogel piepst kenn ich nicht. Hier wo unse­re fängt, es gibt jedes Jahr genug. Wenn Du was für Vögel tun willst füt­te­re sie im Win­ter, dann tust du was gutes.
    Wo ich recht gebe ist die Fang­men­ge. Vie­le wis­sen es nicht aber Miet­ze fängt bis zu 6 Mäu­se täg­lich weil sie erst dann satt ist. Also rech­nen 5*30=150 / 150*12=1800 also soviel braucht eine Miet­ze um ein Jahr gesund und satt zu über­le­ben. Zum Spaß fängt sie aber nicht. Sie fängt mal zb eine Wühl­maus aber die frisst kei­ne Kat­ze ger­ne und wenn sie ihr Tages­li­mit weg hat und satt ist schläft sie und ver­daut.… Spaß ist Mäu­se oder Vögel fan­gen nicht. Es ist Kraft / Aus­dau­er / Ernäh­rung und braucht viel Ener­gie. Wenn das Spaß ist, naja!

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    Udo Hager
    10. August 2019
    Antworten

    Unser Kater­le ist auch kas­triert und trotz­dem schleppt er alle paar Mona­te mal einen Vogel an. Aber meist Mäu­se, denn wir haben echt zu vie­le im Gar­ten. Das mit den Vögeln kann man ihm ein­fach nicht abge­wöh­nen. er ist nun mal schon immer ein Frei­gän­ger. Wenn man ihn ein­sperrt, dann hockt er den gan­zen Tag am Fens­ter und er lässt nicht mit sich spie­len oder ander­wei­tig beschäf­ti­gen. Er will ein­fach raus. Mitt­ler­wei­le ist er 8 Jah­re alt und da hal­te ich das ein­sper­ren im Haus für Quälerei.Das Glei­che gilt für Hals­bän­der mit Glöck­chen­ge­döns. Man beschäf­tigt sich viel mit unse­rem Kater­le, aber eben nur so lan­de ER es will. Meist nicht all zu lang, dann will er wie­der raus. Wenn man eine Kat­ze art­ge­recht hal­ten (und das will ich), dann kann es eben zu gele­gent­li­chem “Vogel­mord” kom­men. Ist sicher bedau­er­lich, aber kaum zu ver­hin­dern.

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    Steffen
    18. September 2019
    Antworten

    Wenn das Glöck­chen für Kat­zen eine Qual ist, dann fra­ge ich mich, war­um unser Kater stun­den­lang mit Spiel­zeug mit Glöck­chen spielt. Habt Ihr dar­auf auch eine Ant­wort?

  34. Avatar
    1. März 2020
    Antworten

    Das ist wirk­lich ein schwie­ri­ges The­ma, da jede Kat­ze natr­lich ein Indi­vi­du­um ist. Man­che mögen Glöck­chen, für ande­re bedeu­tet das Geräusch viel­leicht Stress. Ich per­sön­lich bin auch kein Freund von rei­nen Haus­kat­zen. Eini­ge Vor­schlä­ge aus dem Arti­kel fin­de ich auch nicht gut. da jeder kat­zen­be­sit­zer ja auch nur das Bes­te für sei­ne Kat­ze möch­te. Ich fra­ge mich aller­dings, ob es irgend­ei­ne Vogel­art gibt, deren Exis­tenz von Kat­zen bedroht ist? Da stim­me ich eher dem Schluss­satz zu, dass der Mensch viel mehr Scha­den anrich­tet. Jeder soll­te Natur respek­tie­ren.

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    31. März 2020
    Antworten

    Es gibt eine Mög­lich­keit, und zwar das Kätz­chen Zuhau­se ein­zu­sper­ren. 🙁 Aber das soll­te hier auf kei­nen Fall gemacht wer­den. Das ist und bleibt nun­mal der Instinkt einer Kat­ze. LG

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    23. April 2020
    Antworten

    Wirk­lich schwie­ri­ges The­ma… gilt ja nicht nur für Kat­zen. Es gilt genau­so für Hun­de, die Wild­tie­re jagen und ihre Besit­zer ermu­ti­gen sie oft sogar noch dazu… Die Tie­re — egal ob Kat­ze oder Hund — kön­nen aber ja selbst nichts dafür, es ist und bleibt ihr Instinkt.

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    Christian G.
    12. Mai 2020
    Antworten

    Gera­de habe ich eine Tötung eines jun­gen Vogels von Nach­bars Kat­ze ver­hin­dert. Als Hun­de­be­sit­zer ist das für mich ein abso­lu­tes Unding, dass es für Kat­zen kei­ner­lei Vor­schrif­ten gibt. Die kön­nen machen was ihnen gefällt, wäh­rend mein Hund von Mai bis Juli an die Lei­ne muss, obwohl er abso­lut null Inter­es­se an Vögeln hat. Ich habe sage und schrei­be 20 ver­schie­de­ne frei­lau­fen­de Kat­zen in unse­rem Gar­ten gese­hen, kei­ne von ihnen hat ein Glöck­chen um den Hals. Was die für einen Scha­den anrich­ten kann man sich kaum aus­mah­len. Es wird höchs­te Zeit das die Poli­tik sich end­lich etwas zu dem Kat­zen­pro­blem über­legt. Zumin­dest soll­te man end­lich mal eine Steu­er erhe­ben damit end­lich Gleich­be­rech­ti­gung gegen­über dem Hun­de­be­sit­zer besteht. Es soll­te auch eine Ver­pflich­tung geben das Kat­zen nicht mehr raus­ge­las­sen wer­den dür­fen damit die Vögel in Ruhe brü­ten kön­nen. Der Zustand zum The­ma Kat­zen ist ein abso­lu­tes Unding.

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    Martina
    24. Mai 2020
    Antworten

    Wir haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vie­le Kat­zen ange­füt­tert und kas­trie­ren las­sen. Kat­zen, die von ver­ant­wor­tungs­lo­sen Nach­barn ange­schafft und sich selbst über­las­sen wer­den. Hier muss man lei­der auch wie­der zu einem guten Teil die Land­wir­te benen­nen, für die Kat­zen nichts als Mäu­se­fän­ger sind, die aber sonst ja kei­ne Kos­ten ver­ur­sa­chen sol­len und wenn ein neu­er Wurf recht­zei­tig erwischt wird, gibt es Mit­tel die­sen aus der Welt zu schaf­fen. Durch die­se vie­len Kat­zen kann und möch­te ich sehen, was auf der Stre­cke bleibt — alles was sich bewegt. Jeder Vogel, jeder Schmet­ter­ling, Sie­ben­schlä­fer, Eich­hörn­chen, Blind­schlei­che, jun­ge Rin­gel­nat­ter, Libel­le, jun­ger Hase usw.
    Nicht falsch ver­ste­hen, auch ich lie­be Kat­zen. Aber dass eine ver­meid­ba­re Ver­meh­re­rei dazu führt, dass bedroh­te Tier­gar­ten aus Spiel­trieb nie­der gemacht wer­den und auch Mil­lio­nen Kat­zen ein elen­di­ges Dasein fris­ten könn­te ver­hin­dert oder zumin­dest redu­ziert wer­den. Das Pro­blem ist, dass der Bund die Mög­lich­keit einer Kas­tra­ti­ons­pflicht an die Län­der dele­giert hat und die Län­der die­se an die Gemein­den. Seit 2013 haben nun die Gemein­den die Mög­lich­keit und in Baden Würt­tem­berg hat erst im Jahr 2020 eine ein­zi­ge Gemein­de die Kas­tra­ti­ons­pflicht ein­ge­führt. Schan­de! Lei­der wird sich dies nicht ändern. Denn die Auf­la­gen sind sehr hoch. Es muss nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen bereits eine gewis­se Popu­la­ti­on bestehen, die in elen­di­gen Ver­hält­nis­sen lebt. Also, das Kind muss qua­si bereits in den Brun­nen gefal­len sein. Und dann muss es ver­ant­wor­tungs­vol­len Stadt­rä­te geben, die sich für die­ses The­ma ein­set­zen. Und den empör­ten Kat­zen­ver­tei­di­gern möch­te ich etwas mehr Rea­li­täts­sinn wün­schen. Sehen Sie die Kat­ze als das was sie ist. Und haben Sie auch ein Herz für ande­re Tie­re,
    auch die­se wol­len leben.

  39. Avatar
    Christina Klusen
    30. Juli 2020
    Antworten

    War­um wird hier eine Tier­art gegen die and­re aus­ge­spielt?

    WWF Spen­den gibts von mir nicht mehr.

    Wie wäre es mal mit weni­ger von die­sen

    - Wind­rä­dern
    — Ver­spie­gel­te Fas­sa­den bzw Fens­ter — die Vogel­schlag ohne Ende pro­du­zie­ren?

    Auf­klä­rung statt undif­fe­ren­zier­tes Fin­ger­zei­gen

    Wild­kat­zen sind oft­mals Kat­zen, die sich unk­as­triert ver­meh­ren und ehe­ma­li­ge Besit­zer sich dann abwen­den. Die las­sen die Tie­re dann rum­lau­fen mit Kat­zen­schnup­fen und Hun­ger.
    Wie bit­te soll sich so ein Tier ernäh­ren — wel­ches Elend ist die­ses Tier aus­ge­setzt?

    Lei­der ist oft­mals der Mensch aller Las­ter Anfang.
    Und das ist dann bes­ser, zu war­ten bis die Kit­ten da sind, um die­se zu töten? Gehts noch? Und dann liebt man Kat­zen — ja genau 🙁 — ich hof­fe, ich hab das ein­fach nur falsch­ver­stan­den.

    Total unnö­ti­ger Arti­kel aus mei­ner Sicht.

    In mei­ner Stadt ist durch eine Peti­ti­on die Kas­tra­ti­ons­pflicht ein­ge­führt wor­den… es gibt etli­che Platt­for­men, um sowas ins Leben zu rufen.

    Natur­gär­ten anle­gen — ist nicht schwer und kei­ne Kat­ze tappt gern durch Dor­nen.

    Hals­band plus Glöck­chen und zur Brut­zeit nicht raus.

    Das ist akti­ves Han­deln und nicht ein­fach nur meckern­des Nix­tun.

    Scha­de WWF — das geht bes­ser.

  40. Avatar
    Cemal
    11. Oktober 2020
    Antworten

    Die Tipps sind ganz gut, eine Aus­gangs­spee­re für mei­nen Kater kommt lei­der nicht in Fra­ge, da er sich schon zu sehr an drau­ßen gewöhnt hat und stän­dig vor der Tür hockt um raus zu kön­nen. Eine Glo­cke ist da schon eine bes­se­re Lösung den­ke ich 😀

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