Heike Vesper

Über mich
Heike Vesper

Dass alles Leben aus dem Meer kommt und die Ozeane der größte Lebensraum auf der Erde sind, hatte mich schon als Kind völlig fasziniert. Ich träumte davon unter Wasser atmen zu können. Das Ausmaß der Naturzerstörung durch die Fischerei und besonders die Überfischung dagegen waren schockierend. Und sind sie heute noch. Ich arbeite beim WWF schon seit 1999. Wer festgefahrene Strukturen ändern will, braucht viel Geduld. Aber auch wenn die Fortschritte zum Schutz der Meere langsam sind darf man niemals Aufgeben – denn wer aufgibt, der hat schon verloren.

Gül­le stinkt. Gül­le ist unap­pe­tit­lich. Und es wird viel zu viel Gül­le auf den Acker gekippt, gera­de auch in Deutsch­land. Die Nitra­te aus der Gül­le belas­ten das Grund­was­ser. Sind viel­leicht sogar krebs­er­re­gend. Damit nicht genug: Die per­ma­nen­te Über­dün­gung ist für die Ost­see die schlimms­te Bedro­hung über­haupt. Wer sich auch nur ent­fernt für die Ost­see oder …

Das Mit­tel­meer ist mit Plas­tik ver­seucht wie kaum ein ande­res. Eine der Haupt­ur­sa­chen: Wir Urlau­ber.

Die Mee­re und ihre Bewoh­ner sind wahr­haft inter­na­tio­nal. Es bleibt mein Traum, dass beim Mee­res­schutz auch alle den glei­chen Kurs set­zen. Dabei hät­te ich so gute Vor­schlä­ge.

1000 Tei­le Plas­tik­müll hat­te der in Indo­ne­si­en ange­spül­te Wal im Magen. Lest, was wir dage­gen tun müs­sen.

Über Plas­tik­müll im Meer wird inzwi­schen auch in den gro­ßen Talk­shows gere­det. Dabei kom­men aber auch Din­ge zu kurz, die man wis­sen soll­te.

Beim MSC läuft eini­ges schief. Das sehe ich genau­so. Ich zie­he aber ande­re Schluss­fol­ge­run­gen für unse­ren Kampf für eine nach­hal­ti­ge Fische­rei. Wir wer­den das Sie­gel noch brau­chen.

Zum The­ma Fisch­fang wird viel Quatsch erzählt – und geglaubt. Man­ches wird gestreut, man­ches ver­brei­tet sich ein­fach so. Zeit mit den bekann­tes­ten Mythen mal auf­zu­räu­men.

Kli­ma­wan­del, Ver­schmut­zung wie Plas­tik­müll, aber auch Über­fi­schung – unse­ren Mee­ren geht es nicht gut. Hier ist, was wir beim Fisch­fang glo­bal tun müs­sen, damit das Meer eine Chan­ce hat sich zu erho­len.

MSC ist ein Label, das Ver­brau­chern nach­hal­ti­gen Fisch­fang garan­tie­ren soll – nicht jede Fische­rei erfüllt die Vor­aus­set­zun­gen. Das muss sich ändern.