Stephan Lutter

Über mich
Stephan Lutter

Ich bin Meeresökologe, Zoologe und Biochemiker und für den WWF seit 1988 im Meeresschutz unterwegs. Große Schutzgebiete und -Zonen auf der Hoch- und in der Tiefsee konnte ich in zwei Jahrzehnten mit dem WWF durchsetzen und will auf diesem Weg noch viel erreichen.

Wis­sen­schaft­ler haben 1,5 Mil­lio­nen Ade­lie­pin­gui­ne auf den abge­le­ge­nen Dan­ger Islands in der Ant­ark­tis gefun­den – ihr Kot wur­de aus dem All ent­deckt.

In Neu­see­land spielt sich gera­de ein Dra­ma um hun­der­te von gestran­de­ten Walen ab. Fast alle ster­ben. Das ist trau­rig – aber Natur.

Die Lofo­ten-Inseln vor Nor­we­gen sind berühmt für ihre unbe­rühr­te Wild­nis. Aber die Öl- und Gas­kon­zer­ne ste­hen schon in den Start­lö­chern.

Immer noch wer­den Wale mit pseu­do­wis­sen­schaft­li­chem Ali­bi gejagt. Die IWC muss das been­den — und statt­des­sen Wale wirk­lich schüt­zen.

Boden­schlepp­net­ze ver­wüs­ten die Tief­see wie Bull­do­zer den Regen­wald. Das hat jetzt auch die EU ein­ge­se­hen. Wir hel­fen das neue Ver­bot durch­zu­set­zen.

Unter­ge­gan­ges Land, mit Walen, Del­fi­nen, Rochen und Koral­len — und alles in der Nord­see? Aber ja, die Dog­ger­bank. Höchs­te Zeit, sie wirk­lich zu schüt­zen.

Es gibt eine Men­ge Erklä­run­gen dafür, war­um Pott­wa­le stran­den. Nicht alle sind men­schen­ge­macht. Ver­ant­wort­lich kann das Wet­ter sein — und Tin­ten­fisch.

Das neue Modell “See­kuh” auch ein guter Ansatz, um Plas­tik­müll aus dem Meer zu holen — doch die Lösung des Pro­blems ist nicht das Fischen nach Müll.

Seit 2007 for­dern wir von der Bun­des­re­gie­rung Fische­rei­auf­la­gen für die Schutz­ge­bie­te in Nord- und Ost­see. Jetzt macht Däne­mark vor, wie Mee­res­schutz geht.

Seit 2012 ste­hen 500.000 km² des mit­tel­at­lan­ti­schen Rückens unter Schutz: Die ers­ten Mee­res­schutz­ge­bie­te der Hohen See. Wie haben wir das gemacht?