Das Hoch­was­ser, das Kli­ma — und was wir tun können

Was tun gegen die Klimakrise und ihre Folgen? © Imago/Bernd März

Die ver­hee­ren­den Über­schwem­mun­gen in Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg, die ver­lo­re­nen Men­schen­le­ben, die Zer­stö­rung las­sen mich mit Schre­cken und Trau­rig­keit zurück. Die­se Kata­stro­phe zeigt uns schmerz­haft, wie real und erbar­mungs­los die Kli­ma­kri­se ist.

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In den letz­ten Mona­ten ist die Kli­ma­kri­se bei vie­len Men­schen eher in den Hin­ter­grund gerückt. Der Krieg in der Ukrai­ne, die Ener­gie­kri­se und ande­re drin­gen­de The­men haben unse­re Auf­merk­sam­keit bean­sprucht. Doch die Über­flu­tun­gen in Süd­deutsch­land sind eine grau­sa­me Erin­ne­rung dar­an, dass wir die Kli­ma­kri­se nicht igno­rie­ren kön­nen. Sie zei­gen, dass unse­re Sicher­heit von einer kon­se­quen­ten und sozia­len Kli­ma­po­li­tik und dem Erhalt einer intak­ten Natur abhängt. Wir müs­sen jetzt han­deln, um sol­che Kata­stro­phen in Zukunft zu ver­hin­dern und unse­re Lebens­grund­la­gen zu schützen.

Euro­pa­wahl IST Klimawahl

Die Euro­päi­sche Uni­on hat in der Ver­gan­gen­heit maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, gemein­sa­me Stan­dards für Kli­ma- und Natur­schutz zu eta­blie­ren. Vie­le der Natur­schutz- und Kli­ma­ge­set­ze, die wir heu­te haben, ver­dan­ken wir der EU. Doch es braut sich was zusam­men. Nach der Euro­pa­wahl dro­hen ein Rechts­ruck im Par­la­ment und damit ein­her­ge­hend dras­ti­sche Rück­schrit­te beim Klima‑, Natur- und Umwelt­schutz. Der “Green Deal” droht zu scheitern.

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Nicht nur beim Hoch­was­ser: Ent­schei­dung in Brüssel

Am 9. Juni 2024 steht daher ein ent­schei­den­des Ereig­nis für uns und unse­ren leben­di­gen Pla­ne­ten an: die Euro­pa­wahl. Deutsch­land ent­sen­det 96 Abge­ord­ne­te, die in den nächs­ten fünf Jah­ren in Brüs­sel die Wei­chen für unse­re Zukunft stel­len. Und wir alle ent­schei­den mit, wie die EU mit den drän­gen­den The­men Kli­ma- und Arten­kri­se, Ener­gie­si­cher­heit und sozia­lem Zusam­men­halt umgeht.

Was müs­sen wir tun? © WWF

Jede Stim­me zählt. Jede Wahl beein­flusst unse­re Zukunft und die Zukunft unse­res leben­di­gen Pla­ne­ten. Bei der Euro­pa­wahl am 9. Juni ist es wich­ti­ger denn je, dass die eige­ne Stim­me zu nutzen.

Mach‘ unse­ren Wahlcheck!

Wir wis­sen, dass die Ent­schei­dung nicht immer leicht ist. Des­halb haben wir den WWF-Wahl­ch­eck erstellt. Hier kannst Du dich über die Posi­tio­nen der Par­tei­en zu Kli­ma- und Natur­schutz infor­mie­ren – und her­aus­fin­den, wel­che Par­tei wel­che Wer­te am bes­ten vertritt.

ZUM WWF-WAHLCHECK

Wir müs­sen am 9. Juni unse­re Stim­me nut­zen, um die Zukunft Euro­pas zu gestal­ten! Gemein­sam kön­nen wir einen Unter­schied machen und eine nach­hal­ti­ge Zukunft sichern. Lasst uns die­se Chan­ce nicht verschenken!

P.S.: Den WWF-Wahl­ch­eck bit­te mit Freund:innen und Fami­lie tei­len, um die eben­so zu moti­vie­ren zur Wahl zu gehen!

Mit dem WWF-News­let­ter nichts mehr verpassen!

Dass alles Leben aus dem Meer kommt und die Ozeane der größte Lebensraum auf der Erde sind, hatte mich schon als Kind völlig fasziniert. Ich träumte davon unter Wasser atmen zu können. Das Ausmaß der Naturzerstörung durch die Fischerei und besonders die Überfischung dagegen waren schockierend. Und sind sie heute noch. Ich arbeite beim WWF schon seit 1999, heute als Vorständin Transformation Politik & Wirtschaft. Wer festgefahrene Strukturen ändern will, braucht viel Geduld. Aber auch wenn die Fortschritte langsam sind darf man niemals Aufgeben – denn wer aufgibt, der hat schon verloren.
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