Seaspi­ra­cy – war­um man den Film sehen sollte


Seaspiracy: Fischerei Fischerboote
Der Film Seaspiracy stellt die richtigen Fragen © Ali Tabrizi

Der Net­flix-Film Seaspi­ra­cy stellt die rich­ti­gen Fra­gen — nur bei den Ant­wor­ten bin ich nicht ganz einverstanden. 

Inzwi­schen ist der Film einer der Top 10 gese­he­nen Fil­me auf Net­flix welt­weit und wird in vie­len Foren heiß dis­ku­tiert. „Seaspi­ra­cy: Wie der Mensch die Mee­re zer­stört“. Ich fin­de den Doku­men­tar­film emp­feh­lens­wert. Es freut mich sehr, dass Doku­men­tar- und Natur­fil­me über die Ozea­ne einen so gro­ßen Zuspruch haben. Die Mee­re sind in einer Kri­se und brau­chen mehr Auf­merk­sam­keit (und weni­ger mensch­li­chen Druck).

Seaspiracy Key Visual
Ja, Seaspi­ra­cy ist ein wich­ti­ger Film © Netflix

Seaspi­ra­cy ist ein sehr emo­tio­nal mit­rei­ßen­der Film. Mit vie­len scho­ckie­ren­den Bil­dern, die ein sehr düs­te­res Bild zeich­nen. Die Filmemacher*innen Ali and Lucy Tab­ri­zi haben die größ­ten Bedro­hun­gen für die Mee­re und die von ihnen abhän­gi­gen Men­schen her­aus­ge­ar­bei­tet. Über­fi­schung, Ille­ga­le Fische­rei, destruk­ti­ve Fische­rei­me­tho­den, feh­len­de staat­li­che Kon­trol­len, schäd­li­che Sub­ven­tio­nen, Über­dün­gung, Ver­schmut­zung, unge­woll­ter Bei­fang und unmensch­li­che Arbeits­be­din­gun­gen. The­men, an denen wir beim WWF arbeiten.

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Ich bin aber nicht damit ein­ver­stan­den, dass im Film teil­wei­se unwis­sen­schaft­li­che Zah­len auf­tau­chen. Ein paar Bei­spie­le: Es ist falsch, dass es 2048 kei­nen Fisch mehr geben wird. Der welt­wei­te Kabel­jau­be­stand ist nicht um 86 Pro­zent zurück­ge­gan­gen. Blau­flos­sen­thun­fisch kos­tet nicht per se hun­dert­tau­sen­de Dol­lar pro Fisch. Ich brau­che das nicht. Die wis­sen­schaft­li­chen Zah­len sind scho­ckie­rend genug.

Es ist nicht so einfach

Es ist wie über­all in der moder­nen Welt. Die Situa­ti­on der Mee­re und ihrer Nut­zung ist sehr kom­plex und viel­schich­tig. Und es gibt sel­ten ein­fa­che Lösun­gen. Die in Seaspi­ra­cy vor­ge­schla­ge­ne Lösung „esst (ein­fach) kei­nen Fisch mehr“ gehört lei­der dazu. Ob man Fisch essen oder sich lie­ber vegan ernäh­ren will, die­se Wahl haben sehr Vie­le nicht. Fisch deckt den täg­li­chen Pro­te­in­be­darf von drei Mil­li­ar­den Men­schen welt­weit. Fische und Mee­res­früch­te sind vor allem in Län­dern wie Ban­gla­desch, Kam­bo­dscha und Sri Lan­ka eine wich­ti­ge und erschwing­li­che Pro­te­in­quel­le. Zugleich sichern Fische­rei und Aqua­kul­tur das Ein­kom­men von 800 Mil­lio­nen Menschen.

Fisch­ver­zicht ist gut. Aber die Mee­re brau­chen mehr.

Bit­te ver­ste­he mich nicht falsch. Es ist defi­ni­tiv der rich­ti­ge per­sön­li­che Schritt, den Fisch- und Fleisch­kon­sum soweit wie mög­lich zu redu­zie­ren. Oder ganz damit auf­zu­hö­ren. Ja, wir in Indus­trie­staa­ten haben die Wahl und kön­nen uns vege­ta­risch oder vegan ernäh­ren, um Meer und Kli­ma zu schüt­zen. Fische­rei wird es aber auch unab­hän­gig von Dir und mir in Zukunft geben. Für die Welt­ernäh­rung sind Fische und Mee­res­früch­te eben ein wich­ti­ger Bau­stein. Wir müs­sen es aber schaf­fen, Zucht und Fische­rei­en so hin­zu­krie­gen, dass die Mee­re in ihrer unglaub­li­chen Schön­heit und Diver­si­tät erhal­ten blei­ben. Zum Bei­spiel hat der Ver­zehr von Karp­fen, gezüch­te­ten Muscheln oder Algen nur einen sehr gerin­gen öko­lo­gi­schen Fußabdruck.

Isst Du (noch) Fisch?

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Der Film hat aber völ­lig Recht: Wirk­lich nach­hal­ti­ge Fische­rei und gutes Manage­ment gibt es bis­her viel zu weni­ge. Selbst der Mari­ne Ste­ward­ship Coun­cil (MSC), der ja vom WWF mit­be­grün­det wur­de um nach­hal­ti­ge Fische­rei­en zu för­dern, benö­tigt grund­le­gen­de Refor­men, um sei­ner Auf­ga­be gerecht zu wer­den. Bis dahin ist der MSC für mei­ne Kol­le­gen und mich der Min­dest­stan­dard für Wild­fisch. Die­se Min­dest­stan­dards lie­gen zwar über den gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Die Anfor­de­run­gen an eine nach­hal­ti­ge Erzeu­gung sind aus Natur­schutz­sicht jedoch höher

Wir dür­fen nicht so weitermachen

Die Fische­rei ist die Haupt­be­dro­hung der Bio­di­ver­si­tät und des Lebens in den Mee­ren. Kli­ma­kri­se, Über­dün­gung und Ver­schmut­zung kom­men noch dazu. Wenn wir wei­ter wie bis­her machen, dann haben die Mee­re (und wir) mit noch mehr gra­vie­ren­den Pro­ble­men zu kämp­fen. Wir brau­chen einen leben­di­gen Oze­an für unser eige­nes Überleben.

Mit dem WWF-News­let­ter nichts mehr verpassen!

Ein Wan­del ist daher drin­gend not­wen­dig. In der Poli­tik, wie zum Bei­spiel bei der Ein­rich­tung mari­ner Schutz­ge­bie­te oder der Kon­trol­le der Fische­rei. Aber auch im per­sön­li­chen Konsumverhalten.

Chan­ge is coming whe­ther you like it or not. Wir haben es in der Hand einen Wan­del zum Guten zu errei­chen. Hier kann der Film hel­fen. Ich kann nur emp­feh­len ihn sich anzuschauen.

 

 

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53 Kommentare

  1. Sven
    1. April 2021
    Antworten

    Hat sich da jmd ange­grif­fen gefühlt? Der Film for­dert mit nich­ten das kein Mensch der Welt kei­nen Fisch mehr essen soll. Er for­dert das Natur­schutz­ver­bän­de wie der WWF das for­dern. Wie du kor­rekt ja auch schreibst, ist Fisch für uns in der EU, Japan, oder den USA wirk­lich nicht über­le­bens­wich­tig und eher Luxuskonsumgut.

    Der Film macht sogar expli­zit den Punkt das loka­le Fischer von klei­nen Dör­fern auf die Fische­rei ange­wie­sen wären, die Indus­trie­fi­scher aber die Bestän­de weg­fi­schen und des­we­gen arme Regio­nen kei­ne gesi­cher­te Nah­rungs­quel­le haben.

    Das man sich beim WWF hier nun hin­ter “aber die Arbeits­plät­ze!” ver­steckt, fin­de ich auch schwach. Das sind die Argu­men­te die ich von der Koh­le­lob­by und Co gewohnt bin, nicht aber vom WWF.

    • Ich stim­me den Aus­sa­gen im Film voll­kom­men zu, dass a) kom­mer­zi­el­le Fisch­fang die größ­te Bedro­hung der Bio­di­ver­si­tät in den Mee­ren ist, b) wir drin­gend gro­ße fische­reifreie Mee­res­schutz­ge­bie­te brau­chen und c) es hilf­reich ist, wenn wir unse­ren per­sön­li­chen Fisch­kon­sum redu­zie­ren oder ganz auf Fisch ver­zich­ten. Aber ich glau­be dar­an, dass es so etwas wie nach­hal­ti­ge Fische­rei gibt — wenn man auf die Wis­sen­schaft hört, für eine sozi­al gerech­te Auf­tei­lung sorgt, gutes und par­ti­zi­pa­ti­ves Fische­rei­ma­nage­ment ein­führt und aus­rei­chend die Regeln über­wacht. Fische­rei ist in vie­len Küs­ten­re­gio­nen kul­tu­rell tief ver­wur­zelt, es geht hier nicht ein­fach nur um Arbeits­plät­ze. Und natür­lich ist es ein Unrecht, wenn eine aus­län­di­sche Indus­trie­fi­sche­rei mit Super­traw­lern loka­len Fischern ihre Nah­rungs­grund­la­ge weg­fischt. Nur lei­der ist die Situa­ti­on meis­tens viel kom­ple­xer wie z.B. die Situa­ti­on im Mit­tel­meer zeigt.

      • Lieven
        13. April 2021
        Antworten

        Bevor ich die Doku gese­hen habe, hat­te ich das The­ma gar nicht auf dem Schirm. Auch dein Bei­trag bestä­tigt den Film doch zu 100%, auch wenn du viel­leicht ein paar „Zah­len“ kritisierst.
        Der Kern des Films und genau da ent­steht ja die Kri­tik, dass vie­le Orga­ni­sa­tio­nen „indus­tri­el­le Fische­rei“ aus­blen­den, ist ja tat­säch­lich wahr — zumin­dest war dies bis­her nicht für mich sichtbar.

      • esthi
        13. April 2021
        Antworten

        Huhu Phil­ipp, was mir beim Lesen Dei­ner Zei­len auf­ge­fal­len ist:
        Die Doku rich­tet sich doch ganz klar an einen bestimm­ten Per­so­nen­kreis. Die­ser Per­so­nen­kreis ist im Zwei­fel eine Bubble in der Bubble. Und die­se Bubble soll­te ver­dammt noch­mal (Sor­ry) auf­hö­ren Tie­re zu essen!!! Und im Zwei­fel wird der:die Farmer:in in Ban­gla­desh in den Sund­arb­ans die­se Doku gar nicht sehen (ich war kürz­lich vor Ort). Daher neh­me ich Dei­nen Bei­trag als wenig hilf­reich war, da er sich an die BUbble in der Bubble wen­det und die­ser noch das Gefühl mit gibt “Ist schon ok, wenn ich wei­ter Tie­re fut­te­re.” Irgend­wie macht das mei­nen Welt­schmerz noch grö­ßer. Das fin­de ich schade.
        Die­ser Film ist in jedem Fall geeig­net, Men­schen (wohl vor­nehm­lich im glo­ba­len Nor­den) aus die Miss­stän­de hin­zu­wei­sen und jene, die sich noch gar nicht oder nur ein wenig damit befasst haben, ver­ständ­lich an die The­ma­tik her­an zu füh­ren. Soweit ich es ver­ste­he, soll die Doku ja auch nicht den Anspruch eines wis­sen­schaft­li­chen Berichts erfül­len, son­dern die The­ma­tik in der Art auf­be­rei­ten, dass mög­lichst vie­le es ver­ste­hen und dann agie­ren und viel­leicht sogar eini­ge Gewohn­hei­ten ändern. Das wäre famos!
        P.S.: Ich habe noch eine Ver­ständ­nis­fra­ge: wie genau meinst Du den Satz “ich glau­be dar­an, dass es nach­hal­ti­ge Fische­rei gibt.” Das ist im Film der­art geschil­dert, dass es das fak­tisch nicht gibt. Meinst Du, dass Du die Hoff­nung dar­an nicht auf­ge­ben möch­test? Oder wie genau meinst Du es?

        • Hal­lo Est­hi, wie gesagt fin­de ich den Film emp­feh­lens­wert und es ist toll, wie vie­le Dis­kus­sio­nen der Film bereits ange­sto­ßen hat und wie­vie­le Men­schen durch ihn auf die Miss­stän­de in/auf den Mee­ren auf­merk­sam gewor­den sind. Aus mei­ner Sicht sind Fil­ter­bla­sen sind aber sel­ten hilf­reich, Pro­ble­me ganz­heit­lich anzu­ge­hen. Die­ser Blog hier beschreibt das ganz gut: https://medium.com/@kaelynmaehara/seaspiracy-why-as-an-asian-ocean-activist-it-was-so-harmful-e3813fe58ceb

          Ich fin­de zum Bei­spiel die Genos­sen­schaft der Thun­fisch­fi­scher auf El Hier­ro / Kana­ren sozi­al und öko­lo­gisch nach­hal­tig. Sol­che posi­ti­ven Bei­spie­le gibt es welt­weit eini­ge (aber lei­der immer noch viel, viel zu selten).

        • Jan
          21. April 2021
          Antworten

          Ich emp­feh­le einen Angel­schein. Ist güns­ti­ger und man muss sich nicht über die Her­kunft sei­ner Mahl­zeit Gedan­ken machen.

    • Christian Knop
      1. Mai 2021
      Antworten

      Leu­te ihr ver­gesst das die Mensch­heit immer mehr wird.
      Es sind ein­fach zu vie­le Mün­der zu stopfen.
      Man soll­te glo­bal auf der gan­zen Welt eine 1 Kin­der Poli­tik machen. So wie es in Chi­na war. Denn dann nimmt die Bevöl­ke­rungs­zahl der Mensch­heit ab.
      Ich fin­de es auch komisch das ich in 3 Welt Län­der Essen brin­ge statt dort den Men­schen zu erklä­ren das es mit einem Kind reicht. Natür­lich muss die Poli­tik dort mit spie­len und eine Alters­vor­sor­ge machen. Aber da kau­fen wir lie­ber Waf­fen. Und wir füttern…
      Es hilft nicht, das wir alle Gemü­se essen, wir müs­sen weni­ger werden.

      • Francisco
        4. Mai 2021
        Antworten

        1 Kind Poli­tik hat auch sehr star­ke Nach­tei­le. Infor­mier dich darüber :).

  2. Kat
    2. April 2021
    Antworten

    Sich an den weni­gen Zah­len auf­zu­hän­gen, die nicht zu 100% akku­rat sind, wie der Pro­gno­se wann genau unse­re Mee­re leer gefischt sein wer­den bewirkt nur, dass Men­schen, das lesen den gan­zen Film bzw. die Kern­aus­sa­ge nicht mehr ernst neh­men. Die meis­ten Zah­len, die bei Seaspi­ra­cy genannt wer­den sind abso­lut lupenrein.

    Dass die Trans­for­ma­ti­on zu einer rein pflanz­li­chen bzw. zumin­dest einer Fisch frei­en Ernäh­rung nicht von heu­te auf mor­gen pas­siert ist auch klar. Sie des­halb als unmög­lich dar­zu­stel­len ist nicht in Ord­nung. Selbst jetzt schon haben auch Men­schen in den genann­ten Regio­nen Zugang zu Alter­na­ti­ven. Solan­ge wir Fisch essen wird es immer zu unnö­ti­gen Ein­grif­fen und Aus­beu­tung der Natur kom­men. Als Umwelt­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on soll­te man höhe­re Zie­le haben.

  3. Daniela
    2. April 2021
    Antworten

    Zur Doku­men­ta­ti­on „ Seaspi­ra­cy“. Ganz klar ist der Auf­ruf zu weni­ger Fisch­ver­zehr, wel­cher in der Doku geäu­ßert wird, an die Bevöl­ke­rung aus den Indus­trie­staa­ten gemeint und nicht, wie hier im lächer­li­chen Ver­such, das Gesicht von WWF wie­der­her­zu­stel­len, an die gesam­te Welt­be­völ­ke­rung. Des Wei­te­ren wider­spricht sich der Arti­kel hier selbst: Weni­ger Fisch kei­ne Lösung… aber irgend­wie doch gut. Was denn nu?!
    Mich hät­te an die­ser Stel­le mehr inter­es­siert, was WWF von nun an ändern wird?

  4. Thomas
    2. April 2021
    Antworten

    Guten Abend,
    ich habe ein paar Einwürfe:
    Woher kommt die Zahl, dass 3 Mil­li­ar­den Men­schen auf Fisch ange­wie­sen sind? Das wäre ja fast die hal­be Welt­be­völ­ke­rung und erscheint mir etwas übertrieben.
    So vie­le Regio­nen wie etwa Sene­gal, wo es an den Küs­ten nahe­zu kei­ne ande­re Mög­lich­keit gibt, gibt es doch sicher nicht. Und die regio­na­le Fische­rei ist doch nicht das gro­ße Problem.
    Ich fin­de es von daher „gefähr­lich“ an die­ser Stel­le die Bit­te oder Auf­for­de­rung „Kei­nen Fisch mehr zu essen“ klein­zu­re­den und als falsch zu ent­lar­ven. Denn die­se Doku soll doch an ers­ter Stel­le „uns“ aus den Indus­trie­na­ti­on, die jede erdenk­li­che Alter­na­ti­ve haben, anspre­chen und motivieren.

    Und zum The­ma Arbeits­plät­ze: Klar, ist das schlimm für die betrof­fe­nen Fami­li­en, aber dass die Welt in den nächs­ten Jahr­zehn­ten zer­stört wird, ist doch viel dra­ma­ti­scher. Wo ist da die Abwägung?

    • Die­se Stu­die gibt mei­ner Mei­nung nach eine ganz gute Über­sicht wo und war­um Fisch als Nah­rungs­mit­tel so wich­tig ist: https://wwf.panda.org/?289552/Fishing-for-proteins–How-marine-fisheries-impact-on-global-food-security
      Und war­um wir so drin­gend eine nach­hal­ti­ge Fische­rei (und eine Ein­schrän­kung der indus­tri­el­len Fische­rei) brauchen.

      • Melli
        21. April 2021
        Antworten

        Das Fisch oder Fleisch Pro­te­ine ent­hal­ten, die ach so wich­tig für unse­ren Kör­per sind ist ein Irr­glau­be. Pro­te­ine sind in Pflan­zen, wel­che von den Tie­ren geges­sen wer­den, die wir wie­der­um essen. Ähn­lich ist es mit den Ome­ga 3 Fett­säu­ren, wel­che in Algen ent­hal­ten sind, die wie­der­um von Fischen geges­sen wird. Es gibt vie­le Stu­di­en die bele­gen, dass Fisch unge­sund ist. Voll von Blei und ande­ren schäd­li­chen Stof­fen. Der Mensch ist von Natur aus ein Pflan­zen­fres­ser. Nur so viel zu den 3 Mili­ar­den Men­schen die ohne die angeb­li­chen Pro­te­ine von Fischen nicht über­le­ben kön­nen. Schaut euch “What the health” und “Game­ch­an­ger” an. Sehr informativ.

  5. Olaf Tüttemann
    4. April 2021
    Antworten

    Ich habe den Film mit Inter­es­se gese­hen nur soviel dazu es ist erschre­ckend ob die Zah­len in eini­gen Abschnit­te etwas über­trie­ben sind oder nicht ein­fach mal dar­über Nachdenken

    • Roman Wieland
      29. April 2021
      Antworten

      Es ist erbärm­lich die Armut irgend­wel­cher Men­schen als mora­li­sches Argu­ment gegen die Kern­aus­sa­ge des Films “esst weni­ger Fisch” vor­zu­brin­gen. Wer von Fisch als Haupt­nah­rungs­mit­tel leben muss ist nicht durch eine Net­flix­do­ku angesprochen.

  6. Katharina R.
    4. April 2021
    Antworten

    Den Kri­tik­punkt hal­te ich für abso­lut rich­tig und soll­te von Ver­ant­wort­li­chen wei­ter­ge­dacht wer­den: eine unkon­trol­liert wach­sen­de Welt­be­völ­ke­rung benö­tigt immer mehr Nahrungsquellen.

  7. Christoph
    5. April 2021
    Antworten

    Kli­ma­kri­se, Über­dün­gung und Ver­schmut­zung kom­men noch dazu.“
    die Fra­ge, die man sich stel­len muss ist, ob die Kli­ma­kri­se „dazu“ kommt, oder ob sie mass­geb­lich durch den indus­tria­li­sier­ten Fisch­fang ver­ur­sacht ist (weni­ger Fische = weni­ger Umwäl­zung der Mee­re). Erwärmt das Kli­ma die Ozea­ne, oder erwär­men die Ozea­ne das Klima?

  8. Tobias
    5. April 2021
    Antworten

    Klar ist das ein Film und kei­ne wis­sen­schaft­li­che Abhand­lung, aber ich kann die Kri­ti­ken die man so zu der Doku fin­det nicht nachvollziehen…im Gegen­teil, dass gro­ßen Fir­men und Orga­ni­sa­tio­nen sich da irgend­wie raus­re­den wol­len, zeigt doch nur dass alle in die­sem Mil­li­ar­den­ge­schäft drinstecken.
    “Ob man Fisch essen oder sich lie­ber vegan ernäh­ren will, die­se Wahl haben sehr Vie­le nicht…”
    -> In den west­li­chen Indus­trie­na­tio­nen haben wir aber die Wahl und Armut/Hunger usw. gibt es in armen Län­dern ja u.a. gera­de des­we­gen weil wir dort alles leerfischen

  9. Katharina Sandmann
    5. April 2021
    Antworten

    Nach­dem ich den Film gese­hen habe, den­ke ich als WWF För­der­mit­glied, dass auch der WWF sich mit den im Film ange­spro­che­nen The­men mehr beschäf­ti­gen soll­te. Z.B. der hohe Plas­tik­an­teil von Fischer­net­zen in den Welt­mee­ren, die völ­lig unzu­rei­chen­den Über­prü­fun­gen der Vor­ga­ben des MSC. Dar­über möch­te ich als För­der­mit­glied bes­ser infor­miert wer­den. Mich hat der Film, auch wenn er viel­leicht teil­wei­se “über­trie­ben” war, sehr scho­ckiert und ich war vom WWF ein biss­chen ent­täuscht, dass über die von mir oben genann­ten The­men so noch nicht berich­tet wurde.

  10. Michael Brönnimann
    5. April 2021
    Antworten

    Dan­ke für den kri­ti­schen Arti­kel, der den Film inhalt­lich kri­tisch rela­ti­viert. Doch wie auch gesagt sind die wis­sen­schaft­lich unter­mau­er­ten Fak­ten schlimm genug.

    Man soll­te mal auch die Fra­ge wagen, wie­vie­le Men­schen ver­trägt unser Pla­net. Die Welt­be­völ­ke­rung hat sich in den letz­ten 100 Jah­ren ver­dop­pelt. Das heisst min­des­tens dop­pelt so viel Res­sour­cen­be­darf (Ener­gie, Roh­stof­fe, Lebens­mit­tel, etc.) und min­des­tens dop­pelt soviel Abfall, Klima/Umweltverschmutzung, CO2 etc. Mit Sorg­falt und Inno­va­ti­on kön­nen wir einen gewis­sen Teil kompensieren.
    Doch solan­ge wir nicht die wei­ter­hin expo­nen­ti­ell wach­sen­de Welt­be­völ­ke­rung auf etwa 50%-66% der heu­ti­gen Grös­se sta­bi­li­sie­ren, ist es ohne­hin nur eine Fra­ge der Zeit, bis wir die Welt an die Wand fahren.
    Wir müs­sen uns der zen­tra­len Fra­ge der mas­si­ven Reduk­ti­on der eige­nen Repro­duk­ti­on stel­len, wenn wir nicht indi­rekt über Krie­ge, Seu­chen und Res­sour­cen­knapp­heit uns auf eine weni­ger ange­neh­me Art dezi­mie­ren werden.

    • Dan­ke für den Kom­men­tar. Als klei­ne Anmer­kung: Die Mensch­heit wächst nicht expo­nen­ti­ell und die Repro­duk­ti­ons­ra­te sinkt seit den 1960ern. Stär­kung der Frau­en­rech­te, Zugang zu Bil­dung und medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung und Min­de­rung von Armut sind geeig­ne­te und bewähr­te Werk­zeu­ge um die Repro­duk­ti­on zu sen­ken. Wis­sen­schaft­ler gehen zur Zeit davon aus, dass die Mensch­heit mit 9–10 Mrd ihre Spit­ze haben wird und dann die Bevöl­ke­rungs­zahl wie­der abnimmt. Aber natür­lich haben sie Recht, dass wären viel zu vie­le Men­schen wenn alle das Kon­sum­ni­veau der west­li­chen Indus­trie­na­tio­nen haben. Ich glau­be daher, dass die Fra­ge der glo­ba­len “Res­sour­cen” Gerech­tig­keit für unse­re Zukunft ent­schei­dend wer­den wird. Und dazu gehört eine dras­ti­sche Redu­zie­rung des öko­lo­gi­schen Fuß­ab­dru­ckes der west­li­chen Bevöl­ke­rung wie z.B. bei Fleisch und Fisch

  11. Friedrich Berger
    5. April 2021
    Antworten

    Ich bin scho­ckiert über die aqua­kul­tu­ren die im Film gezeigt wur­den. Ich habe sel­ber eine teichwirtschaft(Forelle) und möch­te kein fisch­fut­ter mehr mit fisch­öl und Fisch­mehl ver­füt­tern . Könnt ihr mir da wei­ter­hel­fen? Bit­te um Info wel­che Alter­na­tiv­pro­duk­te es gibt. Mit freund­li­chen Grü­ßen Fritz

    • Forel­len sind Raub­fi­sche und daher ist es schwie­rig Fut­ter für sie ohne Fisch­mehl zu pro­du­zie­ren. Soweit ich weiß, gibt es Ansät­ze das Fischmehl/öl mit Insek­ten und/ oder Algen­ölen zu erset­zen z.B. https://thefishsite.com/articles/fish-free-feed-breakthrough

      Sol­che Fut­ter­mit­tel sind mei­ner Mei­nung nach aber noch nicht kom­mer­zi­ell ver­füg­bar son­dern wer­den erst in naher Zukunft auf den Markt kom­men. Zur Zeit wäre Naturland/ Bio zer­ti­fi­zier­tes Fut­ter die bes­te Alter­na­ti­ve. Bei die­sem kommt das Fisch­mehl aus den Res­ten der Speisefischverarbeitung.

  12. Andreas Harth
    5. April 2021
    Antworten

    Sehr geehr­ter Herr Kan­stin­ger, soweit ich den Film ver­stan­den habe geht es nicht dar­um, gar kei­nen Fisch mehr zu kon­su­mie­ren, wohl aber gegen den indus­tri­el­len Fisch­fang vor­zu­ge­hen und die­sen ein­zu­schrän­ken und kon­trol­lier­ba­rer zu machen. Ich wür­de mich sehr freu­en, wenn die EU hier mit gutem Bei­spiel vor­an­gin­ge. In Deutsch­land war es ja auch plötz­lich auf Wei­sung einer Phy­si­ke­rin mög­lich, plötz­lich aus der Ener­gie­ge­win­nung aus Atom­kraft auszusteigen…ein gran­dio­ser Film, der mich zum nach- und hof­fent­lich lang­fris­ti­gen Umden­ken hat anre­gen können.

    • Lie­ber Herr Harth, den indus­tri­el­len Fisch­fang ein­zu­schrän­ken und kon­trol­lier­ba­rer zu machen ist eine Kern­auf­ga­be vom WWF Mee­res­schutz. Wir stim­men mit der Aus­sa­ge des Films voll­kom­men über­ein, dass kom­mer­zi­el­ler Fisch­fang die Haupt­be­dro­hung der Bio­di­ver­si­tät in den Mee­ren ist. Lei­der ver­sagt die EU und auch Deutsch­land hier eine Vor­rei­ter­rol­le zu spielen.
      https://wwf.panda.org/wwf_news/?357514/EU-Member-States-miss-the-deadline-European-seas-and-fish-populations-not-sustainably-managed.
      Wir hof­fen, dass Seaspi­ra­cy und ande­re Dokus wie die Blue Pla­net Serie ein Bewusst­sein schaf­fen um den For­de­run­gen nach nach­hal­ti­gem Wan­del mehr Nach­druck zu verleihen.

  13. ReMeer
    6. April 2021
    Antworten

    Tja wer den Film gese­hen erschrickt erst­mal was da über­haupt auf den Mee­ren abgeht. Das der Mensch das gröss­te Raub­tier auf Erden ist und mit sei­ner ach so viel gerühm­ten Intel­li­genz die eige­ne Lebens­grund­la­ge zer­stört wird ein­mal mehr in die­sem Film gezeigt. Übri­gens ist es rich­tig das 2048 kei­nen ess­ba­ren Fisch mehr geben wird. Und ein Blau­flos­sen­thun­fisch kos­tet soviel!! War­um ich das sage? Es gibt genü­gend Doku­men­ta­tio­nen von Ver­stei­ge­run­gen an Fisch­märk­ten die die­se Behaup­tung unter­mau­ern. Es ist mög­lich das die die sie fan­gen nicht soviel bekom­men aber das End­pro­dukt ist dann auf die­sem Preisniveau.
    Esst kei­nen Fisch mehr kann ich nur unter­strei­chen. Vor allem die west­li­che Welt die nicht auf die­se Nah­rungs­qual­le ange­wie­sen ist soll auf den Fisch ver­zich­ten. Was wir machen ist nichts ande­res als ein Luxus­pro­dukt zu kon­su­mie­ren das wir nicht benö­ti­gen! Oder anders­rum: Wir hel­fen mit die Mee­re zu zer­stö­ren und so die Lebens­grund­la­ge der­je­ni­gen kaputt zu machen die dar­auf ange­wie­sen sind.
    Die Zah­len im Film mögen über­trie­ben sein, zuge­ge­ben. Wis­sen­schaft­li­chen Zah­len glau­be ich per­sön­lich schon lan­ge nicht mehr da ich mir nie sicher bin von wem die Wis­sen­schaft­ler gespon­sert sind. Das glei­che gilt für die Labels mit denen sich die Nah­rungs­pro­du­zen­ten so brüs­ten. Wer sind den die­je­ni­gen die die­se Labels ver­ge­ben? Wer hat hier wel­che Interessen?
    Noch was das jeder sich vor­hal­ten soll­te: Die Natur braucht den Men­schen nicht aber wir brau­chen die Natur.

    • Naja, mit der Aus­sa­ge “Wis­sen­schaft­li­chen Zah­len glau­be ich per­sön­lich schon lan­ge nicht mehr” dis­qua­li­fi­ziert man sich auto­ma­tisch bei jeder Dis­kus­si­on unter Erwach­se­nen. Klar gibt es auch Wis­sen­schaft­ler die die wis­sen­schaft­li­che Ethik nicht befol­gen und sich kau­fen las­sen. Aber dafür gibt es den wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs und gefälsch­te For­schung hat sehr, sehr sel­ten Aus­sicht auf Erfolg, da Wis­sen­schaft repro­du­zier­bar sei­en muss.

  14. Esra Eisenkoepfchen
    6. April 2021
    Antworten

    Hal­lo Herr Kanstinger,

    zunächst ein­mal vie­len Dank für Ihren Bericht über den Film. Auch wenn Sie eini­ge wich­ti­ge Punk­te ange­spro­chen haben stel­len sich mir ein paar Fragen:

    Mir erschließt sich nicht so ganz, war­um es Ihrer Mei­nung nach falsch ist, dass es im Jahr 2048 kei­ne Fische mehr geben soll? Hät­ten Sie eine Quelle?
    Auf die­sen bei­den Sei­ten, um jetzt mal ein paar zu nen­nen, ist näm­lich genau davon die Rede: Im Jahr 2048 soll es laut die­sen Wis­sen­schaft­lern, wenn der Mensch so wei­ter macht, kei­ne Fische mehr in den Ozea­nen geben:
    https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/fischerei/index.html

    https://www.focus.de/wissen/videos/world-ocean-day-wenn-sie-weiter-fische-im-meer-sehen-wollen-muessen-sie-jetzt-auf-zwei-dinge-verzichten_id_7232639.html#:~:text=Wenn%20wir%20jetzt%20nichts%20%C3%A4ndern,National%20Geographic%20bereits%202006%20prophezeit.

    Aus dem nächs­ten Link ist zu ent­neh­men, dass es sich um Spei­se­fi­sche und Mee­res­früch­te han­delt. Wenn man die­ses Sze­na­rio aber wei­ter­denkt ist es nicht ver­wun­der­lich, dass auch alle wei­te­ren Arten im Meer aus­ster­ben müssten:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-meere-koennten-bis-2048-leergefischt-sein-a-445889.html

    Sie spre­chen davon, dass MSC zwar den gesetz­li­chen Stan­dards ent­spricht aber nicht den ethi­schen. Daher wür­de mich inter­es­sie­ren, was Sie und ihr Team unter­neh­men möch­ten um die­se Miss­stän­de, die Sie selbst ein­ge­ste­hen, auf­zu­klä­ren? Mei­ner Mei­nung nach kann es nicht ver­tret­bar sein ein Unter­neh­men zu unter­stüt­zen oder sogar mit zu begrün­den, dass man gleich­zei­tig mora­lisch frag­wür­dig fin­det und das ein­zi­ge Argu­ment das gesetz­li­che Min­dest­stan­dard ist. Sie spre­chen von neu­en Refor­men — wann wer­den die­se kom­men und wie wer­den sie aussehen?

    Ich bedan­ke mich bereits für Ihre Antwort.
    Vie­le Grüße

    • Hal­lo Frau Eisen­koepf­chen, dass es 2048 kei­nen Fisch mehr geben wird basiert auf eine Stu­die von Pro­fes­sor Worm und Kol­le­gen in der Zeit­schrift „Sci­ence“ im Jahr 2006 die damals gro­ße Medi­en­auf­merk­sam­keit bekom­men hat. Danach gab es aber eine gro­ße wis­sen­schaft­li­che Dis­kus­si­on wie man die Daten am Bes­ten ana­ly­sie­ren soll­te. Worm und Kol­le­gen haben den Daten­satz dann noch ein­mal über­ar­bei­tet und 2009 ver­öf­fent­licht (“Rebuil­ding Glo­bal Fishe­ries”). Eine noch neue­re Über­ar­bei­tung ist Worm et al. „Aver­ting a glo­bal fishe­ries dis­as­ter“ (2016). Bei­de letz­te­ren Stu­di­en zei­gen zwar auch ein eher düs­te­res Bild der welt­wei­ten Fisch­be­stän­de, aber spre­chen nicht mehr von einem welt­wei­ten Kol­laps bis 2048.

      Bezüg­lich MSC. Wir haben inzwi­schen bei mehr als 20 MSC Zer­ti­fi­zie­run­gen Ein­sprü­che ein­ge­legt, sind aus dem MSC Board aus­ge­stie­gen, kri­ti­sie­ren öffent­lich den MSC und for­dern tief­grei­fen­de Refor­men. Aber wir ste­cken in einer Zwick­müh­le. Die MSC Zer­ti­fi­zie­rung ist immer noch bes­ser als nichts, die gesetz­li­chen Vor­ga­ben allei­ne sind noch nied­ri­ger. Die MSC Reform läuft zur Zeit und ist bis 2022 geplant.

      • Jasmin
        17. April 2021
        Antworten

        Bzgl. des MSC-Sie­gels viel­leicht tat­säch­lich emp­feh­len, kei­nen Fisch mehr zu essen? Wäre das nicht eine gute Idee für eine Tierschutzorganisation?

  15. Linda B.
    6. April 2021
    Antworten

    Der WWF wird als Güte­sie­gel als nicht ver­läss­lich gekenn­zeich­net — ist der Arti­kel des­we­gen so ent­kräf­tend geschrieben?

  16. Linda B.
    6. April 2021
    Antworten

    Es ent­steht nach dem Lesen des Arti­kels bei mir die Fra­ge, wie­so das Mas­sen­aus­rot­ten von Mee­res­le­be­we­sen mit dem Ein­kom­men von 800
    Mio Men­schen argu­men­tiert und ver­tei­digt wird? Das wäre ähn­lich, wie wenn man sagt, dass Raub­bau, Mord und Dieb­stahl Ein­kom­men sichern…das ist viel­leicht so, aber das ist doch nicht rich­tig oder gar ein Argu­ment der Verteidigung.

  17. Marvin
    7. April 2021
    Antworten

    Hal­lo Philipp,
    ich weiß gar nicht wo ich anfan­gen soll. Du ver­fasst die­sen Kom­men­tar im Namen des WWF (wird übri­gens als ers­tes ange­zeigt wenn man nach “Kri­tik Seaspi­ra­cy WWF” sucht) und hin­ter­lässt damit bei mir nur Kopf­schüt­teln. Soll “Es ist nicht ein­fach” eure ernst­ge­mein­te Reak­ti­on auf die Kri­tik durch den Film sein? Ganz zu schwei­gen von eini­gen Recht­schreib­feh­lern, ist das inhalt­lich mehr als dünn. Hier geht es doch nicht dar­um, dass Fische­rei in man­chen Län­dern aus kul­tu­rel­ler oder wirt­schaft­li­cher Sicht ele­men­tar ist. Son­dern viel­mehr dar­um, dass die Men­schen der Indus­trie­na­tio­nen mit ihrem über­mä­ßi­gen Kon­sum die­sen grund­sätz­li­chen Bedarf weit­aus spren­gen.