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Klimapolitik


Das Kon­junk­tur­pro­gramm für die Coro­na-Pan­de­mie ent­hält viel, wofür auch wir gekämpft haben. Jetzt liegt es an der Umset­zung, wie unse­re Zukunft aus­se­hen wird.

Zehn Jah­re haben wir uns dafür stark gemacht. Nun ist aus unse­rem Vor­schlag ein Gesetz gewor­den. Doch die Freu­de wur­de uns ver­ha­gelt.

Im Kli­ma­schutz brau­chen wir kei­ne ein­zel­nen Maß­nah­men, wir brau­chen ein indus­tri­el­le Revo­lu­ti­on. Still­stand kön­nen wir ins nicht mehr leis­ten.

Zuneh­men­de Extrem­wetter­eig­nis­se sind die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels. Damit sol­che Extre­me kein Nor­mal­zu­stand wer­den, müs­sen wir jetzt Han­deln, um die Erd­er­hit­zung auf <2° zu begren­zen.

Man soll­te mei­nen, die EU sei Paris nahe. Kli­ma­po­li­tisch lie­gen aber Fidschi und die Mar­shall-Inseln Paris näher als Brüs­sel. Die EU muss sich drin­gend bewe­gen, um das Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men nicht aus den Augen zu ver­lie­ren.

Zu wenig, zu schwam­mig, zu spät: Der Koali­ti­ons­ver­trag ist für uns eine Ent­täu­schung. Mit eini­gen weni­gen Aus­nah­men.

Nach der Bun­des­tags­wahl ist es nun an der Zeit, end­lich wie­der umwelt- und kli­ma­po­li­ti­sche The­men auf die Agen­da zu rücken.

Die WWF-Kli­ma-Stra­te­gin erhält den Top-Pos­ten als Ber­li­ner Umwelt‑, Ver­kehrs- und Kli­ma­sena­to­rin. Wir sind stolz und hof­fen auf kli­ma-öko­lo­gi­sche­re Poli­tik.