#StopP­lastic­Pol­lu­ti­on: War­um wir mit Kel­ly und Niks­Da nach Viet­nam gehen


Plastikmüll seepferdchen
Das Meer leidet © Justin Hofman / WWF

Mit zwei You­Tubern nach Viet­nam: Ich bin auf­ge­regt und freue mich. Aber was heißt freu­en: Eigent­lich bin ich sau­er. Rich­tig sau­er. Viet­nam ist eines der Län­der, aus denen der meis­te Plas­tik­müll im Meer lan­det. Mit den bekann­ten üblen Fol­gen.

Genau des­halb Fah­ren wir mit Kel­ly und Niks­Da dort­hin. Zu einer der Quel­len des Plas­tik-Übels, auf die viet­na­me­si­sche Insel Pho Quoc. Das war mal ein rich­ti­ges Para­dies. Mitt­ler­wei­le ver­sinkt dort alles im Plas­tik­müll. Wo man hin­guckt: Flüs­se, Kanä­le und Meer sind voll davon. Es ist ein­fach zu krass.

Com­mu­ni­ty Power gegen den Plas­tik­müll

Wir – also wir alle — kön­nen dar­an rüt­teln, kön­nen etwas bewe­gen, vie­les ändern, auch die Plas­tik­flut stop­pen. Dafür brau­chen wir aber ganz drin­gend mehr Auf­merk­sam­keit! Mehr Men­schen müs­sen wis­sen, was da los ist. Und das schaf­fen wir, wenn Influ­en­cer in ihren Vlogs und auf Insta­gram die Pro­ble­me zei­gen. Die­se – Eure – Power bringt nicht nur unse­re Soci­al Media Kanä­le zum Über­quel­len, son­dern setzt auch wirk­lich etwas in Gang. Das wis­sen wir spä­tes­tens, seit­dem wir mit Simon Unge und Joseph im Ama­zo­nas waren.

Zwei Rich­ti­ge: Kel­ly und Niks­Da

Mit Kel­ly aka mis­ses­vlog waren wir schon mal unter­wegs. Sie passt zu uns, davon waren wir sofort über­zeugt. Weil sie glaub­wür­dig und unver­stellt für den Umwelt­schutz ein­steht. Und Niks­DA hat bei unse­rem #ear­t­ho­ver­s­hoot­day mit­ge­macht und sich mit den Aus­wir­kun­gen des Fleisch­kon­sums auf die Umwelt beschäf­tigt. Er brennt genau­so wie Kel­ly für die Natur und erreicht mit sei­ner Musik noch­mal ganz ande­re Fol­lo­wer.

Bei­de dre­hen, sagen und schrei­ben übri­gens natür­lich, was sie wol­len. Wir scrip­ten nichts und las­sen uns über­ra­schen: Die You­Tuber sol­len mit ihren eige­nen Augen sehen, was da los ist, und so berich­ten, wie sie es emp­fin­den. Damit Ihr es durch ihre Augen sehen könnt! Wir bezah­len die You­Tuber auch nicht, das könn­ten wir gar nicht. Wir über­neh­men ledig­lich die Rei­se­kos­ten.

Ja, wir müs­sen flie­gen (und fin­den das selbst doof)

Das Gan­ze wird natür­lich kei­ne Urlaubs­rei­se. Es wer­den super anstren­gen­de Tage, mit ganz klei­nem Team und mög­lichst wenig Auf­wand.
Außer­dem, ganz ehr­lich: Flie­gen ist sch… Naja, wisst ihr selbst. Flie­gen ver­ur­sacht einen extrem gro­ßen CO2 Fuß­ab­druck. Wir beim WWF ver­mei­den es, wo immer wir kön­nen. Das heißt, wir flie­gen nur, wenn es wirk­lich gar nicht anders geht. Wir glau­ben aber, dass es sich die­ses Mal lohnt. Aber natür­lich kom­pen­sie­ren wir unse­re Flü­ge. In die­sem Fall bei Atmos­fair.

War­um Viet­nam

See­kü­he, Schild­krö­ten, Kra­ken, See­pferd­chen und tau­sen­de bun­te Fische schwim­men vor Pho Quoc– im Müll. Die Insel, mit­ten zwi­schen Mee­res­schutz­ge­bie­ten, war bis vor zehn Jah­ren noch ursprüng­lich und ver­schla­fen. Heu­te wird sie von Tou­ris­ten und deren Müll über­schwemmt. Tüten, Becher, Stroh­hal­me, Ver­pa­ckun­gen… alles ist aus Plas­tik. Alter­na­ti­ven gibt es nicht. Und der Müll kos­tet nicht nur den Tie­ren vor Ort das Leben. Mit dem gan­zen Plas­tik ist Phu Quoc heu­te schon total über­for­dert. Doch es kommt noch schlim­mer: Viet­nam will aus Pho Quoc einen gigan­ti­schen Feri­en­park machen.

Plastik Vietnam: Müllkippe
Müll­kip­pe in Viet­nam © Bern­hard Bau­ske / WWF

#StopP­lastic­Pol­lu­ti­on: Mit­ten­drin (im Müll)

Gemein­sam mit Kel­ly und Niks­Da wol­len wir uns das Gan­ze genau anse­hen. Sehen, wie der Plas­tik­müll vom Land ins Meer gelangt. Die offe­nen, unge­si­cher­ten Müll­kip­pen begut­ach­ten. Und her­aus­fin­den, was wir in Deutsch­land damit zu tun haben. Wir alle kön­nen übri­gens etwas tun: Als Konsument*innen kön­nen wir dafür sor­gen, dass die Nach­fra­ge nach Ein­weg­pro­duk­ten oder Pro­duk­ten mit sinn­lo­ser Plas­tik­ver­pa­ckung gegen Null sinkt.

Also: Lasst uns etwas ändern und ganz genau hin­gu­cken!

Und DANKE an Kel­ly und Niks­Da, dass ihr dabei seid! Und DANKE, dass ihr unse­re Peti­ti­on unter­stützt! #StopP­lastic­Pol­lu­ti­on

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Über mich
Melanie Gömmel

Als ich anfing zu studieren, gab es meinen Beruf noch nicht. Und jetzt bin schon seit sieben Jahren Social Media Managerin. Ich lese täglich sehr, sehr viele Userkommentare auf Facebook, Twitter, YouTube, Instagram & Co - die schönen, inspirierenden und witzigen, die hässlichen. Am meisten freut es mich, wenn unsere Tweets und Posts zum Nachdenken anregen. Mein Ziel: Mehr Menschen erreichen – denn ich bin sicher, dass wir über soziale Medien davon überzeugen können, wie wichtig Umweltschutz für uns alle ist.

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