Kuh der Woche: Die Sen­dung mit der Maus


Eine Plastikkuh schaut die "Sendung mit der Maus" © Roland Gramling / WWF
Kuh der Woche steht auf Maus © Roland Gramling / WWF

Vor­sicht, die­se Pres­se­schau wird kin­disch! Lach- und Sach­ge­schich­ten aus der deut­schen Medi­en­land­schaft: Heu­te mit einem Deich­bau, tie­risch wil­dem Spiel­zeug, einem CDU-Wahl­pla­kat, einer Welt ohne uns, einem Faul­tier — und natür­lich mit der Maus und dem Ele­fan­ten.

Kuh trifft Maus

Der Kuh der Woche ist dies­mal eine ech­te Kind­heits­er­in­ne­rung: Die SENDUNG MIT DER MAUS war zu Besuch bei unse­rem Deich­rück­ver­le­gungs­pro­jekt in Löd­de­ritz und erklärt, wie ein neu­er Deich gebaut wird. Auch die öko­lo­gi­schen Aspek­te und die Bedeu­tung eines Auen­wal­des spie­len eine Rol­le. Noch mehr Infos zum WWF-Pro­jekt bei Des­sau gibt es hier.

Tie­ri­sches wil­des Kin­der­zim­mer

Wir blei­ben beim lie­ben Nach­wuchs und per­sön­li­chen Kind­heits­er­in­ne­run­gen: Die Schleich-Grup­pe, bekannt für natur­ge­treue Tier-Figu­ren, wird die WWF-Arten­schutz­ar­beit über einen Zeit­raum von min­des­tens fünf Jah­ren finan­zi­ell unter­stüt­zen. The­ma­tisch passt das gut, denn unter den über hun­dert Schleich Tier­fi­gu­ren fin­den sich zahl­rei­che Arten, die laut der Roten Lis­te in ihrem Über­le­ben in frei­er Wild­bahn gefähr­det sind – wie etwa Tiger, Wale oder Nas­hör­ner.

Jun­ges Umwelt­be­wusst­sein

Wie wich­tig Umwelt­bil­dung und Auf­klä­rungs­ar­beit im Kin­der- und Jugend­be­reich sind zeig­te sich die­se Woche wie­der ein­mal. Das UMWELTBUNDESAMT ver­öf­fent­lich­te eine Stu­die über das „Nach­hal­tig­keits­be­wusst­sein“ jun­ger Men­schen. Ergeb­nis: vie­le sind zwi­schen Kon­sum und Öko­lo­gie hin und her­ge­ris­sen. Notiz am Ran­de: Für die Wis­sen­schaft bin ich seit acht Jah­ren offi­zi­ell nicht mehr jung. In der Stu­die heißt es:  “aus for­schungs­prag­ma­ti­schen Grün­den (wur­de) die Alters­gren­ze für (…) jun­ge Erwach­se­ne bei 25 Jah­ren gezo­gen.” Ich geh dann mal nen Rol­la­tor kau­fen…

Was inter­es­siert mich mein Geschwätz von ges­tern…

Geschichts­un­ter­richt für Groß und Klein betrieb ange­sichts der Flücht­lings-Debat­te der­weil die TAZ auf ihrer Titel­sei­te am Mon­tag. Auf einem abge­druck­ten CDU-Wahl­pla­kat, des­sen Aus­sa­ge man­che Uni­ons­wäh­ler und ‑poli­ti­ker über­ra­schen dürf­te, heißt es: “Mit uns für offe­ne Gren­zen in Euro­pa”. Das Pla­kat, das aus­drück­lich als “kei­ne Anzei­ge” gekenn­zeich­net ist, stammt von 1984. Manch­mal kann ein Blick zurück uns eben doch vor­an­brin­gen.

…und raus bist du!

Einen Blick in die Zukunft wag­te mein Lieb­lingspor­tal IFLSCIENCE: Was wäre eigent­lich, wenn der Mensch plötz­lich „raus wäre“? Wel­che Spe­zi­es wür­de zur domi­nan­ten Art auf die­sem Pla­ne­ten wer­den, wenn der Mensch plötz­lich ver­schwän­de? Sicher­lich, so die Ant­wort, wür­de es kei­nen PLANET OF THE APES geben. Taxo­no­misch betrach­tet haben wir den im Moment ja auch schon. Als hei­ßer Nach­fol­ge­kan­di­dat wird unter Wis­sen­schaft­lern der Okto­pus gehan­delt.  So schnell kann es gehen: Eben noch eine panier­te Deli­ka­tes­se, mor­gen schon Herr­scher über die Welt. Ein extrem lesens­wer­tes Gedan­ken­ex­pe­ri­ment in die­sem Zusam­men­hang ist das Buch DIE WELT OHNE UNS von Alan Weis­man. Weis­man zeigt, wie es mit der Erde und unse­ren Hin­ter­las­sen­schaf­ten wei­ter­ge­hen wür­de, wenn das erst kürz­lich aus­ge­ru­fe­ne Anthro­po­zän endet.

Ret­tet das Faul­tier!

Mit der­art beun­ru­hi­gen­den Gedan­ken möch­te ich wirk­lich nie­man­den ins Wochen­en­de ent­las­sen. Des­halb an die­ser Stel­le noch schnell der Hin­weis auf eine wirk­li­che Lach­ge­schich­te. Oder zumin­dest eine Geschich­te, die mich zum Lächeln brach­te: Ein unglaub­lich süßes Faul­tier wur­de die­ser Tage von der Poli­zei in Ecua­dor von einer Auto­bahn geret­tet. In die­sem Sin­ne: Edel sei der Mensch, hilf­reich und gut. Dann wird auch das Anthro­po­zän viel­leicht doch gar nicht so schlecht.

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