#Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day — You­Tube meets Sci­ence


#earthovershootday youtuber instragramer dillan white
Jugend­li­che, Soci­al Media Influ­en­cer und Wis­sen­schaft­ler machen sich gemein­sam stark für unse­ren Pla­ne­ten. Eine Kam­pa­gne zum  #Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day. 

 

29.7.2019: Als gäbe es kein Mor­gen!

Heu­te ist schon wie­der der Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day und wir haben damit glo­bal gese­hen alle Res­sour­cen unse­res Pla­ne­ten ver­braucht für die­ses Jahr.

Die­ser Tag rückt lei­der jedes Jahr etwas frü­her her­an und fin­det jetzt zum ers­ten Mal schon im Juli statt.

Lei­der been­den wir mit die­sem Tag auch unser You­Tuber-Pro­jekt, in dem wir nun über ein Jahr ins­ge­samt neun Vide­os mit Influ­en­cern zusam­men erstellt haben, die sich alle mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, wie wir mit den Res­sour­cen eines Pla­ne­ten leben.

 

Aber es gibt heu­te auch noch zwei tol­le Din­ge:

  1. Melissa/BreedingUnicorns hat ihr neu­es Video in die­ser Rei­he ver­öf­fent­licht,  und
  2. wir haben aus allen Mate­ria­li­en, die wir übers Jahr erstellt haben, ein eige­nes YouTube-#overshoot-Schulmaterial erstellt, das ihr hier fin­det.

Eini­ge Schü­le­rIn­nen und Leh­re­rIn­nen haben uns näm­lich in den letz­ten Wochen und Mona­ten ange­schrie­ben und gefragt, ob sie nicht mit den Vide­os und den Tipps, die wir hier zusam­men gestellt haben, auch in der Schu­le arbei­ten kön­nen.

Natür­lich unter­stüt­zen wir das ger­ne und haben in der neu­en Leh­rer­hand­rei­chung eini­ge Impul­se gesam­melt, wie man in der Schu­le das The­ma „öko­lo­gi­scher Fuß­ab­druck“ mit den You­Tube-Vide­os kom­bi­nie­ren kann.

Also viel Spaß damit!

 

Nun aber zu dem neu­en Video von Melis­sa:

Sie hat in ihrem Video alle wich­ti­gen Fak­ten zum The­ma Plas­tik gesam­melt und zeigt euch eine tol­le Anlei­tung, wie ihr aus alten Was­ser­fla­schen eine Blu­men­am­pel bas­teln könnt:

 

Natür­lich ist es am sinn­volls­ten, Plas­tik mög­lichst zu ver­mei­den, beson­ders Ein­weg­ver­pa­ckun­gen.

Hier eini­ge ein­fa­che Tipps, um Plas­tik zu redu­zie­ren:

  1. Ver­ban­ne über­flüs­si­ge Ein­weg­pro­duk­te aus dem All­tag.
  2. Pro­bie­ren doch mal, in einem “Unverpackt”-Laden ein­zu­kau­fen.
  3. Benut­ze mehr­fach ver­wend­ba­re Tra­ge­ta­schen.
  4. Bevor­zu­ge gene­rell Mehr­weg statt Ein­weg.
  5. Kau­fe Obst und Gemü­se lose.
  6. Ent­schei­de Dich für “To stay” statt “To go”.
  7. Samm­le doch mal Müll (dazu hat­te ja im letz­ten Jahr auch Dil­lan White ein Video für uns gemacht.
  8. Unter­schrei­be unse­re Plas­tik-Peti­ti­on hier.

Zu guter Letzt möch­te ich mich bei allen, die in die­sem Pro­jekt mit­ge­macht haben, bedan­ken. Wir haben wirk­lich tol­le Erfol­ge fei­ern kön­nen: Zum Bei­spiel wur­den die Vide­os bis­her schon mehr als 330.000 ange­se­hen und wir haben in über 4000 Kom­men­ta­ren span­nen­de Dis­kus­sio­nen zu dem The­ma erlebt. Vie­le haben im Lau­fe des Jah­res etwas Neu­es aus­pro­biert und sich von den Tipps und Ide­en der Ande­ren inspi­rie­ren las­sen.

Ich hof­fe, es geht wei­ter so – auch ohne neue Vide­os in die­ser Rei­he.

 

Was bis­her geschah:

1.6.2019: Teil acht: Dein Smart­pho­ne, die Umwelt und Du

Wie lan­ge hat­test Du Dein letz­tes Smart­pho­ne?

Im Durch­schnitt nut­zen wir in Deutsch­land unser Smart­pho­ne nur 21 Mona­te bevor wir ein neu­es kau­fen — meist ist das alte Gerät aber nicht kaputt, son­dern ein­fach nicht mehr das neus­te.
Was für Aus­wir­kun­gen die­ser Kon­sum an Elek­tro­ge­rä­ten auf unse­re Umwelt hat und wie wir dar­auf Ein­fluss neh­men kön­nen zeigt euch Rob­Bub­ble in sei­nem neu­en Video.

Bevor Du Dir also etwas Neu­es kaufst, schau Dir doch die 6 R´s an. Und zwar in die­ser Rei­hen­fol­ge:

1. REFUSE – sich verweigern/nicht kau­fen
Über­le­ge noch­mal: Brauchst Du wirk­lich ein neu­es Smart­pho­ne oder Han­dy? Hat das Dein neu­es Wunsch-Han­dy wirk­lich ein wich­ti­ges neu­es Fea­ture, das Du so super- drin­gend brauchst?
Wei­ger Dich doch viel­leicht, ein neu­es Smart­pho­ne zu kau­fen, nur weil es ein moder­ne­res Modell gibt. Und natür­lich kann man das Nicht-Kau­fen-Prin­zip auch bei Plas­tik­tü­ten, Kla­mot­ten, und noch vie­len ande­ren Din­ge anwen­den. Dann spart es auch noch Geld 🙂

2. REDUCE – reduzieren/weniger ver­brau­chen
Nutz dein Smart­pho­ne so lan­ge, bis es wirk­lich nicht mehr geht. Auch ande­re Din­ge las­sen sich leicht redu­zie­ren, zum Bei­spiel Dei­nen Ener­gie­ver­brauch, indem Du die Hei­zung run­ter­drehst, wenn du nicht da bist. Oder Du kannst Dei­ne Haa­re auch an der Luft trock­nen las­sen anstatt zu föh­nen.
Hier fin­dest Du noch vie­le wei­te­re Tipps zum Redu­zie­ren von Ener­gie.

3. REPAIR — repa­rie­ren
Jetzt ist bei dei­nem Smart­pho­ne der Dis­play gesprun­gen, das ist doch nun wirk­lich ein Grund mal ein neu­es Gerät zu kau­fen oder? Nicht ganz, schließ­lich kann man vie­le Din­ge repa­rie­ren oder repa­rie­ren las­sen. Super funk­tio­niert das auch bei Klei­dungs­stü­cken, so kann man zum Bei­spiel die Lieb­lings­ho­se auch noch eine Wei­le län­ger tra­gen.
Viel­leicht ist in Dei­ner Nähe auch ein Repair-Cafe ?

4. REUSE – wie­der benut­zen
Benutz Sachen ein­fach noch­mal und wirf sie nicht sofort weg. Hast du doch ein­mal einen klei­nen Plas­tik­beu­tel bekom­men, weil beim Ein­kauf die Mehr­weg­ta­sche fehl­te, dann nutz ihn doch ein­fach noch ein­mal, zum Bei­spiel als Müll­sack für klei­ne Müll­ei­mer wie im Bad.

5. REPURPOSE – wie­der ver­wen­den
Vie­le Din­ge kann man auch mit etwas Krea­ti­vi­tät umfunk­tio­nie­ren und für etwas ande­res nut­zen. Alte Mar­me­la­den­glä­ser las­sen sich super zu Stift­be­häl­tern umfunk­tio­nie­ren oder als Brot­do­sen wei­ter­be­nut­zen. Alte T‑Shirts kann man zu coo­len Kis­sen oder Ein­kauf­beu­teln umnä­hen. Zum The­ma Upcy­cling fin­det hier auch tol­le Ide­en. Damit wird sich auch unser nächs­tes Video im Juli beschäf­ti­gen.

6. RECYCLE
Einem Smart­pho­ne einen neu­en Zweck zu geben ist oft schwie­rig, aber es gibt eini­ge Stel­len und schö­ne Pro­jek­te, wo man es zum recy­cling abge­ben kann. Auch bei all­täg­li­chen Abfäl­len kann man viel recy­celn las­sen, Papier, Plas­tik, Glas und Metall. Wich­tig dabei ist, die Mate­ria­li­en gut von­ein­an­der zu tren­nen.

 

Wie und wann es hier wei­ter geht:

Wir ste­hen schon wie­der knapp vor dem nächs­ten Welt­erschöp­fungs­tag. Dann wer­den wir unser letz­tes Video in die­sem Pro­jekt ver­öf­fent­li­chen. Wann genau der Tag sein wird, ist noch nicht fest­ge­legt, aber bald wis­sen wir mehr.

20.4.2019: neu­es Video online: Über das Leben und Ster­ben von Erwin, dem Küken!

 

In unse­rem neu­en Video besucht Sina (Fräu­lein Cha­os) einen Hüher­hof und geht dem Leben und auch dem Ster­ben der Küken und Hüh­ner auf den Grund.

Ich fin­de, es ist ein wirk­lich sehr ein­drucks­vol­les, star­kes und per­sön­li­ches Video gewor­den und ich bin sehr gespannt, wie die Reak­tio­nen sind. Sina sel­ber hat sich nach die­sem Besuch auch noch mal gefragt, was sie sel­ber eigent­lich essen möch­te und wel­che Kon­se­quen­zen unse­re Ernäh­rung hat.

Ich habe hier eini­ge ein­fa­che Tipps gesam­melt für alle, die über­le­gen, was sie ändern kön­nen:

  • Wirf so wenig Lebens­mit­tel weg, wie mög­lich.
  • Gön­ne dir mehr fri­sches Obst und Gemü­se, und iss öfter vege­ta­risch.
  • Greif zu regio­na­len und sai­so­na­len Lebens­mit­teln.
  • Genie­ße bes­se­res Fleisch, dafür weni­ger.
  • Gön­ne dir auch mal Fisch als Deli­ka­tes­se.
  • Gib zer­ti­fi­zier­ten Lebens­mit­teln den Vor­zug, am bes­ten Bio.

Und für alle, die noch mehr wis­sen wol­len, sind hier noch eini­ge gute Infor­ma­tio­nen und Gra­fi­ken:

  1. Welt­ret­ten mit Mohr­rü­be — Tipps&Tricks für eine umwelt­freund­li­che Ernäh­rung

https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Tipps-und-Tricks-fuer-eine-umweltfreundliche-Ernaehrung.pdf

 

2.Tolle Info­gra­fi­ken zum Anschau­en und Run­ter­la­den

https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/das-grosse-wegschmeissen/infografiken-das-grosse-fressen/

 

3. Vie­le Infos und Links zum The­ma “Ernäh­rung und Kos­um” (z.B. lecke­re Res­te-Rezep­te der Blog­ge­rin Ste­fa­nie Wil­helm)

https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/

 

 

10.3.2019: Kli­ma­wan­del (und Eis­bä­ren) haut­nah!

Ein­ge konn­ten das neue Video viel­leicht schon live auf der TINCON sehen, denn dort hat Joseph/de Chan­ge­mann am Frei­tag sein neu­es Video exklu­siv schon mal vor­weg gezeigt, wäh­rend Flo­rin (aus unse­rem ers­ten Work­shop im letz­ten Jahr, das könnt ihr gaa­anz unten in die­sem Blog nach­le­sen) über den Welt­erschöp­fungs­tag und unser Pro­jekt gespro­chen hat.

Ich habe gehört, dass es sehr gut gewe­sen sei, aber da Ber­lin einen neu­en Fei­er­tag hat, war ich sel­ber nicht auf der TINCON, son­dern habe den Frau­en­tag in Ber­lin gefei­ert.

Nun aber für alle:

Gemein­sam mit Jet­te waren wir Ende letz­ten Jah­res bereits in Aus­tra­li­en, nun führt uns Joseph DeCh­an­ge­man im sechs­ten Video des #Ear­t­hO­ver­S­hoot Pro­jek­tes ans ande­re Ende der Welt, näm­lich in die Ark­tis und zu den Eis­bä­ren.

In der Ark­tis ist der Kli­ma­wan­del schon deut­lich zu spü­ren, denn wer hät­te gedacht, dass man in der Ark­tis mal einen Kühl­schrank braucht? Joseph zeigt euch was er in Chur­chill, Kana­da alles erlebt hat und war­um der Kli­ma­wan­del dafür sorgt, dass man in der Ark­tis Kühl­schrän­ke braucht.

Die Ark­tis ist das Gebiet,  in dem der Kli­ma­wan­del am deut­lichs­ten zu spü­ren ist. Inner­halb der letz­ten 100 Jah­re ist die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur um fünf Grad Cel­si­us gestie­gen. Das führt dazu, dass das ark­ti­sche Pack­eis in den letz­ten 48 Jah­ren um 14 Pro­zent zurück gegan­gen ist und bis 2100 wohl auch noch um wei­te­re 10 bis 50 Pro­zent zurück gehen wird.

Vor allem dem sehr emp­find­li­chen Öko­sys­tem scha­det der schnel­le Tem­pe­ra­tur­an­stieg. Die kur­zen Vege­ta­ti­ons­pe­ri­oden, Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­de, Pflan­zen und Tie­re sind genau auf ein­an­der abge­stimmt. Eis­bä­ren kön­nen zum Bei­spiel nur jagen, so lan­ge das Eis noch nicht geschmol­zen ist, und die­ser Zeit­raum wird von Jahr zu Jahr kür­zer. Man geht davon aus, dass im Som­mer 2050 die Ark­tis eis­frei sein könn­te!

Das hat dann nicht nur Aus­wir­kun­gen auf die hung­ri­gen Eis­bä­ren, son­dern auch auf die Men­schen: denn die Eis­bä­ren drin­gen immer wei­ter in besie­del­te Gebie­te vor und bür­gen gro­ße Gefah­ren für die Bewoh­ner. So dass in vie­len Gebie­ten, wie auch in Chur­chill, kei­ne Häu­ser oder Autos ver­schlos­sen sind, damit man sich vor den Tie­ren in Sicher­heit brin­gen kann.

Das „ewi­ge Eis“ ist auch nicht so ewig wie wir bis­her dach­ten, denn der Per­ma­frost­bo­den taut auch. Dadurch wird Methan­gas frei, wel­ches sogar schäd­li­cher ist als Koh­len­stoff­di­oxid. Durch das Tau­en der Per­ma­frost­bö­den ist auch der Zugang über Land zu vie­len ark­ti­schen Gebie­ten  nicht mehr mög­lich. Das bedeu­tet, dass alle Waren ein­ge­flo­gen wer­den muss­ten und dem­entspre­chend teu­er sind. Joseph berich­tet, dass man in Chur­chill 30 Euro für Toi­let­ten­pa­pier bezah­len muss.

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Situa­ti­on des Meer­ei­ses fin­det ihr hier im Meer­ei­s­por­tal, das unter ande­rem vom Alfred Wege­ner Insti­tut geführt wird. Das Meer­ei­s­por­tal infor­miert euch über die glo­ba­le Bedeu­tung des Meer­ei­ses, wie Wissenschaftler*innen es beob­ach­ten und wie es sich ent­wi­ckelt. Und auch, war­um die Ver­än­de­run­gen dort auch für uns hier in Deutsch­land von gro­ßer Bedeu­tung sind!

 

 

18.1.2019: Auch im neu­en Jahr geht es hier wei­ter! Kein The­ma? – Fleisch­kon­sum!

Der You­tuber Niks­Da nimmt uns im mitt­ler­wei­le fünf­ten #Ear­t­hO­ver­s­hoot­Day-Video mit zu sei­nem Date, wo es direkt zu einer hit­zi­gen Dis­kus­si­on kommt, als sie Fleisch bestellt:

(Übri­gens: Sein Date in  dem Video ist Sina aka Fräu­lein Cha­os, die für uns eben­falls ein Video zum The­ma Fleisch pro­du­ziert. Dafür hat sie einen Hüh­ner­hof besucht und auch gese­hen, wie die Tie­re leben und geschlach­tet wer­den. Aber all das siehst du dann im April, wenn ihr Video ver­öf­fent­licht wird).

Auf musi­ka­li­sche Wei­se erklärt Niklas wel­che star­ken Aus­wir­kun­gen unser Lebens­mit­tel­kon­sum, ins­be­son­de­re der Fleisch­kon­sum, auf die Umwelt hat. Schau dir selbst an, ob Niklas und Sina es doch noch schaf­fen, einen schö­nen Abend zu haben!

Fleisch­kon­sum in Deutsch­land

In Deutsch­land wird zu viel Fleisch geges­sen, das wis­sen vie­le, die schwer­wie­gen­den Fol­gen für unse­re Gesund­heit, die Natur und die Tie­re, wel­che damit ver­bun­den sind, blen­den vie­le aus.

Der Fleisch­kon­sum hat star­ke Fol­gen für das Kli­ma, im Ver­gleich zu pflanz­li­chen Pro­duk­ten erzeugt die wesent­lich mehr Emis­sio­nen. Das liegt vor allem dar­an, dass immer mehr Fut­ter­mit­tel für die Tie­re gebraucht wird, mitt­ler­wei­le wer­den bereits 35% des welt­weit ange­bau­ten Getrei­des wird für Tier­nah­rung genutzt. Am meis­ten steigt die Nach­fra­ge nach Soja, was zur Fol­ge hat, dass es immer mehr Soja­plan­ta­gen in Süd­ame­ri­ka gibt und die ursprüng­li­che Vege­ta­ti­on stirbt. Es wird immer mehr CO2 frei, wodurch das Kli­ma stark nega­tiv beein­flusst wird. Mehr Infor­ma­tio­nen fin­det ihr hier(Und auch Sina wird in ihrem Video im April dar­über berich­ten.)

Was kann man also tun um der Natur zu hel­fen?

Muss man sofort Vege­ta­ri­er wer­den? Brau­chen wir die hohen schma­len Kühe, wie Niks­da in sei­nem Video vor­schlägt? Nein, denn gänz­lich auf Fleisch zu ver­zich­ten, fällt vie­len Men­schen schwer, es ist auch kein zwin­gen­der Schritt, um etwas gegen den mas­si­ven Fleisch­kon­sum zu tun. Wich­tig ist es dar­auf zu ach­ten, weni­ger und bes­se­res Fleisch zu essen.

Ein gro­ßer Schritt ist schon getan, wenn man nicht mehr täg­lich Fleisch isst, so kann zum Bei­spiel aus dem täg­li­chen Früh­stücks­bröt­chen mit Sala­mi, ein Wochen­end­bröt­chen mit Sala­mi wer­den.

Bes­se­res Fleisch statt Fleisch­ver­zicht

Außer­dem soll­te man beim Kauf dar­auf ach­ten, bes­se­res Fleisch zu kau­fen. Im opti­ma­len Fall ist das Fleisch dann regio­nal, aus tier­ge­rech­ter Hal­tung und von einem res­sour­cen­scho­nen­den Unter­neh­men. Noch mehr Infor­ma­tio­nen zum bes­se­ren Fleisch gibt es hier.

Hier hat mein Kol­le­gen Mar­kus eini­ge Tipps, wie ihr an bes­se­res Fleisch kommt. 

Viel Spaß beim Aus­pro­bie­ren, Rap­pen und Enga­gie­ren in den nächs­ten Wochen!

Wei­ter geht es im März mit De Chan­ge­man

Es sei schon gesagt, dass es dann um Glet­scher und Kli­ma­wan­del geht und wir mit de Chan­ge­mann am 8.3. auf der TINCON in Düs­sel­dorf das neue Video vor­stel­len.

was bis­her geschah:

7.12.: Arten­viel­falt in Not! Kli­ma­kri­se setzt nicht nur Mee­res­schild­krö­ten-Männ­chen zu

Jet­te hat für uns das vier­te #Ear­t­hO­ver­s­hoot Video. Es ist auf der ande­ren Sei­te der Welt, in Aus­tra­li­en gedreht. Auch wenn das som­mer­li­che Fee­ling schö­ne Ein­drü­cke hin­ter­lässt, sind die höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren, die durch die men­schen-ver­ur­sach­te Kli­ma­er­hit­zung ent­stan­den sind, für vie­le Tie­re und Pflan­zen ein gro­ßes Pro­blem.

Jet­te zeigt das am Bei­spiel der Grü­nen Mee­res­schild­krö­te, die sie an der Ost­küs­te Aus­tra­li­ens gese­hen hat.

Die aus­tra­li­sche Wis­sen­schaft­le­rin Chris­ti­ne Hof, die Jet­te inter­viewt, hat ja über den Zusam­men­hang des wär­mer wer­den­den San­des, in dem die Schild­krö­ten-Eier durch die Wär­me von selbst aus­ge­brü­tet wer­den, und der Geschlech­ter­aus­bil­dung der Schild­krö­ten gespro­chen. Dar­über hat­te mei­ne Kol­le­gin Anne letz­tes Jahr schon ein­mal hier im Blog geschrie­ben und auch noch über ande­re Neu­ig­kei­ten zum „Lie­bes­le­ben in den Zei­ten des Kli­ma­wan­dels“ berich­tet.

Mitt­ler­wei­le ist sogar die ers­te Säu­ge­tier-Art bekannt, die wohl direkt dem Kli­ma­wan­del zum Opfer fiel. Die Bram­ble-Cay-Mosa­ik­schwanz­rat­te, die nur auf einer klei­nen Insel im Nor­den des Gre­at Bar­ri­er Reefs vor Aus­tra­li­en leb­te, wur­de 2016 für aus­ge­stor­ben erklärt. Der Anstieg des Mee­res­spie­gels und star­ke Stür­me ver­nich­te­ten den Lebens­raum des klei­nen Nage­tiers.

Von den stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren sind also nicht nur die Eis­bä­ren betrof­fen. Die men­schen­ge­mach­te Kli­ma­er­hit­zung ist Rea­li­tät. Sie hat bereits begon­nen, und gehört zu den größ­ten Her­aus­for­de­run­gen, denen sich die Mensch­heit gegen­über­sieht!

Die wis­sen­schaft­li­che For­schung hat schon vie­le Zusam­men­hän­ge zwi­schen Kli­ma­wan­del und Arten­ster­ben auf­ge­zeigt. Inter­es­sant ist zum Bei­spiel die­se Stu­die des WWF, die gra­vie­ren­de Fol­gen der Kli­ma­kri­se für die bio­lo­gi­sche Viel­falt anhand von 35 Schlüs­sel­re­gio­nen auf der Welt auf­zeigt (ab Sei­te 37 geht es auch um Aus­tra­li­en, wenn euch das beson­ders inter­es­siert). Die Stu­die zeigt, dass jede zwei­te Tier- oder Pflan­zen­art bis zum Jahr 2080 aus den unter­such­ten Gebie­ten ver­schwin­den wür­de, wenn der men­schen­ge­mach­te Aus­stoß an Treib­haus­ga­sen wie bis­her fort­schrei­tet. Beson­ders hart tref­fen wird es dem­nach den Ama­zo­nas-Regen­wald, Süd­west-Aus­tra­li­en, das süd­li­che und öst­li­che Afri­ka, aber auch bei­spiels­wei­se die Mit­tel­meer-Regi­on.

Nicht nur Tie­re auf ande­ren Kon­ti­nen­ten sind bedroht. Auch in Euro­pa gibt es vie­le Tie­re die die Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­kri­se zu spü­ren bekom­men. Die Trau­er­schnäp­per fin­den seit eini­gen Jah­ren deut­lich weni­ger Insek­ten bei uns, weil durch den zei­ti­ge­ren Früh­ling die meis­ten Insek­ten schwir­ren und krab­beln bevor die Vögel nach ihrer Über­win­te­rung in Afri­ka zurück in Euro­pa sind. Der Bestand des Trau­er­schnäp­pers ist z.B. in den Nie­der­lan­den schon um 90 Pro­zent zurück­ge­gan­gen und wird wohl auch wei­ter sin­ken, wenn wir nichts ändern.

Wel­che Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­wan­del hier bei uns noch auf die Fau­na und Flo­ra hat, könnt ihr hier nach­le­sen.

Hier kannst Du in einer tol­len Foto­stre­cke sehen, wel­che Fol­gen die Kli­ma­er­hit­zung für die Tier­welt noch hat.

Was also tun? 

Wenn wir es nicht schaf­fen, die Erd­er­hit­zung auf 1,5° zu beschrän­ken, wird das kata­stro­pha­le Kon­se­quen­zen haben, für uns Men­schen und für die Natur. Durch die Erd­er­hit­zung droht jede sechs­te Art aus­zu­ster­ben. Die Kli­ma­kri­se ist also eine der größ­ten Bedro­hun­gen für unse­ren leben­di­gen Pla­ne­ten!

Hier fin­dest Du 10 Tipps, wie Du unkom­pli­ziert im All­tag sel­ber das Kli­ma ein Stück­chen ret­ten kannst!

Und natür­lich kannst Du hier wei­ter­hin alle Vide­os unse­rer #Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day-Kam­pa­gne anschau­en und Dich auch schon auf das nächs­te Video im Janu­ar freu­en!

7.11.2018: Wie nach­hal­tig ist mein Klei­der­schrank? – Mode und Nach­hal­tig­keit

Für den drit­ten Film in unse­rer You­Tuber-Kam­pa­gne haben wir wie­der sehr viel gelernt. Da die Pro­duk­ti­ons­ket­te in der Tex­til­in­dus­trie sehr lang ist, ist es näm­lich gar nicht so ein­fach zu bewer­ten, was rich­tig oder falsch ist. Für die Recher­chen hat­ten wir dann zum Glück Unter­stüt­zung von der Wis­sen­schaft­le­rin Sami­ra Iran von der Uni­ver­si­tät Ulm.

Die You­Tube­rin Sis­si hat mit ihr ein Inter­view geführt und danach die­ses Video gemacht:

 

Sis­si erklärt dort, dass es nicht nur wich­tig ist beim Kauf auf Nach­hal­tig­keit zu ach­ten, son­dern das gan­ze Leben eines Klei­dungs­stü­ckes nach­hal­tig zu gestal­ten.

Fakt 1: Die Tex­til­pro­duk­ti­on braucht vie­le Res­sour­cen. Und viel Pes­ti­zi­de.

Zum Bei­spiel ist Baum­wol­le, die in den meis­ten Klei­dungs­stü­cken zu fin­den ist, die am stärks­ten von Pes­ti­zi­den abhän­gi­ge Ern­te der Welt, wobei unge­fähr 25% der welt­wei­ten Insek­ti­zi­de ver­wen­det wer­den. Die 5 Pro­zent der baum­woll­tra­gen­den Flä­chen in Indi­en ver­brau­chen mehr als die Hälf­te aller Pes­ti­zi­de in Indi­en. Das durch­schnitt­li­che Baum­wol­le-T-Shirt braucht 150 Gramm Pes­ti­zid. Zum Ver­gleich: Ein T‑Shirt wiegt dabei gera­de mal etwa 200 Gramm

Fakt 2: Die Tex­til­pro­duk­ti­on braucht sehr viel Was­ser

Die Pro­ble­me mit der Tex­til­pro­duk­ti­on sind seit eini­ger Zeit bekannt. Tex­til­fa­bri­ken in den Ent­wick­lungs­län­dern ver­brau­chen jähr­lich 1,5 Mil­li­ar­den Kubik­me­ter Frisch­was­ser. (Quel­le:“Eco-Fri­end­ly and Fair: Fast Fashion and Con­su­mer Beha­viour” von Becker-Leif­hold und Heu­er)

Fakt 3: Die Tex­til­pro­duk­ti­on macht auch sozia­le Pro­ble­me.

Vie­le Nährer/Innen arbei­ten bis zu 16 Stun­den pro Tag und dann auch sie­ben Tage pro Woche. Über­stun­den wer­den häu­fig nicht aus­rei­chend bezahlt. Vie­le Arbeiter/Innen arbei­ten im Akkord. Maß­nah­men zum Schutz der Gesund­heit wer­den ver­nach­läs­sigt. Bei der Ver­ar­bei­tung von Stof­fen wer­den zum Bei­spiel Che­mi­ka­li­en ein­ge­setzt, die krank machen kön­nen. Gesund­heits­ge­fähr­dend ist bei­spiels­wei­se das Sand­strah­len von Jeans für “Used-Look”. Die Arbeiter/Innen tra­gen ein hohes Risi­ko, an einer lebens­be­dro­hen­den Staub­lun­ge (Sili­ko­se) zu erkran­ken. Trotz­dem steht oft kei­ne ent­spre­chen­de Schutz­klei­dung zur Ver­fü­gung.

Und last but not least: Mei­ne bei­den Kol­le­gin­nen von MESH Collec­tive haben sich zu Beginn des Pro­jek­tes über­legt, ein Jahr kei­ne neu­en Kla­mot­ten mehr zu kau­fen. Wie geht’s es Aman­da und Julia jetzt nach sie­ben Mona­ten damit? Schaut hier im Video!

Und noch ein letz­ter Hin­weis: Mehr zu ler­nen über Mode und Nach­hal­tig­keit gibt es hier im Video mit Sami­ra Iran.

13.9.2018 — Plas­tik im Meer und über­all: Auf­räu­men steht vor der Tür — World CleanUp Day

Anläss­lich des WorldCleanUp Day am 15. Sep­tem­ber erscheint heu­te das zwei­te Video der #Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day-Kam­pa­gne.

Die Ozea­ne ver­lei­hen der Erde den schö­nen Titel „blau­er Pla­net“. Sie machen 70 Pro­zent der Ober­flä­che der Welt aus, den­noch sind sie bedroht wie nie zuvor. Der Lebens­raum von unzäh­li­gen Fischen, Mee­res­säu­gern und Pflan­zen wird durch den Plas­tik­müll bedroht.

Vie­le Tie­re ver­let­zen sich an den zehn­tau­sen­den Tei­len Plas­tik­müll, die in jedem Qua­drat­ki­lo­me­ter Was­ser schwim­men. Oft genug sieht man Bil­der von Schild­krö­ten, die durch Plas­ti­krin­ge ver­stüm­melt sind oder Vögel, die sich an Plas­tik­scher­ben schnei­den. Für vie­le Tie­re bedeu­tet der Plas­tik­müll den Tod. Umso wich­ti­ger ist es sich für plas­tik­freie Mee­re ein­zu­set­zen.

Dil­lan White hat die WWF Mee­res­ver­bün­de­ten bei ihrer Aus­bil­dung in Kroa­ti­en besucht.

Dreharbeiten zum Video über Plastilmüll von Youtuber Dillan White in Kroatien
Dreh­ar­bei­ten zum Video über Plas­til­müll von You­tuber Dil­lan White in Kroa­ti­en © WWF

 

Schaut, was er dort erlebt hat und wel­che Tipps er für euch hat:

Was bis­her geschah:

1.8.2018 Welt­erschöp­fungs­tag!

Es ist drin­gend! Heu­te ist Welt­erschöp­fungs­tag oder Earth Over­s­hoot Day. Kli­ma­wan­del, Arten­ster­ben, Abhol­zung der letz­ten gro­ßen Wäl­der, über­fisch­te Mee­re, ver­schmutz­te Flüs­se, ver­pes­te­te Luft, aus­ge­laug­te Böden – nie stand es schlech­ter um unse­re Erde. Der soge­nann­te Earth Over­s­hoot Day, der sich aus Berech­nun­gen des Glo­bal Foot­print Net­works ergibt, ist wie­der ein­mal im Kalen­der nach vor­ne gerutscht. Ab heu­te leben wir auf Pump. Auf Pump bei der Erde. Da soll­ten wir uns doch noch mal ganz genau über­le­gen, ob wir hier Schul­den machen wol­len.

Aus die­sem Anlass ver­öf­fent­li­chen wir heu­te das Video von Phil/MrTrashpack. Er hat mit uns sein ers­tes Video über­haupt drau­ßen in der Natur auf­ge­nom­men: 24 Stun­den in der “Wild­nis Bran­den­burgs” hat er erlebt. Und über­lebt. Und hier berich­tet er dar­über:

Aber es geht auch um das wich­ti­ge The­ma “Extrem-Wet­ter”: Was haben Stark­re­gen, Hagel, Tro­cken­heit und Hit­ze eigent­lich mit dem Kli­ma­wan­del zu tun?

Earth Overshoot day: Mit Mr. Trashpack in Brandenburg
MrTrash­pack in der Wild­nis Bran­den­burgs, zusam­men mit dem Über­le­bens­trai­ner und Wild­nis­päd­ago­gen Bas­ti­an Baru­cker © WWF

Unser Pro­jekt zum World Over­s­hoot Day :

Das Video von MrTrash­pack wird nicht das Ein­zi­ge blei­ben. Alle sechs Wochen wer­den wir ein neu­es Video ver­öf­fent­li­chen. Neun Vide­os bis zum Welt­erschöp­fungs­tag 2019.

  • Dil­lan White dreht zu “Plas­tik im Meer”. Dazu hat er auch unse­re Mee­res­ver­bün­de­ten bei ihrer Aus­bil­dung in Kroa­ti­en besucht
  • Typisch Sis­si macht ein Video zu nach­hal­ti­ger Mode
  • I´m Jet­te ist im Herbst in West­aus­tra­li­en und berich­tet dort über die Aus­wir­kun­gen von Kli­ma­wan­del auf die Arten­viel­falt
  • Im Janu­ar sind wir schon sehr gespannt auf den Rap von Niklas (Niks­da) und das The­ma “Kli­ma­kil­ler Fleisch” und hof­fen, wir kön­nen den auf der “Wir haben es satt”-Demo gemein­sam sin­gen 🙂
  • Danach wird Melis­sa (Bree­ding­U­ni­corns) noch ein­mal mehr Infos zum The­ma Nach­hal­tig­keit und Mode geben, vor allem vie­le Tipps zum Upcy­celn
  • De Chan­ge­mann wid­met sein Video dem Abschmel­zen der Glet­scher und den Aus­wir­kun­gen
  • Rob­Bub­ble beleuch­tet des Han­dy-Wahn­sinn und die Ver­ant­wor­tung, die auch Unter­neh­men über­neh­men soll­ten. das Stich­wort ist hier Cir­cu­lar Eco­no­my
  • Und zum nächs­ten Welt­erschöp­fungs­tag 2019 been­det Sina (Fräu­lein Cha­os) unser Pro­jekt noch ein­mal mit dem The­ma Ernäh­rung.

 

Niks­Da
RobBubble
Rob­Bub­ble
Typisch Sis­si
MrTrashprack
MrTrash­pack
I´m Jette
I´m Jet­te
Fräu­lein Cha­os
De Chan­ge­man
Bree­ding Uni­corns
Dil­lan White

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie kam es zum Pro­jekt #Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day?

Ich habe mich im letz­ten Jahr mit Julia von MESH Collec­tive  getrof­fen und wir haben gemein­sam über­legt: Was wis­sen Jugend­li­che über­haupt über die­ses The­ma, was fin­den sie wich­tig und wer kann uns hel­fen, die Her­zensthe­men der Jugend­li­chen in die Welt zu brin­gen?

Wir wol­len zuerst ein­mal von den Jugend­li­chen wis­sen, was sie über­haupt inter­es­siert am Welt­erschöp­fungs­tag. Dann sol­len die Wis­sen­schaft­ler die wich­tigs­ten Fak­ten zu den The­men geben und damit wol­len wir die Soci­al Media Influ­en­cer brie­fen. Und die sol­len je ein Video für ihre Fol­lo­wer machen — mal sehen, was dabei raus kommt. 🙂

Unse­re Idee kann auch ande­re begeis­tern und jetzt machen wir gemein­sa­me Sache: WWF, Robert Bosch Stif­tung, MESH Collec­tive, elf Jugend­li­che, die im Früh­jahr bei einem Work­shop mit­ge­macht haben, eine gute Hand­voll Wis­sen­schaft­ler, die uns Fak­ten zu allen wich­ti­gen The­men lie­fern — und unse­re You­Tuber.

2 Work­shops -> 8 Her­zensthe­men -> 9 You­Tube-Vide­os

Es ging los im März mit dem ers­ten Work­shop: Gemein­sam mit 12 Jugend­li­chen haben wir einen “Par­cours zum Welt­erschöp­fungs­tag” durch­lau­fen. Über sie­ben Hin­der­nis­se sind wir gesprun­gen, um unser Ver­hält­nis zur Natur genau­er zu beleuch­ten:

WorldOvershootDay, World Overshoot Day, Overshoot Day, Earth Overshoot Day, Welterschöpfungstag, WWF, WWF Deutschland, WWF Panda
Sie­ben Sta­tio­nen auf dem Welt­erschöp­fungs-Par­cours galt es zu über­win­den

Also Num­mer zie­hen und los:

Workshop zum WorldOvershootDay zum Earth Overshoot Day
Die Start­num­mern für den Par­cours wer­den ver­teilt. © WWF

Wie fühlt es sich an, wenn wir erschöpft sind und wei­ter­ma­chen müs­sen (sehr anstren­gend), war­um lohnt es sich über­haupt, was zu machen (unser Pla­net ist super schön und mega wich­tig), wie sehr berührt mich das The­ma (es war wun­der­schön, ein­fach mal eine unge­stör­te Stun­de in der Natur zu spa­zie­ren) und wel­che Hin­der­nis­se ste­hen mir über­haupt im Weg (manch­mal weiss man ein­fach nicht, was genau man tun kann, aber das ändert sich jetzt gleich, wenn ihr zu Ende gele­sen habt).

Wir gehen es an!

Workshop zum Earth Overshoot Day
Earth Over­s­hoot Day: Es geht los! © WWF

Das Wochen­en­de hat uns alle nach­hal­tig beein­druckt. Dabei hat uns das Team von Heart­Wire gehol­fen, die das Kon­zept zum Work­shop erstellt haben.

Dan­ke, Heart­Wire ♥, sagt auch Flo, der beim Work­shop dabei war:

Für alle, die mehr über die­sen Work­shop lesen wol­len: Hier hat Nisa dar­über aus­führ­lich berich­tet.

Zwei­ter Work­shop — mit den Influ­en­cern

Jetzt haben wir die You­Tuber gefragt, was sie von den The­men hal­ten, die uns die Jugend­li­chen genannt haben. Dafür haben die Jugend­li­chen ihre Bot­schaf­ten per Video zusam­men­ge­fasst:

Und mit Grü­ßen zurück:

Und hier noch das obli­ga­to­ri­sche Grup­pen-Abschluss­fo­to:

Gruppenbild Earth Overshoot Day oder Welterschöpfungstag
Vor­de­re Rei­he (von links nach rechts): Melis­sa (Bree­ding Uni­corns), Phil (MrTrash­pack), Niklas (Niks­da), Niko (MESH), Anselm (Heart­Wire) Hin­te­re Rei­he (von links nach rechts): Aman­da (MESH), Dil­lan White, Eda (WWF), Julia & Romeo (MESH), Sina (Fräu­lein Cha­os), Anna (Heart­Wire) © MESH

Es war wie­der ein tol­ler und sehr inten­si­ver Work­shop. Und es hat sogar geklappt, dass alle mal ihr Han­dy eine Stun­de weg getan haben und “solo” in der Natur unter­wegs waren.

Jetzt sind wir alle sehr gespannt auf die neun Vide­os (also bit­te oben wei­ter­le­sen…)

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Über mich
Tina Harms

Passt alles bestens zusammen: Referentin für digitale Bildung mit Panda-Herz, Fahrrad fahren, genossenschaftlich mit 30 Menschen wohnen und leben, viel draußen sein, Kinder- und Hundetrubel, teilen macht Spaß!

3 Kommentare

  1. Avatar
    Maike
    2. August 2018
    Antworten

    Hal­lo,
    ich fin­de es super, was ihr hier macht. Was ich aber noch pro­ble­ma­ti­scher für die Umwelt fin­de, sind die Industrieen/Wirtschaft. Und gegen die kann eigent­lich nur die Poli­tik was machen.
    Ihr habt einen gewis­sen Ein­fluss auf Men­schen, könn­tet ihr nicht ver­su­chen mit Poli­ti­kern in Kon­takt zu kom­men und sie zum Han­deln zu bewe­gen? Es wür­den bestimmt vie­le hin­ter euch ste­hen.

  2. Avatar
    21. August 2018
    Antworten

    Sehr inter­es­san­ter Arti­kel zum Ear­t­hO­ver­S­hoot­Day in Ver­bin­dung mit You­Tube. Es ist gut You­Tuber in das Pro­jekt ein­zu­bin­den umso die Auf­merk­sam­keit die­ses Tages zu erhö­hen.

  3. Avatar
    31. Januar 2019
    Antworten

    Schö­ner Bei­trag. Ich fin­de es gut, wenn sich You­tuber auch mal für sowas ein­set­zen. Und auch schön, dass da jetzt nicht Leu­te da sind, die eher auf Pranks oder sowas gehen. Leu­te mit Moral in den eige­nen Vide­os pas­sen bes­ser zu so einer Kam­pa­gne. Wei­ter so! 🙂

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