#EarthOverShootDay – YouTube meets Science


#earthovershootday youtuber instragramer dillan white
Jugendliche, Social Media Influencer und Wissenschaftler machen sich gemeinsam stark für unseren Planeten. Eine Kampagne zum  #EarthOverShootDay. 

 

20.4.2019: neues Video online: Über das Leben und Sterben von Erwin, dem Küken!

 

In unserem neuen Video besucht Sina (Fräulein Chaos) einen Hüherhof und geht dem Leben und auch dem Sterben der Küken und Hühner auf den Grund.

Ich finde, es ist ein wirklich sehr eindrucksvolles, starkes und persönliches Video geworden und ich bin sehr gespannt, wie die Reaktionen sind. Sina selber hat sich nach diesem Besuch auch noch mal gefragt, was sie selber eigentlich essen möchte und welche Konsequenzen unsere Ernährung hat.

Ich habe hier einige einfache Tipps gesammelt für alle, die überlegen, was sie ändern können:

  • Wirf so wenig Lebensmittel weg, wie möglich.
  • Gönne dir mehr frisches Obst und Gemüse, und iss öfter vegetarisch.
  • Greif zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln.
  • Genieße besseres Fleisch, dafür weniger.
  • Gönne dir auch mal Fisch als Delikatesse.
  • Gib zertifizierten Lebensmitteln den Vorzug, am besten Bio.

Und für alle, die noch mehr wissen wollen, sind hier noch einige gute Informationen und Grafiken:

  1. Weltretten mit Mohrrübe – Tipps&Tricks für eine umweltfreundliche Ernährung

https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Tipps-und-Tricks-fuer-eine-umweltfreundliche-Ernaehrung.pdf

 

2.Tolle Infografiken zum Anschauen und Runterladen

https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/das-grosse-wegschmeissen/infografiken-das-grosse-fressen/

 

3. Viele Infos und Links zum Thema „Ernährung und Kosum“ (z.B. leckere Reste-Rezepte der Bloggerin Stefanie Wilhelm)

https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/

 

 

10.3.2019: Klimawandel (und Eisbären) hautnah!

Einge konnten das neue Video vielleicht schon live auf der TINCON sehen, denn dort hat Joseph/de Changemann am Freitag sein neues Video exklusiv schon mal vorweg gezeigt, während Florin (aus unserem ersten Workshop im letzten Jahr, das könnt ihr gaaanz unten in diesem Blog nachlesen) über den Welterschöpfungstag und unser Projekt gesprochen hat.

Ich habe gehört, dass es sehr gut gewesen sei, aber da Berlin einen neuen Feiertag hat, war ich selber nicht auf der TINCON, sondern habe den Frauentag in Berlin gefeiert.

Nun aber für alle:

Gemeinsam mit Jette waren wir Ende letzten Jahres bereits in Australien, nun führt uns Joseph DeChangeman im sechsten Video des #EarthOverShoot Projektes ans andere Ende der Welt, nämlich in die Arktis und zu den Eisbären.

In der Arktis ist der Klimawandel schon deutlich zu spüren, denn wer hätte gedacht, dass man in der Arktis mal einen Kühlschrank braucht? Joseph zeigt euch was er in Churchill, Kanada alles erlebt hat und warum der Klimawandel dafür sorgt, dass man in der Arktis Kühlschränke braucht.

Die Arktis ist das Gebiet,  in dem der Klimawandel am deutlichsten zu spüren ist. Innerhalb der letzten 100 Jahre ist die Durchschnittstemperatur um fünf Grad Celsius gestiegen. Das führt dazu, dass das arktische Packeis in den letzten 48 Jahren um 14 Prozent zurück gegangen ist und bis 2100 wohl auch noch um weitere 10 bis 50 Prozent zurück gehen wird.

Vor allem dem sehr empfindlichen Ökosystem schadet der schnelle Temperaturanstieg. Die kurzen Vegetationsperioden, Temperaturunterschiede, Pflanzen und Tiere sind genau auf einander abgestimmt. Eisbären können zum Beispiel nur jagen, so lange das Eis noch nicht geschmolzen ist, und dieser Zeitraum wird von Jahr zu Jahr kürzer. Man geht davon aus, dass im Sommer 2050 die Arktis eisfrei sein könnte!

Das hat dann nicht nur Auswirkungen auf die hungrigen Eisbären, sondern auch auf die Menschen: denn die Eisbären dringen immer weiter in besiedelte Gebiete vor und bürgen große Gefahren für die Bewohner. So dass in vielen Gebieten, wie auch in Churchill, keine Häuser oder Autos verschlossen sind, damit man sich vor den Tieren in Sicherheit bringen kann.

Das „ewige Eis“ ist auch nicht so ewig wie wir bisher dachten, denn der Permafrostboden taut auch. Dadurch wird Methangas frei, welches sogar schädlicher ist als Kohlenstoffdioxid. Durch das Tauen der Permafrostböden ist auch der Zugang über Land zu vielen arktischen Gebieten  nicht mehr möglich. Das bedeutet, dass alle Waren eingeflogen werden mussten und dementsprechend teuer sind. Joseph berichtet, dass man in Churchill 30 Euro für Toilettenpapier bezahlen muss.

Mehr Informationen zur Situation des Meereises findet ihr hier im Meereisportal, das unter anderem vom Alfred Wegener Institut geführt wird. Das Meereisportal informiert euch über die globale Bedeutung des Meereises, wie Wissenschaftler*innen es beobachten und wie es sich entwickelt. Und auch, warum die Veränderungen dort auch für uns hier in Deutschland von großer Bedeutung sind!

 

 

18.1.2019: Auch im neuen Jahr geht es hier weiter! Kein Thema? – Fleischkonsum!

Der Youtuber NiksDa nimmt uns im mittlerweile fünften #EarthOvershootDay-Video mit zu seinem Date, wo es direkt zu einer hitzigen Diskussion kommt, als sie Fleisch bestellt:

(Übrigens: Sein Date in  dem Video ist Sina aka Fräulein Chaos, die für uns ebenfalls ein Video zum Thema Fleisch produziert. Dafür hat sie einen Hühnerhof besucht und auch gesehen, wie die Tiere leben und geschlachtet werden. Aber all das siehst du dann im April, wenn ihr Video veröffentlicht wird).

Auf musikalische Weise erklärt Niklas welche starken Auswirkungen unser Lebensmittelkonsum, insbesondere der Fleischkonsum, auf die Umwelt hat. Schau dir selbst an, ob Niklas und Sina es doch noch schaffen, einen schönen Abend zu haben!

Fleischkonsum in Deutschland

In Deutschland wird zu viel Fleisch gegessen, das wissen viele, die schwerwiegenden Folgen für unsere Gesundheit, die Natur und die Tiere, welche damit verbunden sind, blenden viele aus.

Der Fleischkonsum hat starke Folgen für das Klima, im Vergleich zu pflanzlichen Produkten erzeugt die wesentlich mehr Emissionen. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr Futtermittel für die Tiere gebraucht wird, mittlerweile werden bereits 35% des weltweit angebauten Getreides wird für Tiernahrung genutzt. Am meisten steigt die Nachfrage nach Soja, was zur Folge hat, dass es immer mehr Sojaplantagen in Südamerika gibt und die ursprüngliche Vegetation stirbt. Es wird immer mehr CO2 frei, wodurch das Klima stark negativ beeinflusst wird. Mehr Informationen findet ihr hier(Und auch Sina wird in ihrem Video im April darüber berichten.)

Was kann man also tun um der Natur zu helfen?

Muss man sofort Vegetarier werden? Brauchen wir die hohen schmalen Kühe, wie Niksda in seinem Video vorschlägt? Nein, denn gänzlich auf Fleisch zu verzichten, fällt vielen Menschen schwer, es ist auch kein zwingender Schritt, um etwas gegen den massiven Fleischkonsum zu tun. Wichtig ist es darauf zu achten, weniger und besseres Fleisch zu essen.

Ein großer Schritt ist schon getan, wenn man nicht mehr täglich Fleisch isst, so kann zum Beispiel aus dem täglichen Frühstücksbrötchen mit Salami, ein Wochenendbrötchen mit Salami werden.

Besseres Fleisch statt Fleischverzicht

Außerdem sollte man beim Kauf darauf achten, besseres Fleisch zu kaufen. Im optimalen Fall ist das Fleisch dann regional, aus tiergerechter Haltung und von einem ressourcenschonenden Unternehmen. Noch mehr Informationen zum besseren Fleisch gibt es hier.

Hier hat mein Kollegen Markus einige Tipps, wie ihr an besseres Fleisch kommt. 

Viel Spaß beim Ausprobieren, Rappen und Engagieren in den nächsten Wochen!

Weiter geht es im März mit De Changeman

Es sei schon gesagt, dass es dann um Gletscher und Klimawandel geht und wir mit de Changemann am 8.3. auf der TINCON in Düsseldorf das neue Video vorstellen.

was bisher geschah:

7.12.: Artenvielfalt in Not! Klimakrise setzt nicht nur Meeresschildkröten-Männchen zu

Jette hat für uns das vierte #EarthOvershoot Video. Es ist auf der anderen Seite der Welt, in Australien gedreht. Auch wenn das sommerliche Feeling schöne Eindrücke hinterlässt, sind die höheren Temperaturen, die durch die menschen-verursachte Klimaerhitzung entstanden sind, für viele Tiere und Pflanzen ein großes Problem.

Jette zeigt das am Beispiel der Grünen Meeresschildkröte, die sie an der Ostküste Australiens gesehen hat.

Die australische Wissenschaftlerin Christine Hof, die Jette interviewt, hat ja über den Zusammenhang des wärmer werdenden Sandes, in dem die Schildkröten-Eier durch die Wärme von selbst ausgebrütet werden, und der Geschlechterausbildung der Schildkröten gesprochen. Darüber hatte meine Kollegin Anne letztes Jahr schon einmal hier im Blog geschrieben und auch noch über andere Neuigkeiten zum „Liebesleben in den Zeiten des Klimawandels“ berichtet.

Mittlerweile ist sogar die erste Säugetier-Art bekannt, die wohl direkt dem Klimawandel zum Opfer fiel. Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte, die nur auf einer kleinen Insel im Norden des Great Barrier Reefs vor Australien lebte, wurde 2016 für ausgestorben erklärt. Der Anstieg des Meeresspiegels und starke Stürme vernichteten den Lebensraum des kleinen Nagetiers.

Von den steigenden Temperaturen sind also nicht nur die Eisbären betroffen. Die menschengemachte Klimaerhitzung ist Realität. Sie hat bereits begonnen, und gehört zu den größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit gegenübersieht!

Die wissenschaftliche Forschung hat schon viele Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Artensterben aufgezeigt. Interessant ist zum Beispiel diese Studie des WWF, die gravierende Folgen der Klimakrise für die biologische Vielfalt anhand von 35 Schlüsselregionen auf der Welt aufzeigt (ab Seite 37 geht es auch um Australien, wenn euch das besonders interessiert). Die Studie zeigt, dass jede zweite Tier- oder Pflanzenart bis zum Jahr 2080 aus den untersuchten Gebieten verschwinden würde, wenn der menschengemachte Ausstoß an Treibhausgasen wie bisher fortschreitet. Besonders hart treffen wird es demnach den Amazonas-Regenwald, Südwest-Australien, das südliche und östliche Afrika, aber auch beispielsweise die Mittelmeer-Region.

Nicht nur Tiere auf anderen Kontinenten sind bedroht. Auch in Europa gibt es viele Tiere die die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen. Die Trauerschnäpper finden seit einigen Jahren deutlich weniger Insekten bei uns, weil durch den zeitigeren Frühling die meisten Insekten schwirren und krabbeln bevor die Vögel nach ihrer Überwinterung in Afrika zurück in Europa sind. Der Bestand des Trauerschnäppers ist z.B. in den Niederlanden schon um 90 Prozent zurückgegangen und wird wohl auch weiter sinken, wenn wir nichts ändern.

Welche Auswirkungen der Klimawandel hier bei uns noch auf die Fauna und Flora hat, könnt ihr hier nachlesen.

Hier kannst Du in einer tollen Fotostrecke sehen, welche Folgen die Klimaerhitzung für die Tierwelt noch hat.

Was also tun? 

Wenn wir es nicht schaffen, die Erderhitzung auf 1,5° zu beschränken, wird das katastrophale Konsequenzen haben, für uns Menschen und für die Natur. Durch die Erderhitzung droht jede sechste Art auszusterben. Die Klimakrise ist also eine der größten Bedrohungen für unseren lebendigen Planeten!

Hier findest Du 10 Tipps, wie Du unkompliziert im Alltag selber das Klima ein Stückchen retten kannst!

Und natürlich kannst Du hier weiterhin alle Videos unserer #EarthOverShootDay-Kampagne anschauen und Dich auch schon auf das nächste Video im Januar freuen!

7.11.2018: Wie nachhaltig ist mein Kleiderschrank? – Mode und Nachhaltigkeit

Für den dritten Film in unserer YouTuber-Kampagne haben wir wieder sehr viel gelernt. Da die Produktionskette in der Textilindustrie sehr lang ist, ist es nämlich gar nicht so einfach zu bewerten, was richtig oder falsch ist. Für die Recherchen hatten wir dann zum Glück Unterstützung von der Wissenschaftlerin Samira Iran von der Universität Ulm.

Die YouTuberin Sissi hat mit ihr ein Interview geführt und danach dieses Video gemacht:

 

Sissi erklärt dort, dass es nicht nur wichtig ist beim Kauf auf Nachhaltigkeit zu achten, sondern das ganze Leben eines Kleidungsstückes nachhaltig zu gestalten.

Fakt 1: Die Textilproduktion braucht viele Ressourcen. Und viel Pestizide.

Zum Beispiel ist Baumwolle, die in den meisten Kleidungsstücken zu finden ist, die am stärksten von Pestiziden abhängige Ernte der Welt, wobei ungefähr 25% der weltweiten Insektizide verwendet werden. Die 5 Prozent der baumwolltragenden Flächen in Indien verbrauchen mehr als die Hälfte aller Pestizide in Indien. Das durchschnittliche Baumwolle-T-Shirt braucht 150 Gramm Pestizid. Zum Vergleich: Ein T-Shirt wiegt dabei gerade mal etwa 200 Gramm

Fakt 2: Die Textilproduktion braucht sehr viel Wasser

Die Probleme mit der Textilproduktion sind seit einiger Zeit bekannt. Textilfabriken in den Entwicklungsländern verbrauchen jährlich 1,5 Milliarden Kubikmeter Frischwasser. (Quelle:“Eco-Friendly and Fair: Fast Fashion and Consumer Behaviour“ von Becker-Leifhold und Heuer)

Fakt 3: Die Textilproduktion macht auch soziale Probleme.

Viele Nährer/Innen arbeiten bis zu 16 Stunden pro Tag und dann auch sieben Tage pro Woche. Überstunden werden häufig nicht ausreichend bezahlt. Viele Arbeiter/Innen arbeiten im Akkord. Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit werden vernachlässigt. Bei der Verarbeitung von Stoffen werden zum Beispiel Chemikalien eingesetzt, die krank machen können. Gesundheitsgefährdend ist beispielsweise das Sandstrahlen von Jeans für „Used-Look“. Die Arbeiter/Innen tragen ein hohes Risiko, an einer lebensbedrohenden Staublunge (Silikose) zu erkranken. Trotzdem steht oft keine entsprechende Schutzkleidung zur Verfügung.

Und last but not least: Meine beiden Kolleginnen von MESH Collective haben sich zu Beginn des Projektes überlegt, ein Jahr keine neuen Klamotten mehr zu kaufen. Wie geht’s es Amanda und Julia jetzt nach sieben Monaten damit? Schaut hier im Video!

Und noch ein letzter Hinweis: Mehr zu lernen über Mode und Nachhaltigkeit gibt es hier im Video mit Samira Iran.

13.9.2018 – Plastik im Meer und überall: Aufräumen steht vor der Tür – World CleanUp Day

Anlässlich des WorldCleanUp Day am 15. September erscheint heute das zweite Video der #EarthOverShootDay-Kampagne.

Die Ozeane verleihen der Erde den schönen Titel „blauer Planet“. Sie machen 70 Prozent der Oberfläche der Welt aus, dennoch sind sie bedroht wie nie zuvor. Der Lebensraum von unzähligen Fischen, Meeressäugern und Pflanzen wird durch den Plastikmüll bedroht.

Viele Tiere verletzen sich an den zehntausenden Teilen Plastikmüll, die in jedem Quadratkilometer Wasser schwimmen. Oft genug sieht man Bilder von Schildkröten, die durch Plastikringe verstümmelt sind oder Vögel, die sich an Plastikscherben schneiden. Für viele Tiere bedeutet der Plastikmüll den Tod. Umso wichtiger ist es sich für plastikfreie Meere einzusetzen.

Dillan White hat die WWF Meeresverbündeten bei ihrer Ausbildung in Kroatien besucht.

Dreharbeiten zum Video über Plastilmüll von Youtuber Dillan White in Kroatien
Dreharbeiten zum Video über Plastilmüll von Youtuber Dillan White in Kroatien © WWF

 

Schaut, was er dort erlebt hat und welche Tipps er für euch hat:

Was bisher geschah:

1.8.2018 Welterschöpfungstag!

Es ist dringend! Heute ist Welterschöpfungstag oder Earth Overshoot Day. Klimawandel, Artensterben, Abholzung der letzten großen Wälder, überfischte Meere, verschmutzte Flüsse, verpestete Luft, ausgelaugte Böden – nie stand es schlechter um unsere Erde. Der sogenannte Earth Overshoot Day, der sich aus Berechnungen des Global Footprint Networks ergibt, ist wieder einmal im Kalender nach vorne gerutscht. Ab heute leben wir auf Pump. Auf Pump bei der Erde. Da sollten wir uns doch noch mal ganz genau überlegen, ob wir hier Schulden machen wollen.

Aus diesem Anlass veröffentlichen wir heute das Video von Phil/MrTrashpack. Er hat mit uns sein erstes Video überhaupt draußen in der Natur aufgenommen: 24 Stunden in der „Wildnis Brandenburgs“ hat er erlebt. Und überlebt. Und hier berichtet er darüber:

Aber es geht auch um das wichtige Thema „Extrem-Wetter“: Was haben Starkregen, Hagel, Trockenheit und Hitze eigentlich mit dem Klimawandel zu tun?

Earth Overshoot day: Mit Mr. Trashpack in Brandenburg
MrTrashpack in der Wildnis Brandenburgs, zusammen mit dem Überlebenstrainer und Wildnispädagogen Bastian Barucker © WWF

Unser Projekt zum World Overshoot Day :

Das Video von MrTrashpack wird nicht das Einzige bleiben. Alle sechs Wochen werden wir ein neues Video veröffentlichen. Neun Videos bis zum Welterschöpfungstag 2019.

  • Dillan White dreht zu „Plastik im Meer“. Dazu hat er auch unsere Meeresverbündeten bei ihrer Ausbildung in Kroatien besucht
  • Typisch Sissi macht ein Video zu nachhaltiger Mode
  • I´m Jette ist im Herbst in Westaustralien und berichtet dort über die Auswirkungen von Klimawandel auf die Artenvielfalt
  • Im Januar sind wir schon sehr gespannt auf den Rap von Niklas (Niksda) und das Thema „Klimakiller Fleisch“ und hoffen, wir können den auf der „Wir haben es satt“-Demo gemeinsam singen 🙂
  • Danach wird Melissa (BreedingUnicorns) noch einmal mehr Infos zum Thema Nachhaltigkeit und Mode geben, vor allem viele Tipps zum Upcyceln
  • De Changemann widmet sein Video dem Abschmelzen der Gletscher und den Auswirkungen
  • RobBubble beleuchtet des Handy-Wahnsinn und die Verantwortung, die auch Unternehmen übernehmen sollten. das Stichwort ist hier Circular Economy
  • Und zum nächsten Welterschöpfungstag 2019 beendet Sina (Fräulein Chaos) unser Projekt noch einmal mit dem Thema Ernährung.

 

NiksDa
RobBubble
RobBubble
Typisch Sissi
MrTrashprack
MrTrashpack
I´m Jette
I´m Jette
Fräulein Chaos
De Changeman
Breeding Unicorns
Dillan White

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie kam es zum Projekt #EarthOverShootDay?

Ich habe mich im letzten Jahr mit Julia von MESH Collective  getroffen und wir haben gemeinsam überlegt: Was wissen Jugendliche überhaupt über dieses Thema, was finden sie wichtig und wer kann uns helfen, die Herzensthemen der Jugendlichen in die Welt zu bringen?

Wir wollen zuerst einmal von den Jugendlichen wissen, was sie überhaupt interessiert am Welterschöpfungstag. Dann sollen die Wissenschaftler die wichtigsten Fakten zu den Themen geben und damit wollen wir die Social Media Influencer briefen. Und die sollen je ein Video für ihre Follower machen – mal sehen, was dabei raus kommt. 🙂

Unsere Idee kann auch andere begeistern und jetzt machen wir gemeinsame Sache: WWF, Robert Bosch Stiftung, MESH Collective, elf Jugendliche, die im Frühjahr bei einem Workshop mitgemacht haben, eine gute Handvoll Wissenschaftler, die uns Fakten zu allen wichtigen Themen liefern – und unsere YouTuber.

2 Workshops -> 8 Herzensthemen -> 9 YouTube-Videos

Es ging los im März mit dem ersten Workshop: Gemeinsam mit 12 Jugendlichen haben wir einen „Parcours zum Welterschöpfungstag“ durchlaufen. Über sieben Hindernisse sind wir gesprungen, um unser Verhältnis zur Natur genauer zu beleuchten:

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Sieben Stationen auf dem Welterschöpfungs-Parcours galt es zu überwinden

Also Nummer ziehen und los:

Workshop zum WorldOvershootDay zum Earth Overshoot Day
Die Startnummern für den Parcours werden verteilt. © WWF

Wie fühlt es sich an, wenn wir erschöpft sind und weitermachen müssen (sehr anstrengend), warum lohnt es sich überhaupt, was zu machen (unser Planet ist super schön und mega wichtig), wie sehr berührt mich das Thema (es war wunderschön, einfach mal eine ungestörte Stunde in der Natur zu spazieren) und welche Hindernisse stehen mir überhaupt im Weg (manchmal weiss man einfach nicht, was genau man tun kann, aber das ändert sich jetzt gleich, wenn ihr zu Ende gelesen habt).

Wir gehen es an!

Workshop zum Earth Overshoot Day
Earth Overshoot Day: Es geht los! © WWF

Das Wochenende hat uns alle nachhaltig beeindruckt. Dabei hat uns das Team von HeartWire geholfen, die das Konzept zum Workshop erstellt haben.

Danke, HeartWire ♥, sagt auch Flo, der beim Workshop dabei war:

Für alle, die mehr über diesen Workshop lesen wollen: Hier hat Nisa darüber ausführlich berichtet.

Zweiter Workshop – mit den Influencern

Jetzt haben wir die YouTuber gefragt, was sie von den Themen halten, die uns die Jugendlichen genannt haben. Dafür haben die Jugendlichen ihre Botschaften per Video zusammengefasst:

Und mit Grüßen zurück:

Und hier noch das obligatorische Gruppen-Abschlussfoto:

Gruppenbild Earth Overshoot Day oder Welterschöpfungstag
Vordere Reihe (von links nach rechts): Melissa (Breeding Unicorns), Phil (MrTrashpack), Niklas (Niksda), Niko (MESH), Anselm (HeartWire) Hintere Reihe (von links nach rechts): Amanda (MESH), Dillan White, Eda (WWF), Julia & Romeo (MESH), Sina (Fräulein Chaos), Anna (HeartWire) © MESH

Es war wieder ein toller und sehr intensiver Workshop. Und es hat sogar geklappt, dass alle mal ihr Handy eine Stunde weg getan haben und „solo“ in der Natur unterwegs waren.

Jetzt sind wir alle sehr gespannt auf die neun Videos (also bitte oben weiterlesen…)

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Tina Harms

Über mich
Tina Harms

Passt alles bestens zusammen: Referentin für digitale Bildung mit Panda-Herz, Fahrrad fahren, genossenschaftlich mit 30 Menschen wohnen und leben, viel draußen sein, Kinder- und Hundetrubel, teilen macht Spaß!

3 Kommentare

  1. Avatar
    Maike
    2. August 2018
    Antworten

    Hallo,
    ich finde es super, was ihr hier macht. Was ich aber noch problematischer für die Umwelt finde, sind die Industrieen/Wirtschaft. Und gegen die kann eigentlich nur die Politik was machen.
    Ihr habt einen gewissen Einfluss auf Menschen, könntet ihr nicht versuchen mit Politikern in Kontakt zu kommen und sie zum Handeln zu bewegen? Es würden bestimmt viele hinter euch stehen.

  2. Avatar
    21. August 2018
    Antworten

    Sehr interessanter Artikel zum EarthOverShootDay in Verbindung mit YouTube. Es ist gut YouTuber in das Projekt einzubinden umso die Aufmerksamkeit dieses Tages zu erhöhen.

  3. Avatar
    31. Januar 2019
    Antworten

    Schöner Beitrag. Ich finde es gut, wenn sich Youtuber auch mal für sowas einsetzen. Und auch schön, dass da jetzt nicht Leute da sind, die eher auf Pranks oder sowas gehen. Leute mit Moral in den eigenen Videos passen besser zu so einer Kampagne. Weiter so! 🙂

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