Katharina Trump

Über mich
Katharina Trump

Als Tierökologin und Referentin für Wildereibekämpfung in Afrika beim WWF Deutschland habe ich für den Kontinent, seine Biodiversität, sowie den Kampf gegen die Wilderei und den illegalen Artenhandel eine ganz besondere Passion – aber auch für viele Schnittpunkte dazu: die Reduktion von Mensch-Wildtier-Konflikten, ländliche Entwicklung und alternative Einkommensgenerierung oder Umwelt- und Bewusstseinsbildung. Einfach alles, was Arten schützt, die Wildnis wild sein lässt und zu einer friedlichen Koexistenz beiträgt.

Kann das nörd­li­che Breit­maul­nas­horn im Labor geret­tet wer­den? Viel­leicht. Unser Ansatz muss aber ein ande­rer sein.

Inter­pol braucht unse­re Hil­fe bei der Suche nach die­sen sie­ben Umwelt­ver­bre­chern.

In Süd­afri­ka wur­den im letz­ten Jahr 769 Nas­hör­ner erschos­sen. Jedes ein­zel­ne davon tut mir weh. Und trotz­dem steckt in die­ser Zahl ein biss­chen Hoff­nung.

11,9 Ton­nen geschmug­gel­te Schup­pen hat der Zoll in Chi­na aus dem Ver­kehr gezo­gen. Tau­sen­de Schup­pen­tie­re muss­ten ster­ben. Die gute Nach­richt: jetzt end­lich hat die Poli­zei zwei Ver­däch­te fest­ge­nom­men.

Sie bre­chen in einen Zoo in Paris ein, erschie­ßen ein Nas­horn, tren­nen mit der Ket­ten­sä­ge die Hör­ner ab. Das ist scho­ckie­rend und alar­mie­rend.

Die Arten­schutz­kon­fe­renz in Hanoi the­ma­ti­sier­te aus­schließ­lich die Wil­de­rei und den ille­ga­len Arten­han­del. Auch der bri­ti­sche Thron­fol­ger war vor Ort.

Die Wild­life Jus­ti­ce Com­mis­si­on (WJC) hat über ein Jahr ver­deckt auf einem viet­na­me­si­schen Markt ermit­telt und erschre­cken­des zu Tage gebracht.

Welt­weit gras­siert die Wil­de­rei wie nie, welt­weit kämp­fen wir dage­gen an — auch mit unge­wöhn­li­chen Mit­teln. Beson­ders betrof­fen: Die Ele­fan­ten von Selous.

Jeden Tag beschäf­ti­ge ich mich mit Wil­de­rei. Immer wie­der sind Nach­rich­ten dabei, die einen von neu­em fas­sungs­los machen. Ges­tern war so ein Tag.