5 Fak­ten über Selous, die Du wis­sen musst


Elefantenherde unterwegs in Selous, Tansania
Elefanten unterwegs in Selous © Michael Poliza / WWF

Selous was? Hier sind fünf Fak­ten, die du über das rie­si­ge Welt­na­tur­er­be in Tan­sa­nia wis­sen soll­test, um mit­re­den zu kön­nen. Etwa über 1000jährige Bäu­me.

1) Ele­fan­ten lie­ben Selous!

Über 15.000 Ele­fan­ten sind in Selous zuhau­se. Sie leben in Her­den, die meis­tens aus zehn Kühen und deren Nach­wuchs bestehen. Täg­lich legt eine Her­de bis zu 12 Kilo­me­ter zurück, um Nah­rung und Was­ser zu fin­den. Trotz Gewichts von bis zu sechs Ton­nen (das sind 6000 Kilo­gramm!) wer­den sie beim Sprint bis zu 38 Kilo­me­ter schnell. Zum Ver­gleich: Von uns Men­schen ist nur Welt­re­kord­ler Usain Bolt auf 100 Meter unge­fähr genau­so fix.

2) Grö­ßer als die Schweiz!

Das Wild­re­ser­vat ist grö­ßer als die Schweiz. Es ist grö­ßer als Nie­der­sach­sen und fast so groß wie Cos­ta Rica! Will man das Gebiet vom nord­öst­lichs­ten bis zum süd­west­lichs­ten Punkt erkun­den, muss man knapp 400 Kilo­me­ter hin­ter sich brin­gen.

Größenvergleich: Selous und Deutschland © WWF
Grö­ßen­ver­gleich: Selous und Deutsch­land © WWF

3)  Tau­sen­de Arten, tau­send Jah­re alte Bäu­me

2100 ver­schie­de­ne Pflan­zen, 450 Vogel- und 600 Baum­ar­ten. Selous bie­tet opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für unzäh­li­ge Tie­re und Pflan­zen. Affen­brot­bäu­me wer­den hier auch mal über 1000 Jah­re alt. Sie haben dann einen Durch­mes­ser von bis zu 14 Meter. Hier ist außer­dem eine der letz­ten Rück­zugs­or­te für die sel­te­nen afri­ka­ni­schen Wind­hun­de. Etwa 800 von ihnen leben im Wild­re­ser­vat.

4) Tou­ris­mus – mehr als tol­le Bil­der

Eine Mil­li­on Tan­sa­nia-Tou­ris­ten haben am Ende ihres Urlaubs tol­le Bil­der von der wun­der­schö­nen Natur – für vie­le Men­schen hier ist der Tou­ris­mus die Lebens­grund­la­ge. Allein nach Selous brin­gen Tou­ris­ten mehr als fünf Mil­lio­nen Euro, jedes Jahr!

Mit den Touristen kommt Geld © Astrid Dill / WWF
Mit den Tou­ris­ten kommt Geld © Astrid Dill / WWF

5) Seit über 30 Jah­ren Welt­na­tur­er­be (und viel­leicht bald nicht mehr)

Fas­zi­nie­ren­de Land­schaf­ten, unbe­rühr­te Natur und vie­le, vie­le Tie­re: Schon 1982 wur­de das Game Reser­ve  von der UNESCO zum Welt­na­tur­er­be erklärt. Und das voll­kom­men zu Recht! Die­se Aus­zeich­nung bekom­men nur Orte, die beson­ders ein­zig­ar­tig, uner­setz­lich, wert­voll, also von Welt­gel­tung sind. Ein begehr­ter Titel. Lei­der ist die­ser Sta­tus nun gefähr­det — wegen dem dra­ma­ti­schen Rück­gang der Wild­tier­po­pu­la­tio­nen, wie die UNESCO 2014 fest­stell­te.

Flussbett Luftaufnahme aus dem Selous Tanzania
Wun­der­schö­nes Selous: Rufi­ji River © Micha­el Poli­za / WWF
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2 Kommentare

  1. Avatar
    Geneviève Barth
    20. Februar 2017
    Antworten

    Ich lie­be Ele­fan­ten, das ist jedoch nicht der Grund,warum ich unter­schrei­be. Ich has­se es wenn man die Natur Tier­welt ver­sucht aus­zu­rot­ten. Wer nichts macht gehört lei­der mit zu den Verbrechen.lg

  2. Avatar
    6. Juli 2017
    Antworten

    Der Selous ist einer der unbe­rühr­te­sen Schutz­ge­bie­te Afri­kas, wel­ches unbe­dingt geschützt wer­den muss. Tan­sa­nia hat so viel Land und rund 50 Mill Ein­woh­ner. Mit einer rich­ti­gen Pla­nung steht sowohl dem Tier­schutz auch der Wei­ter­ent­wick­lung des Lan­des nichts im Weg. Man muss es nur wol­len!

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